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Warn-Apps setzen eine mobile Internetverbindung voraus. Wenn diese zusammenbricht (was im Katastrophenfall ja nicht unwahrscheinlich ist) , warnt keine Warn-App, egal wie gut sie gemacht ist oder sogar OpenSource ist...

@Erdrandbewohner Jedes System hat seine Vorteile und Schwächen – die größte ist der Mensch! Beim Warnen und Informieren muss mensch alle verfügbaren Kanäle nutzen. Koordiniert und synchron. Kein Kanal ist der Goldstandandard. Es kommt immer darauf an, wie gut die Leitzentralen arbeiten und die Verteilung läuft.

@Trojaner @Erdrandbewohner
Das größte Problem ist und war die Verständlichkeit der (vor)Warnung für Empfänger. Wenn ich >100mm Niederschlag lese, ist für mich klar was ich (relativ flache Landschaft aber im Garten (Hang) dann 30-40 cm Wasser) machen muss.
Das war kaum jemand, weder in den Katastrophenstäben noch bei den lokalen Behörden klar, besonders im Gebiet der Eifel...
Den Bewohnern noch weniger.
Warnen ist das eine, richtige Handlungen auslösen das Andere…

@vilbi @Erdrandbewohner @Trojaner ja, da braucht man einfach mehr Infos... auch mit Folgeinfos.

@Trojaner @Erdrandbewohner
Kaum jemand hat ein 'Gefühl' dafür wie viel Regen was für den eigenen Wohnort bedeuten.
Damit könnte man das abstrakte mehr als x mm Regen pro Stunde oder pro Tag besser einordnen. Bei mir z.B. 46l/m² und Tag (Rekord seit 2014) bedeutet Wasser im Garten…
Daher, wenn da doppelt so viel kommt, sind das von meinem Grundstück alleine 5 cm und von anderen Oberliegern nochmal mindestens 20 cm.
Wer kennt sein "Einzugsgebiet" oder Risikokarten…

@vilbi Offenbar gibt's hinter den Warnkanälen noch Probleme. Niemand hatte die kleinen Flüsse im Blick und war sich im Klaren, welche Gefahr bei solchen Wassermassen droht. Die sind hier ja neu. Auf dem regenreichen Madeira führen breite Betontröge mit gestaffelten Geröllfallen die Fluten der eigentlich meist trockenen Barrancos durch die Küstenorte. Nicht malerisch, aber wohl notwendig. Die Kanaren verbieten Bauten in deren Gefahrenbereichen. @Erdrandbewohner

@Trojaner @Erdrandbewohner
Leider kann man das recht einfach im Kopf Abschätzen, wenn man dort einen Pegel hat.
Es muss nur gemacht werden (dauert für alle ~2500 Pegel in DE wenn die Stammdaten in Excel sind 1 Sekunde)
Das Problem, diese Abschätzung führt zu einer zu simplen Beziehung Regenmenge und Wasserstand... evakuiert man damit 2 Mal umsonst, macht das Keiner mehr, Leute Klagen auf Schadenersatz.
Es genauer zu machen, ist extrem viel Aufwand.

@Trojaner @Erdrandbewohner @vilbi wobei es doch immer wieder Fälle gibt wo kleine Bäche zu reißenden Flüssen werden. Man kann wohl nicht alles beherrschen. Mal sehen was jetzt kommt und ob sich was ändert.
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