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Warn-Apps setzen eine mobile Internetverbindung voraus. Wenn diese zusammenbricht (was im Katastrophenfall ja nicht unwahrscheinlich ist) , warnt keine Warn-App, egal wie gut sie gemacht ist oder sogar OpenSource ist...

@Erdrandbewohner ich bin auch für das SMS Variante, wenn man gerade in der Zelle ist, wo es ein Problem gibt, bekommt man eine Nachricht.

@favstarmafia @Erdrandbewohner ich bin ja dafür alles zu nutzen, #Cellbroadcast, SMS, #WarnAPP und #Sirenen

Von der Warnapp erwarte ich, dass sie mir die Daten runterlädt die ich brauche, dass sollte auch durchaus ein Langtext sein, mit kurzen knappen Infos oben und mehr wenn man weiter scrollt. Da muss eben bei einer Evakuierung für Hochwasser mehr Info rein. Wenn Netz weiter besteht auch mit Updates der Meldung.

Und in den Cell Broadcast und SMS muss dann eben auch nen Link drin sein zu den Infos die man braucht.
@utzer @Erdrandbewohner @favstarmafia Aber was passiert, wenn das Mobilfunk Netz überlastet ist oder sogar ausfällt. Haben alle Sendemasten ein Notstromaggregat? Oder wenn die mechanisch ausfallen?
Und was ist Nachts? Mich macht das kurze gebimmel meines Smartphones nicht unbedingt wach
Vielleicht fehlt mir das techn. Know How. Aber ich denke die gute alte Sirene macht ihren Job noch am zuverlässigsten. Klar, wenn ich die höre kann ich am Handy nachschauen oder den Rundfunkempfänger einschalten.
@malte @Erdrandbewohner @favstarmafia ich sag doch... ich will alles kombiniert und ob die App oder die Cell Broadcast Nachricht dich weckt oder nicht liegt ja an den Einstellungen. Ich würde es nie so einstellen, das es mich weckt, die Wahrscheinlichkeit, dass dies mal mein Leben rettet ist mir zu gering um einmal alle paar Wochen nachts wach zu werden. 😕
@Erdrandbewohner @favstarmafia @malte und bei so einer Warnung könnte man ja auch noch zu schreiben das man Nachbarn alarmieren soll, also wenn evakuiert wird. Sicher alles irgendwie machbar.

@favstarmafia Jede Ergänzung der Warnkanäle ist willkommen! Keiner funktioniert zuverlässig, wenn Operator dahinter gerade mal zum Kaffeeholen weg ist und eine aktuelle Meldung der Leitzentrale verpasst ... @Erdrandbewohner

@Trojaner @Erdrandbewohner @favstarmafia ja, das kann passieren, aber da kann man in Leitzentralen ja sicherstellen das immer genügend Personal da ist.

@utzer

ich denke auch, wenn echte Gefahr im Verzug ist, sollte man alle Kanäle verwende um zu warnen, notfalls kann man auch mal die Glocken so lange leuten lassen, bis alle Menschen sich fragen was das soll.

@Erdrandbewohner @Trojaner

@Erdrandbewohner Jedes System hat seine Vorteile und Schwächen – die größte ist der Mensch! Beim Warnen und Informieren muss mensch alle verfügbaren Kanäle nutzen. Koordiniert und synchron. Kein Kanal ist der Goldstandandard. Es kommt immer darauf an, wie gut die Leitzentralen arbeiten und die Verteilung läuft.

@Trojaner @Erdrandbewohner
Das größte Problem ist und war die Verständlichkeit der (vor)Warnung für Empfänger. Wenn ich >100mm Niederschlag lese, ist für mich klar was ich (relativ flache Landschaft aber im Garten (Hang) dann 30-40 cm Wasser) machen muss.
Das war kaum jemand, weder in den Katastrophenstäben noch bei den lokalen Behörden klar, besonders im Gebiet der Eifel...
Den Bewohnern noch weniger.
Warnen ist das eine, richtige Handlungen auslösen das Andere…

@vilbi @Erdrandbewohner @Trojaner ja, da braucht man einfach mehr Infos... auch mit Folgeinfos.

@Trojaner @Erdrandbewohner
Kaum jemand hat ein 'Gefühl' dafür wie viel Regen was für den eigenen Wohnort bedeuten.
Damit könnte man das abstrakte mehr als x mm Regen pro Stunde oder pro Tag besser einordnen. Bei mir z.B. 46l/m² und Tag (Rekord seit 2014) bedeutet Wasser im Garten…
Daher, wenn da doppelt so viel kommt, sind das von meinem Grundstück alleine 5 cm und von anderen Oberliegern nochmal mindestens 20 cm.
Wer kennt sein "Einzugsgebiet" oder Risikokarten…

@vilbi Offenbar gibt's hinter den Warnkanälen noch Probleme. Niemand hatte die kleinen Flüsse im Blick und war sich im Klaren, welche Gefahr bei solchen Wassermassen droht. Die sind hier ja neu. Auf dem regenreichen Madeira führen breite Betontröge mit gestaffelten Geröllfallen die Fluten der eigentlich meist trockenen Barrancos durch die Küstenorte. Nicht malerisch, aber wohl notwendig. Die Kanaren verbieten Bauten in deren Gefahrenbereichen. @Erdrandbewohner

@Trojaner @Erdrandbewohner
Leider kann man das recht einfach im Kopf Abschätzen, wenn man dort einen Pegel hat.
Es muss nur gemacht werden (dauert für alle ~2500 Pegel in DE wenn die Stammdaten in Excel sind 1 Sekunde)
Das Problem, diese Abschätzung führt zu einer zu simplen Beziehung Regenmenge und Wasserstand... evakuiert man damit 2 Mal umsonst, macht das Keiner mehr, Leute Klagen auf Schadenersatz.
Es genauer zu machen, ist extrem viel Aufwand.

@Trojaner @Erdrandbewohner @vilbi wobei es doch immer wieder Fälle gibt wo kleine Bäche zu reißenden Flüssen werden. Man kann wohl nicht alles beherrschen. Mal sehen was jetzt kommt und ob sich was ändert.
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