Meine These zu #artikel11 und #artikel13 ist ja, dass die gesamte Novelle vor allem ein Versuch ist, das Internet so umzugestalten, dass es zu einem, - sagen wir mal - konservativerem Verständnis davon, wie Medien funktionieren, passt. Wir hören ja grade sehr oft "die haben das Internet nicht verstanden". Das halte ich für eine Fehleinschätzung. Die Leute, die zb Axel Voss selbiges vorwerfen haben sein Konzept von Medien, Urhebern und Konsumenten nicht verstanden.

Hier (floraluba.de/ein-telefonat-mit) hat jemand eine Stunde lang mit Axel Voss telefoniert und ich finde, dass das meine Vemutung bestätigt.
Es geht in der Novelle um die Festlegung der Vorstellung, dass Nutzer nie Urheber sondern immer Konsumenten sind, Urheber ist man nur, wenn man einen Verlag hat und Plattformen sollen Verlegern keine Konkurrenz machen. Letzteres ist wichtig, da Plattformen mit der Verbreitung von Nutzerinhalten quasi wie Verleger agieren und Nutzer damit zu Urhebern machen.

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@jensscholz Was it mit Fanfiction und deren Plattformen, wie zum Beispiel Fanfiction.net oder archiveofourown.org ? Da sind Konsumenten auch Urheber und Verlage bieten solche Plattformen nicht an. So was müßte dann nach Herrn Voss wohl dichtgemacht werden.

Und was ist wenn ich Google keine Lizenz erteilen will, oder Facebook? Was ist wenn ich das mit CC Lizenz oder einem vergleichbaren veröffentlichen will?

Das sind nur einige meiner Fragen zur Novelle.

@Cedara Ja genau. Das kommt in dem Verständnis von Medien, wie es hier manifestiert werden soll, halt nicht vor.
Siehe: jensscholz.com/index.php/2019/

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