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Der Bund warnt über die App NINA nur die Menschen vor Katastrophen etc., denen Datenschutz völlig egal ist. Die App versucht sich erst einmal mit DNS Servern von Google zu verbinden. Auch dabei irgendwelche google Clouds. Der Start der App funktioniert deswegen bei mir nicht, weil ich mit google nichts zu tun haben will und dieses Unternehmen in meiner Firewall strikt blocke.

Solche Programmierer sollte man zum Nachsitzen verdonnern und die Verantwortlichen gleich auch.

Bodenlose Frechheit.

@Danijel

Das gleiche Problem hat auch die WarnWetter-App vom Deutschen Wetterdienst. Die setzen beide auf den Push-Dienst von Google.

@Wolfram @Danijel die machen das (leider) nicht ohne Grund. Frag mal XMPP User, wie zuverlässig Benachrichtigungen ohne Google Push funktionieren. ;)

Google Push ist meines Wissens die einzige Möglichkeit, auf den Geräten trotz Energiesparmechanismen etc Benachrichtigungen zuverlässig hin zu bekommen. Alles andere ist eher so mäßig zuverlässig und macht für solche Apps dann nicht wirklich Sinn.

@thomas @Wolfram ja, leider. Threema bspw. Ist auch nicht gerade das schnellste ohne Google. Aber es ist möglich und dann muss man sich halt auch mal eine eigene Infrastruktur bauen, wenn man solche Dienste anbieten will. Doch das kostet Geld und Zeit...

@thomas

Technisch gesehen gibt es keine Begründung, warum eine funktionierende Push-Benachrichtigung an Google gebunden sein muss. Das ist eine Marketing-Legende.

Telegram von f-droid.org verwendet z.B. kein Google-Push und funktioniert problemlos.

Google-Push funktioniert nur deshalb besser, weil GMS im Hintergrund immer aktiv ist. Viele Apps die im Hintergrund laufen sollten, werden von Android beendet und empfangen dann selber kein Push mehr. Das kann man abstellen.

@Danijel

@Wolfram @thomas @Danijel Korrekt. Und für "Nicht-GMS-Nutzer" gäbe es ja auch die Möglichkeit bei Appstart eine Alternative zu GMS anzubieten, z.B. statt Push aufs Handy ne E-Mail oder vergleichbare Lösungen.

@thomas @Wolfram @Danijel

Solche Sachen sind geeignet eine politische Diskussion um Digitale Suveränität anzustoßen, am Besten mit der Notation "Mit #FOSS wäre das nicht passiert!"

@thomas @Wolfram @Danijel
Komisch. Bei Telegram aus F-Droid geht Push komplett ohne Google

@ulrichkelber
Danke an @Utgardloki @Wolfram für das Weiterleiten.

Ärgerlich, dass google verwendet wird, bevor man den Datenschutzerklärungen eingewilligt hat. Schon beim Start werden google Server kontaktiert. Da habe ich noch nicht mal die App Oberfläche gesehen. Da muss ich echt sagen:

- dass überhaupt google verwendet wird, finde ich in einer solchen App des Bundes schon traurig.

- dass aber google kontaktiert wird, bevor ich das überhaupt zugelassen habe finde ich mehr wie bedenklich.

@Danijel Einfach den Bundesdatenschutzbehörden melden... Dann ist wenigstens dem Gewissen Genüge getan.

@herrdoering ja das werde ich auf jeden Fall tun. Echt traurig... Aber wenn man nicht meckert, dann passiert auch nichts.

@Danijel
Als ich 2018 in Portugal im Urlaub war, kamen Warnungen (Waldbrände) per SMS. Ohne App. Egal ob Android oder Ei-Phone. So muss das!

@ingolf Ja, einfach mal bestehende und erprobte Techniken verwenden, die jeder hat, weil's Standard ist...

@Danijel @ingolf Theoretisch sollte es spätestens mitte 2022 überall in der EU besser werden: https://de.wikipedia.org/wiki/EU-Alert.

„Es verwendet den Cell-Broadcast-Dienst, um Warnnachrichten an Mobiltelefone zu senden.“

@ingolf @Danijel bmi.gv.at/204/KATWARN/app.aspx
Keine Ahnung wie es um diese App bestellt ist. Email hab ich auch nicht versucht, SMS funktioniert recht einfach.

@Danijel wusste ich gar nicht. Habe die App direkt gelöscht. 🤬

@Danijel

Google finanziert auch Klimaleugner. Der Guardian berichtete darüber.

@cryptoparty_berlin

@Danijel Wie sieht es mit Katwarn aus? Welche "Warnapp" ist denn zu empfehlen?

@suyin Ja, das frage ich mich auch. Werde Katwarn mal testen.

@Danijel mit verlaub, aber die programmierer können meist (!) wenig dafür. wenn der kunde sagt, dass es so gemacht wird, dann wird es so gemacht.

@maximilia Der Programmierer hat eine gewisse Verantwortung zu tragen bei dem was er coded. Er ist mündig und sollte eben bei besseren Ideen diese vorlegen und durchsetzen. Sonst ist er nichts anderes als ein Codemokey...

Codemonkey (Wikipedia): A derogative term for a computer programmer who isn't actually involved in any aspect of conceptual or design work, but simply writes code to specifications given.

@Danijel schlussendlich kann man seine persönlichen vorstellungen in solch einer position allerdings auch nur bis zu einem gewissen grat durchsetzen

@maximilia Das ist richtig. Dennoch sollte man das nicht vergessen. Es bringt nichts, wenn wir alle wie Zombies durch die Weltgeschichte laufen und alles tun, was irgendwelche wahnsinnigen Manager wollen.

Da fällt mir gerade Mikes Kommentar aus dem letzten Jahr ein: kuketz-blog.de/kommentar-infor

@Danijel Das gleiche Problem bei KatWarn. Für mich ist das auch als Teil des Katastrophenschutzes relevant, aber ich kann die App nicht nutzen. Habe mal beim BBK nachgefragt, die Antwort hat mir nicht weiter geholfen...

@Danijel Ist aber inzwischen auch schon wieder ein Jahr her...

@Danijel

Weist du wie es sich mit der App KATWARN verhält? Habe im Moment beide Apps auf dem Handy, weil mir das mit NINA nicht bewusst war.

@Danijel
ist ja nicht so als könnte man das auch über broadcast Nachrichten im Mobilfunknetz lösen. Ganz ohne Internet

@Danijel
Was nützen Apps, due mit unsucheren Cliud-Diensten arbeiten. Unsicher meine ich, in Sachen Betriebssicherheit. Google hatte gerade in künstler Vergangenheit einen Totalausfall. Im Katastrophenfall sind externe Infrastrukturen wahrscheinlich zuerst betroffen.

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