Ich mochte meine Arbeit. Echt.
Aber jetzt will man sie mir mit aufgezwungener Agilität (wie arbeiten wir sonst - phlegmatisch?) für die gesamte Organisation, flexiblen Arbeitsplätzen und intransparenten Sonntagsreden, die in der Realität keinen Bestand haben, kaputt machen. Immer wieder toll, wenn der öffentliche Dienst irgendwelchen leuchtenden Vorbildern der Wirtschaft hinterherrennen will.

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@kassiopeia uff, will der ÖD jetzt auch "agil" werden. Mit Scrum und so?

Ich hab das bis heute noch nicht richtig verstanden. Statt festgelegter Ziele können sich diese ständig verändern und deswegen ist ständige Kommunikation nötig. Wirkt wie die ideale Methode für Vielschwätzer, die aber nichts auf die Reihe kriegen.

@Haydar naja, bei uns geht’s erstmal nur um eine Einrichtung innerhalb einer Universität. Aber man hat den Eindruck, von „oben“ werden sich nur Schlagwörter und Rosinen rausgepickt. Alles soll moderner und agiler sein. Mitarbeiter sollen motiviert, austauschbar und flexibel sein. Aber von Hierarchie-Abbau, mitarbeitergesteuerter Veränderung oder vernünftiger Kommunikation keine Spur. Man darf halt auch nicht vergessen, dass wir grundsätzlich eine öffentliche Verwaltung sind...

@kassiopeia
»Austauschbar und Flexibel« gibst sauch bei mir.
Es ist wohl fast in allen Branchen so,
es gibt bessergestellte Besserwisser,
die die Anweisungen und oder Vorgaben (Arbeitsnorm/-Pensum) vorgeben

und als Untergebener hast du das auzführen.
@Haydar

@alm10965 @Haydar das mit den bessergestellten Besserwissern trifft es. Es tröstet leider nur wenig, dass es anderswo auch so ist. Ich hoffe noch sehr, dass der Spuk in ein paar Jahren vorbei ist.

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