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Fefe verbreitet mal wieder Müll: Das Eintreten für Gleichstellung und Diversity würde die Belegschaft spalten und daher gewerkschaftliche Tätigkeiten unterbinden. (Eintrag vom 4.1.).

Damit reproduziert Fefe mal wieder rechte Propaganda: dass nicht etwa weiße Dudes, die auf ihre Privilegien beharren und daher Rassismus und Sexismus frönen die Gesellschaft spalten, sondern die Benachteiligten die Gleichstellung fordern seien schuld. 😡

@Haydar Ja man kann die Posts auch falsch verstehen wenn man sich nur genug anstrengt.

@Haydar in dem Themenbereich kommt bei ihm doch schon seit Ewigkeiten nur Quark bei rum... wenn man den Fußballreporter halt das Politik-Ressort machen lässt.

@Haydar Ja der zweite Leserbrief in dem Post ist wirklich für den Müll.

Dabei hatte ich mich beim lesen des ersten Leserbriefs seit langem mal wieder über die Analyse gefreut:

"Der neoliberale Traum ist, dass das in punkto Reichtum obere Prozent der Bevölkerung genauso divers ist wie die restlichen 99 Prozent, damit niemand seine ökonomische Situation mehr auf Diskriminierung schieben kann." 1/n

@Haydar "Dann können die Reichen nämlich behaupten, dass jeder seinen Platz in der Gesellschaft verdient habe. Bei Diversity-Bestrebungen geht es nicht in erster Linie darum, Ungleichheiten zu minimieren, sondern sie zu rechtfertigen."

Das find ich nämlich schon on point. Diversity für sich wird halt nicht zwingend etwas an den Klassenverhältnissen verändern.

Man sollte halt nur nicht den Fehler begehen, den Kampf gegen Diskriminierung als Hindernis im Arbeitskampf zu begreifen. 2/3

@Haydar Denn das wäre, wie du es ja auch kritisiert, einfach nur reaktionärer Bullshit. 3/3

@Haydar Ohje, ich hoffe es wird irgendwie deutlich, was ich da meine, Hätte nicht gedacht, dass ich irgendwann nochmal Fefe (bzw. seine Leserbriefe) verteidigen würde...

@erictapen Ich sehe das erste Zitat auch im Kontext des zweiten. Es geht darum, Diversity-Bestrebungen kaputt zu machen mit dem Argument "Diversity nützt nur den Reichen" bzw. ist etwas, um euch von den eigentlichen Problemen abzulenken".

Dass es den Konzernspitzen nicht um Diversity weil sie Minderheiten fördern wollen - geschenkt. Das Problem ist der Versuch, beides zu vermengen und das erste Zitat geht auch in diese Richtung, besonders im zweiten Satz.

@erictapen
Und weiter unten verlinkt er dann auch noch einen Twitter (Satire-)Account, der schon mehrmals wegen Hatespeech gesperrt war. Wow. Er scheint sich ziemlich auf "Wokeness" (diesen Begriff nutzt Fefe natürlich im negativ gemeinten Kontext, ähnlich wie Rechte auch den Begriff "Gutmenschen" negativ belegen) eingeschossen zu haben.

@Haydar Mh yeah, I get it. Vielleicht war das auch einfach Wunschdenken von mir, dass da so reinzulesen. Einmal nochmal nen klugen Gedanken von Fefe mitnehmen...

@Haydar

Irgendwie ist der ganze Post so'n bißchen durcheinander, und am Ende bleibt ein unguter Geschmack zurück. Da die meisten Argumente in Zitaten stehen (und auch da meist nur implizit), kann er behaupten, sich auf garnichts festgelegt zu haben.

Dass Großkonzerne Diversität vor allem als strategischen Vorteil sehen ist plausibel, aber irgendwie dreht er das dann so, als gäbe es andere Gründe für Diversität (Menschenwürde!) nicht...

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