@MicMun Im Deutschen haben wir glaube ich noch nicht die ideale Lösung gefunden (i.e. Geschlechtergerechtigkeit und Lesbarkeit unter einen Hut bringen), aber das Generische Maskulinum ist ein Problem. Beispiel: dgps.de/index.php?id=143&tx_tt

@NeoTheThird Das sehe ich anders.
Weil das grammatikalische Genus nämlich nichts mit dem Geschlecht zu tun hat. Man kann in der Mehrzahl-Form wie bisher einfach alle Geschlechter inkludiert sehen, wenn man einigermaßen Verständnis für die deutsche Sprache hätte.

germ sexist slurs / sexistische beleidigungen 

@MicMun @NeoTheThird nicht ganz.

gramm. und biol. sind nicht identisch, ja. aber es besteht ein zusammenhang. weibliche menschen und tiere werden (sofern nicht dimminuiert) idR mit gramm. weiblichen nomina und adjektiven besprochen, maennliche mit gramm. maennlichen.

wo es anders ist, handelt es sich in der regel um beleidigungen, die auf abweichung von geschlechterrollen abzielen: "die schwuchtel", "die tunte", "der tomboy" ...

germ sexist slurs / sexistische beleidigungen 

@phr
Das mag bei Singular ja noch stimmen, aber wenn man nach dem Artikel geht, ist es ein generisches Femininum, weil immer "die" davor steht (die Bürger, die Hörer, usw.).
Meiner Meinung nach gibt es für Frauen durchaus noch tatsächliche Probleme, die man lösen müsste anstatt die Sprache zu verhunzen. Das hilft keiner Frau und auch den anderen Geschlechtern nicht weiter.
Immerhin sind auch 52% der @NeoTheThird - 1/2

germ sexist slurs / sexistische beleidigungen 

Frauen gegen Gendersprache.
@NeoTheThird @phr
- 2/2

germ sexist slurs / sexistische beleidigungen 

@MicMun @NeoTheThird der plural des artikels ist kein femininum. systematisch wird er fuer alle 3 genera verwendet. historisch ist er aus der maskulinen pluralform entstanden.
"generisches maskulinum" findet da statt, wo man eine eindeutig maennliche form auch fuer frauen verwendet, wo eine weibliche form vorhanden waere (zB fr. ils/elles). das morphem "-in" ist seit jhd.en produktiv bei bestimmten nomen; ihr fehlen bedeutet: maskulin

@MicMun Hast du meinen Link gelesen? Es geht nicht darum, dass die jeweils andere Form nicht gemeint ist, sondern es (v.A. unterbewusst) nicht verstanden wird. Die Auswirkung: "Kinder, denen die geschlechtergerechten Berufsbezeichnungen präsentiert worden waren, trauten sich viel eher zu, einen „typisch männlichen“ Beruf zu ergreifen als Kinder, denen nur die männliche Pluralform genannt worden war."

Klappt auch umgekehrt. Frag doch mal einen Jungen ob er Krankenschwester werden will :)

@NeoTheThird
Das kann man auch anders bewirken.
Ich wusste als Kind das Krankenpfleger das männliche Gegenstück zur Krankenschwester war und wir hatten auch ohne Gendersprache ein Mädchen, die Jahrgangsbeste mit Mathe/Physik- LK wurde und einen technischen Beruf ergriffen hat. Das liegt nicht an der Sprache sondern an der richtigen Vermittlung der Möglichkeiten und Förderung von Interessen. Am Ende entscheidet sich jeder immer noch selbst für oder gegen einen Beruf.

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