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Bwahaha! Nein.

@Erdrandbewohner Ich benutze keine Adblocker, weil ich eh nicht auf die Werbung gucke.

@writingwoman Ohne Adblocker wäre für mich das Internet nicht nutzbar. Bei grell bunter, zappelnder oder aufpoppender Werbung kann ich mich nicht auf den Text fokussieren. Ohne Adblocker ist das Internet für mich nicht barrierefrei.

@Erdrandbewohner @writingwoman Es geht nicht nur um hässliche Webseiten. Viel schwerer wiegt meiner Meinung nach der Privatsphäre- und IT-Sicherheitsaspekt. Adblocker sind digitale Selbstverteidigung.

en.wikipedia.org/wiki/Malverti

@writingwoman Ich würde da gerne zwei Aspekte zum bei Gelegenheit mal Überdenken in den Raum werfen: weniger Datenverbrauch weil 50% der „Inhalte“ (aka Werbung) nicht geladen werden. Das macht auch schnelleres Internet. Und zum Anderen die erhöhte Sicherheit, weil es leider viel zu einfach ist, Schadsoftware in Werbebannern zu verstecken. @Erdrandbewohner

@viennawriter @writingwoman @Erdrandbewohner und ... oft benötigt die Werbung mehr resourcen als die eigentlich Webseite weil irgendwelche Videos abgespielt werden oder Scripte Unsinn treiben. Werbeblocken ist reine Selbstverteidigung und in Anbetracht des Resourcenverbrauchs schon fast Pflicht. ;)

@maxheadroom @viennawriter @writingwoman @Erdrandbewohner Du vergisst: AdBlocker dienen dem Klimaschutz – eben wegen der genannten Ressourceneinsparung. Gab mal 'ne Studie, so um 2013, die haben festgestellt: bei zahlreichen Apps gehen 80% der Ressourcen nur für Werbung & Tracking drauf…

Und wenn man dann noch die fetten Frameworks zur Darstellung von "Hallo Welt" wegließe, könnte man bestimmt 95% des Traffics einsparen. 💡

@viennawriter Und auch ein Aspekt ist der Ressourcen-Verbrauch durch die Extra-Übertragung. @writingwoman @Erdrandbewohner

@writingwoman @Erdrandbewohner Adblocker sind nicht einfach nur dazu da, Werbung auszublenden. Sie verhindern, dass schädliches JavaScript vom Werbedienstleister (z.B. Google oder Facebook) geladen wird, welches jedem Nutzer v.a. per Cookie eine eindeutige ID verpasst, um sein Nutzungsverhalten websiteübergreifend zu überwachen, um die Werbung "zielgerichteter" zu machen.

@Erdrandbewohner ich hab pi hole daheim am Start. Das hilft auch ganz gut.

@esopriester Hatte ich auch einige Zeit in Benutzung. Allerdings hängte sich das Raspberry irgendwann ständig auf, und ich hatte keine Lust, da ständig dran rumzufummeln. Aber wenn es lief, filterte es zuverlässig den ganzen Müll raus.

@Erdrandbewohner Ich kann keine amerikanische Gesundheitswebseite benutzten, weil die alle zu Healthline gehören und wenn man da die Cookies nicht will, dann wird alles geblockt :D

@Erdrandbewohner Ich habe z.B. keinen Adblocker installiert. Der läuft einfach in meinem Netzwerk so mit. 😂

@Erdrandbewohner hab den Hinweis nie gesehen. muss man dafür JavaScript einschalten?

@Erdrandbewohner @reticuleena bisher hat mich noch keine Website so brennend interessiert, dass ich extra den Werbeblocker aus gemacht habe. Ich würde ja Werbung tolerieren, wenn sie
a) nicht mitten im Inhalt platziert ist und nicht mit dem Inhalt verwechselt werden kann und
b) sich nicht bewegt, flackert, blinkt, oder Geräusche von sich gibt und
c) ganz wichtig: nicht mein Verhalten über Webseiten hinweg verfolgt, um mich möglichst gezielt zu manipulieren.
Also: Werbeblocker. Punkt.

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