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An der Berliner Charité läuft zurzeit die Studie Sicherheitsprofil von COVID-19 Impfstoffen. Unter Leitung von Harald Matthes, Stiftungsprofessor für Integrative und Anthroposophische Medizin, werden Internetnutzer zum Ausfüllen eines Online-Fragebogens eingeladen. Die vorläufigen Ergebnisse von rund 40.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern gehen zurzeit durch die Medien, Journalisten verbreiten seine Ergebnisse kritiklos. Was ist dran an der Sache?

scilogs.spektrum.de/menschen-b

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Matthes' Professur wird von der "Software AG Stiftung" finanziert, einer anthroposophienahen Stiftung deutschen Rechts mit Sitz in Darmstadt, das hat wenig mit der Charité ansich zu tun. Die Charité distanziert sich über einen Sprecher klar von Matthes' Auswertung.

Matthes ist zudem Leiter der anthroposphischen Klinik Havelhöhe in Berlin, wo er mit Meteorstaub gegen Covid "gute Ergebnisse erzielte".

zeit.de/gesundheit/2022-05/cor

@AnonNewsDE wie kann man einen Quacksalber eine Studien über Wirkungen von Esther Medizin leiten lassen?

@AnonNewsDE
OMG ~ diese *Schwurbler* sind überall! 🤨

@vic @AnonNewsDE
jep, sie nerven gewaltig.... unverantwortlich, unsolidarisch, und null probleme gemeinsam mit nazis auf den demos rum zu laufen....

@AnonNewsDE Spannend: Der Fragebogen ist noch online, die Teilnahme ist noch möglich. Und zumindest der Blick auf den Fragebogen lohnt sich meiner Meinung nach.

Spoiler: Für mich wirkt er voreingenommen, meinem Gefühl nach kann man keine sinnvollen Korrelationen ableiten. Beispiel: "Ich mache mir Sorgen um meine Gesundheit." Aber niemand fragt, ob das wegen Impfung, eventueller Impfpflicht, Nicht-Maskenträger, oder ganz anderer externer Einflüsse ist. Oder wenn ich mir Sorgen um die Zukunft mache, dann passieren in der Welt gerade sehr viele Dinge gleichzeitig, die der Auslöser sein könnten.

@NatureMC Ja, und zwar mit den Worten: "Bei dieser Untersuchung handelt es sich um eine offene Internetumfrage, im engeren Sinne also nicht um eine wissenschaftliche Studie. Diese Datenbasis ist nicht geeignet, um konkrete Schlussfolgerungen über Häufigkeiten in der Gesamtbevölkerung zu ziehen und verallgemeinernd zu interpretieren."

@AnonNewsDE@social.tchncs.de @NatureMC@mastodon.online

Herrlich wie viel vielfältiger die Informationen sind wenn man auch ein Bein im Fediverse hat.

@AnonNewsDE Schon bei "Online-Fragebogen" müssen doch alle Alarmglocken angehen. Was für eine Art Studie soll das denn sein?

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