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Auch noch so ein gruseliger Satz:

"Um nachhaltig zu handeln, muss man verzichten".

Nein. Nicht wirklich. Ausschlaggebend ist ein überlegter und kluger Konsum. Beispiel Kleidung: Wer (teure) hochwertige, ökologisch und fair produzierte Klamotten kauft, verzichtet auf natürlich Billigware, die nur ein paar Monate hält. Aber man erhält Klamotten, die lange halten, sich toll tragen und zu denen man ein anderes Verhältnis hat, als zu den Billig-Ramsch-Klamotten. Man gewinnt!

@Erdrandbewohner Viel gebrauchtes hilft auch noch. Das muss nichtmal erst hergestellt werden. :)

@alsternerd
Gerade bei Smartphones ist das super. Das faire Angebot ist da wirklich rar, aber gebraucht bekommt man oft tolle Teile, welche gerade mal 1-2 Jahre gebraucht wurden.

Dank LineageOS oft sogar mit aktueller und fairer! Software, was bei gleichpreisigen Neukäufen oft nicht der Fall ist.
@Erdrandbewohner

@Erdrandbewohner in bestimmten Bereichen passt verzichten schon. Klassisches Beispiel wären die Ryanair-Flüge 3x im Jahr...

@Erdrandbewohner
Wieso nicht wirklich. Du hast mit mit deinem eigenen Argument zu der Aussage beigetragen: Verzicht auf den Gedanken "Geiz ist Geil" Verzicht bedeutet nicht gleich B. "Du sollst aufhören für immer Fleisch zu essen damit Du die Erde besser machst" sonder eben auch "verzichte doch mal darauf das es immer sofort sein muss, oder immer das neuste oder vlt immer nur das billigste". Reparatur statt Neukauf ist auch eine Form von Nachhaltigkeit und Verzicht :)

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