Das Projekt Ella ist tot - und das ist gut so. Die Lehre aus diesem Scheitern darf nicht sein, nun Geld nach US-Software auf Asien-Hardware zu werfen oder gar die SuS direkt in die MS- und Google-Cloud zu schieben.

Die eigenen Leute fit machen, selbst Software entwickeln - zusammen mit denen, die die gleichen Ziele haben. Das führt weiter.

Z.B. dezentrale schulische Nextlcoud-Server mit Collabora oder OnlyOffice; Roundcube mit Enigma oder ein Horde dazu.

Statt die viele guten open source Projekte im Land zur Digitalisierung von Schulen zu nutzen und mit den nötigen Ressourcen auszustatten, von diesen zu lernen und dabei zu erkennen, dass föderale Strukturen zum Ziel führen, scheint der nächste nach oben gekommen zu sein, der nur zentralistisch und proprietär denken kann.

Singapur ist jetzt das Vorbild: "da geht was".

Was genau da "geht" steht hier: amnesty.de/jahresbericht/2018/

Woher kommt diese zunehmende Vorliebe von sog. "Führungskräften" für autoritäre Regime? Erleben sie sich selbst als so machtlos, dass sie von Singapur und China träumen?

Die sind middle-management! Die wären nur Befehlsempfänger. Aber die Verlockung, dann selbst nach Unten treten zu können, wie sie von oben getreten werden, reizt.

Der autoritäre Charakter war nicht ausgestorben. Der hielt die letzten 20 Jahre nur den Mund. Jetzt riecht er wieder seine Chance und lässt die Maske fallen.

verfassungsblog.de/its-the-end-of-the-world-as-we-know-it-schulpflicht-vs-versammlungsfreiheit

Schüler/innen sollten das lesen. Ansatzpunkte für Freitags Demo statt Schule, wie man sie zur Zeit gut brauchen kann.

So - mir reicht es.

Ich habe so eben meine Mitgliedschaft in der "Bildungsgewerkschaft GEW" gekündigt.

Ich ertrage es nicht mehr.

Ich finde, auch alle anderen Gymnasiallehrer*innen sollten immer mal wieder darüber nachdenken, ob sie noch im richtigen Verband sind. Zumindest kann ich von mir sagen, dass ich viel zu lange gewartet und gezögert und gehadert habe.

Er läuft 🤗 Jetzt kommt der Detailkram und dann hoffentlich auch der Spaß an der Nutzung.

Ich fürchte, "unz Boris" wird es nicht verstehen wollen. Die Verlockungen der Medienberichte zum Projekt bügeln bei vielen Politiker:innen die Hirnfurchen platt.

cccs.de/2019-02-28-cybervoting

Immer, wenn ich S-Texte lese, in denen knallharte statements wie "we have to sacrifice a few to rescue so many more" stehen wird mir schwindelig.

OK - das war ein comment. Eine Textsorte, in der nicht unbedingt immer alles mit allem abgewogen werden muss.

Aber so ganz ohne Kant fühle ich mich in dieser Welt ziemlich verloren 🤔

Ich glaube, das geht alles noch viel einfacher und vor allem auch ohne Gewürge mit Postfix:

Mattermost hat in der System Console unter Settings /General /Users&Teams den Schalter bzw. das Feld für

Restrict account creation to specified email domains

Warum hab ich das vorher nicht gesehen, obwohl ich genau danach gesucht habe? Nicht zu fassen, wie blind man sein kann.

"... liegt daran, dass das Netz u.a. mittels sogenannter Cookies Daten über Dich gespeichert hat. Immer wenn Du im Internet eine Seite besuchst, wird dieser Vorgang gespeichert. So weiß das Netz, welche Seiten du ... aufrufst.“

lehrerfortbildung-bw.de/u_gewi

"So weiß das Netz" ist einfach toll. Klingt nach Matrix, verborgenen, geheimen Mächten. Resistance is futile!

Bei einer Problemanalyse (vgl. Seitentitel) hätte man da IMHO durchaus gründlicher die Sachebene angehen dürfen. Gerade auch in Ethik.

Um die Anmeldung an Mattermost durch "Externe" zu verhindern, könnte ich

a) in der main.cf den Eintrag transport_maps = hash:/etc/postfix/transport so hinbiegen, dass Mails nur an "meine Domains" ausgeliefert würden.

b) den Mailbody an "fremde Domains" mit Hilfe von RegEx ersetzen, wenn diese nicht auf "meiner Liste" stehen. Da stünde dann im body, dass eine Registrierung nur mit "meinen Domains" möglich ist.

Geht das auch einfacher? Anders? Geschickter?

Mal eine ganz und gar technische Frage in die Runde:

Ich will für Testzwecke zwei Messenger installieren. In einem Fall (Matrix / Synapse) ist die Serverkonfiguration Dank Möglichkeit zur LDAP-Anbindung nicht schwer so hinzubiegen, dass sich nur "meine Leute" anmelden können.

Im anderen Fall (Mattermost) wäre LDAP ein Enterprise Feature und mir für einen Test viel zu teuer - auch mit Education Lizenzen.

Ich dachte an zwei Tricks, die beide auf basieren ...

kuketz-blog.de/rheinland-pfalz

Murmeltieralarm.

Bei der Xten Wiederholung fragt man sich ja schon: Ist ein Skandal noch einer, wenn er Alltag ist, sich keiner schämt, allen Beteiligten klar war, dass ein Regelverstoß vorliegt - und nach dessen Aufdeckung dann Jahre ins Land ziehen, in denen keine grundlegenden Änderungen implementiert werden?

Ich fürchte: Ohne Strafandrohung und haftungsrechtliche Reformen bewegt sich nichts.

Ich verstehe diese Kampagne nicht. Klar - die haben geschlossen für Art 13 etc. gestimmt. Aber wäre auch angebracht. Schließlich stimmte nur rund 1/3 dagegen. Und würde ich auch unterschreiben können. Verlässliche Partner in der Auseinandersetzung um die Zukunft des Netzes zeigen ein andere Abstimmungsverhalten. Das war schon bei so.

Schau ich mir das bisherige Abstimmungsverhalten an, bleiben nicht mehr viele Optionen.

pbs.twimg.com/media/Dm5phn4WwA

Welche Geisteshaltung steckt eigentlich hinter dem heutzutage ständigen Tracken? Bei den üblichen Verdächtigen ist ja hoffentlich schon jeder vorsichtig, aber wenn Deine , , , , ... versucht das Öffnen der Mail, sowie jeden Klick auf jeden Link zu tracken, dann haben sie den Privacygedanken leider noch nicht verstanden!
Und NEIN, eure Marketing-Beweggründe interessieren mich nicht! Ich will es einfach nicht.

Darf ich vorstellen: Der Kreisverkehr-Endgegner, das Magic Roundabout in Swindon. Ein Kreisverkehr der aus fünf kleinen Kreisverkehren besteht...

Geht es noch dicker?

Dieses "Hände weg von digitalen Geräten sonst folgt die totale Verblödung" mag im Angesicht notwendiger Öffentlichkeitsarbeit contra der "Digital first, Bedenken second"-Fraktion der Bild die Schlagzeile liefern.

Mir persönlich wären konkrete Studien, repräsentative Daten und vor allem Differenzierungen wichtiger.

jungewelt.de/artikel/347532.di

Eine ordentlichen Zusammenstellung von Positionen zur Frage, ob die SuS, die auf die Demo gehen, bestraft werden sollen ist hier: welt.de/politik/deutschland/ar

Ich würde über Hurrelmann hinausgehen: Strafe ist ein entscheidender Teil des eigenen Engagements. Unterricht verlegen nimmt diesem die Spitze.

Remember: 80er Jahre, NATO Doppelnull? Friedensnetze? Mutlangen? Wir waren stolz auf Nachsitzen. Es bewies uns die Notwendigkeit unseres Einsatzes.

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