Auch unter Studierenden ist die Zahl jener mit psychischen Problemen signifikant hoch. Die spätmodernen Gesellschaften scheinen kein besonders freundlicher Ort für (junge) Menschen zu sein. tagesschau.de/ausland/amerika/

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@onefineday

Selbst schuld!

Wenn ich mir aus 45 oder mehr "Geschlechtern" eines aussuchen müsste (das sich auch noch mehrfach täglich ändern kann), mir die erfundenen Pronomina von allen Freunden und Bekannten merken müsste, wegen eines krankhaften Zwangs, nie etwas zu sagen, was einem anderen nicht gefallen könnte niemals etwas verbindliches über die Lippen brächte und laufend überprüfen müsste, ob ich wegen meiner Hautfarbe nicht zu viele Privilegien hätte, wäre ich auch unglücklicklich.

@Bart_Wux Ich unterrichte an der Uni (im Bereich Arts & Humanities) und bin Familienvater. Dass, was Du da beschreibst, kenne ich nur aus den Medien. Die Menschen, denen ich persönlich begegne, haben andere Sorgen, sind höflich und auch ehrgeizig. Mit 0-20 ist man nicht schuld an der Gesellschaft, in der man lebt. Die haben die Erwachsenen gebaut.

@onefineday
Ich gehöre zu diesen "Erwachsenen". Ich habe Informatik und Medizin studiert, arbeite heute in einem Ingenieurbüro und als Hobby unterrichte ich Tanzen in einem Verein. Ich habe viel Kontakt zur Jugend. Es gibt viel, was meine (unsere) Generation verbockt hat, keine Frage. Aber vieles tut sich die jugend selbst an. Z.B. sollte für jeden, der einen Tanzkurs belegt, klar sein, dass es Körperkontakt geben wird. Doch gerade die Mädchen sehen das teilweise anders. Das führt zu Frust.

@Bart_Wux Klar, das kann ich nachvollziehen. Es ist auch keine Frage, dass man pädagogisch gegen Fehlentwicklungen gegensteuern muss. Es gibt halt einen Unterschied zwischen entwicklungspsychologisch erklärbaren Phasen und schwerwiegenderen Ursachen. Man muss halt immer differenzieren. Zwischen zu großen Empfindlichkeiten und Problemen, die diagnostiziert und behandelt werden müssen. Und davon treten aktuell ziemlich viele auf. Herzliche Grüße!

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