Wessen geniale Idee war es eigentlich, die Scrollbar zu verstecken? Gefühlt ist das nun in jedem Programm auf jedem Device so, dass die horizontale und die vertikale Scrollbar ganz verschwunden ist oder nur dann (kurz) sichtbar ist, wenn man tatsächlich auf gut Glück scrollt.

Will man damit den Leser nicht mit zu viel Content erschrecken? Ihm vorgaukeln, dass er endlos scrollen kann, wenn er nur will?

Im gleichen Zuge bekommen nun Webseiten am oberen Rand "Lesefortschrittsbalken", die aufwändig mit Javascript aktualisiert werden.

Ich ertappe mich häufig dabei, kurz nach oben und dann wieder nach unten zu scrollen, nur um einen kurzen Blick auf die Scrollbar zu erhaschen.

Zudem sind die Scrollbars so unglaublich schmal geworden. Sie als solche zu benutzen (anklicken und dran ziehen), ist so fummelig. Und warum springt die Scrollbar (in den meisten Fällen) nur seitenweise, wenn ich an eine bestimmte Stelle in der Leiste klicke? Das war auch mal intuitiver.

Das macht in meinen Augen absolut keinen Sinn. Platz dafür ist genug da und der Nutzen ist unbestritten -- zumindest für mich.

Ich meine das ernst, diese Design-Entscheidungen würden mich mal brennend interessieren. Vielleicht bin ich auch schon zu oldschool.

@f ich vermute, du bist zu Oldschool ;)

Mich stört es nicht, den Scrollen kann ich mit dem Mausrad oder Touchpad. Und am Handy wische ich. Mit den Balken interagiere ich nicht. Das kommt mir nicht sinnvoll vor, nur umständlich. Für mich sind sie nur Indikatoren, die mir zeigen, wie weit ich nich scrollen kann.

Insofern können die von mir aus ruhig ausgeblendet werden, damit meine Oberfläche nicht so vollgeramscht aussieht. Je weniger auf dem Display, desto besser.

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@thomas der Scrollbalken ist vor allem in Listen nützlich die alphabetisch sortiert sind. Da kann man dann schnell zum richtigen anfangsbuchstaben scrollen. Aber bei Text oder normalen Webseiten, finde ich den ehrlich gesagt auch nicht sehr nützlich. @f

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