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­čśí B├╝rger sollen 800.000 Euro f├╝r vers├Ąumtes Windows-Update des Landes zahlen

Das Innenministerium rechtfertigt den Schritt ...

­čôî Weil rund 25.000 Bedienstete des Landes Baden-W├╝rttemberg noch immer mit Windows 7 anstatt Windows 10 als Betriebsystem auf ihrem Computer arbeiten, k├Ânnte das am Ende den Steuerzahler indirekt 800.000 Euro kosten.

baden.fm/nachrichten/steuerzah

@Mikel65
Na was ist denn da aber so richtig gr├╝ndlich in die Hose gegangen @RegierungBW ?

@Mikel65 @RegierungBW
Langfristig besser mit Linux planen, dann kann man die bereits vorhandene Hardware vermutlich auch noch ziemlich lange weiter nutzen...

@nuron @RegierungBW
Wie war das noch mal mit Schwaben und sparsam sein? ­čś▒ ­čĄö ­čśé

@Mikel65 @nuron Der Kernbereich der Landesverwaltung umfasst ca. 86.000 Arbeitspl├Ątze, davon brauchen noch 25.000 ein Update. Im Laufe des Jahres 2020 soll die Umstellung aller Arbeitspl├Ątze der Landesverwaltung abgeschlossen sein. Da die Migration nach Windows 10 in der Regel mit einem Hardwareaustausch einhergeht, haben wir die Planung der Migration an die Lebensdauer der Ger├Ąte angepasst. Migration nach Windows 10 und ein kurz darauf folgender Hardwareaustausch ist nicht wirtschaftlich.

@RegierungBW
Bitte mal ├╝ber Linux nachdenken! Hier gibt es Argumente, Hilfestellung und Ideen:
invidio.us/watch?v=iuVUzg6x2yo
@Mikel65 @nuron

@RegierungBW @Mikel65 @nuron
... und mit Linux k├Ânnten ├╝brigens auch eine Vielzahl der ├Ąlteren Systeme problemlos nochmal l├Ąnger performant weiter genutzt werden.

@RegierungBW
Und was spricht gegen Linux?

Siehe LiMux, das funktioniert(e) auch...

@Mikel65

@nuron @Mikel65 Fragen zum Thema Landes-IT kann Ihnen am besten unsere zentrale Dienstleisterin #BITBW beantworten: bitbw.de/kontakt

@nuron @Mikel65 @RegierungBW Auf jeden Fall. Wobei die Systemvoraussetzungen von Win 7 und 10 identisch sind. W├Ąre vermutlich auch billiger gewesen, einfach alle Ger├Ąte neu aufzusetzen.

@macst3r

In der Verwaltung eines Landes mit Linux zu planen ist im gro├čen Ganzen leider nicht ganz so einfach. Wenn man in der Verwaltung was umstellt, dann m├╝sste schon alles bei allen gleichzeitig umgestellt werden. Was passieren kann wenn es nur ein Bundesland macht hat das Land Niedersachsen bewiesen. Die haben das probiert und sind zur├╝ck gewechselt. Insgesamt w├╝rde ich mehr Linux auf Anwenderseite begr├╝├čen in der Verwaltung. Insgesamt ist Open-Source aber auch dort im kommen.

@Stefan Aber was ist mit #LiMux? War meines Wissens 10 Jahre im Einsatz bzw. ist's im Moment noch immer. Und wenn man schrittweise auf offene Standards setzen w├╝rde, dann m├╝sste man auch nicht alles auf einmal umstellen. ODF-Dateien versteht (angeblich) auch MS Office und LibreOffice l├Ąuft z. B. unter Windows und Linux. Also erst die Formate migrieren, um flexiber wechseln zu k├Ânnen. Ich glaube es fehlt einfach meist am Willen oder es sind politische Gr├╝nde (siehe M├╝nchen).

@macst3r Es kommt allerdings auch darauf an welche Verwaltung man ansieht. LiMux nehme ich an konnte funktionieren, weil es auf der kleinsten Verwaltungsebene l├Ąuft (dem Stadtrat von M├╝nchen) und sowas da am einfachsten. Habe ich aber richtig gelesen, dass LiMux auch wieder zu Grabe getragen wurde? Falls ja ist das sehr schade.

@Stefan
Ja, wird zu Grabe getragen weil Microsoft das so will...

Microsoft will seinen Hauptsitz nach M├╝nchen verlegen, aber eben nur wenn die auf Windows umstellen. Und da die Stadt M├╝nchen da logischerweise ein Interesse dran hat, Konzerne in der Stadt zu haben...

Sehr schade alles...

@macst3r

@nuron Aber es geht ja doch aufw├Ąrts mit Linux im Gro├čen und Ganzen. Es ist eben nur ne Frage davon dass man kritische Masse erreicht. Aber ja so ein Microsoft in der Stadt zu haben ist nat├╝rlich sehr luktrativ.

Ich warte ja immer noch auf das Jahr des Linux-Desktops. Aber mit den letzten Entwicklungen Richtung Wine und Steams Proton k├Ânnte da bald was passieren. Auf privater Seite gibt es ja nicht mehr soviel was einem Wechsel entgegensteht. Allem voran halt Adobe und Gaming...

@macst3r
Ich kann allerdings auch gute Sachen berichten im Bezug auf Verwaltung und Open-Source-Software. Denn diese quartiert sich auch immer ein. Bsw wird in der Finanzverwaltung bei den ├ämtern LibreOffice, Keepass und OpenVPN eingesetzt. Die Clients liefern aber leider einen Windows- Client aus damit die Zusammenarbeit mit anderen Bundesl├Ąndern m├Âglich ist, muss das leider sein. Wenn man nicht alle gleichzeitig umstellt f├╝hrt das zu Problemen und Mehrarbeit.

@macst3r So noch der letzte Post, sorry f├╝r die vielen Antworten. Hoffe der Einblick hilft dir. Ein Wechsel der Software ist auch z.B. in der Finanzverwaltung politisch gesehen nicht so einfach. Zum einen ist Finanzverwaltung L├Ąndersache, d.h. du m├╝sstest alle Bundesl├Ąnder von einem Wechsel ├╝berzeugen, was schwierig aber nicht unm├Âglich ist. Im Moment wird ja schon mehr oder weniger Standard-Software verwendet mit ein paar Ausnahmen. Ich w├╝rde also nicht auf was baldiges hoffen in der Richtung.

@Mikel65 Das ist ja jetzt nur ein fall, der gerade hochkocht. Insgesamt steckt da ja noch mehr geld drin.
Und da frage ich mich: K├Ânnte man f├╝r die kohle nicht eine eigene, bedarfsorientierte und einfach zu unterhaltende linux-distribution bauen?
Die, die heute nicht ohne windows leben k├Ânnen zu meinen, h├Ątten fr├╝her auch worperfect und (pc)pine benutzt. Alles nur gew├Âhnungssache.

@levander
Ich w├╝rde keine eigene Linux Distro machen, eher das Geld f├╝r die Entwicklung einer OpenSource Verwaltungssoftware ausgeben die unabh├Ąngig auf unterschiedlichen Distros l├Ąuft. Somit hat jeder Mitarbeiter die freie Wahl, welche Linux-Distro er/sie haben m├Âchte. Wer unbedingt Windoof haben m├Âchte, kann ja bei Mikroschrott anfangen zu arbeiten.

@Mikel65 Dann hast Du wieder ein heterogenes feld, dass ist in dem umfeld nicht gefragt. Deshalb ist M$ da ja so en vogue.

@Mikel65 Wieviel h├Ątten 25.000 Upgrades auf Windows 10 gekostet? Inklusive Schulung?

@Eich_Hoern
Keine Ahnung was so eine Schulung kostet, aber die Kosten gehen ja immer weiter, die n├Ąchste Windows Version kommt und die kostet dann auch wieder Geld.

@Regierung Baden-W├╝rttemberg ÔÇťDer Kernbereich der Landesverwaltung umfasst ca. 86.000 Arbeitspl├Ątze, davon brauchen noch 25.000 ein Update. Im Laufe des Jahres 2020 soll die Umstellung aller Arbeitspl├Ątze der Landesverwaltung abgeschlossen sein. Da die Migration nach Windows 10 in der Regel mit einem Hardwareaustausch einhergeht, haben wir die Planung der Migration an die Lebensdauer der Ger├Ąte angepasst. Migration nach Windows 10 und ein kurz darauf folgender Hardwareaustausch ist nicht wirtschaftlich. ÔÇŁ

Finde ich ├╝brigens super, dass Sie hier ├Âffentlich Stellung nehmen!
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