SPON Artikel ueber die Messerattacke in London gestern: "Ein Passant versuchte demnach, dem Attent√§ter mit einem Feuerl√∂scher ins Gesicht zu spr√ľhen, ein anderer hatte sich mit dem Sto√üzahn eines Narwals bewaffnet, der in der Gilde-Halle als Verzierung an der Wand hing."

Ein Stoßzahn eines Narwals!

Das ist irgendwie ja schon ein wenig episch... ūüôā

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@ij tja, man nimmt, was gerade zur Hand ist. ūüėČ

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@Photor @ij In dem Tweet ist ein Video von dem Vorfall. Irgendwer filmt halt heutzutage immer.

twitter.com/mattuthompson/stat…

@pixelsalat - das stimmt. Ich bin da aber eher geneigt, das doof zu finden, dass immer alles aufgenommen wird. // @Photor

@ij @Photor Dass Leute manchmal Fotos oder Videos machen, wo das nicht passt, kann ich noch nachvollziehen. Aber dass sie dann keine Schranke haben, die sie am Veröffentlichen hindert, verstehe ich nicht mehr.

@pixelsalat @ij

Auch das Filmen bzw. Fotografieren selbst hat schon was mit und zu tun. Andererseits gehören bestimmte Ereignisse auch dokumentiert.

Dazwischen muss sich der /Filmer/Dokumentierer/#Journalist bewegen. Mir scheint auch, dass dazu eine gewisse gehört.

Wenn also heutzutage jeder alles ungepr√ľft √∂ffentlich machen kann, bleiben Ausw√ľchse wohl nicht aus. Aber es gilt nat√ľrlich auch: eine Zensur findet nich statt (Grundgesetz, Art 5).

@Photor - naja, ich bezog mich eher so auf die gesellschaftlichen Implikationen, wenn man immer damit rechnen muss, irgendwo im Netz zu landen. Ich glaube, das ist eine Problematik, die noch nicht allen klar ist... // @pixelsalat

@ij @Photor Ich fotografiere recht viel, wenn ich Daten f√ľr OpenStreetMap sammle. Mein Handy synchronisiert nichts, die Bilder bleiben auf der Speicherkarte. Dennoch warte ich oft ab, bis die Leute aus dem Bild sind, denn mir geht es ja um Geb√§udeformen, Stra√üenschilder, Hausnummern usw. Inzwischen reagieren die Leute darauf verwundert.

Nat√ľrlich geht das nicht immer, die Fotos sehe aber normalerweise nur ich, ab und zu zeig ich hier mal eins - ohne Menschen oder vern√ľnftig anonymisiert.

In der Stadt, in der ich lebe, gibt es viele Touristen. Wer da nicht geknipst und sonstwohin hochgeladen werden will, muss sich vermutlich einen Sack √ľber den Kopf ziehen. Ich finde das furchtbar.

Mir fällt oft auch erst beim Durchsehen der Bilder auf, was ich da im Hintergrund versehentlich mit erwischt habe oder wo mir jemand erkennbar ins Bild gelaufen ist usw.

Normalnutzer haben die Technik nicht im Griff, sondern die Technik sie. Ich bin unter anderem hier und nicht woanders, weil ich das gefährlich finde.

Einmal hatte ich eine Diskussion mit einem Knipser, der voll auf mich drauf hielt als ich ihm entgegen kam. War ein netter Herr in den 60gern. Der machte Fotos von seinem Radlausflug und Whatsappte die einer Freundin (hat er mir gezeigt). Das Foto war tatsächlich eine Straßenszene und ich war mit drauf.

Ich hab kapituliert. Ich wollte da am Stra√üenrand keine Diskussion √ľber facebooks Gesch√§ftspolitik anfangen. Er war ohnehin ein wenig gekr√§nkt wegen meines Misstrauens, das nicht ihm sondern den Internetkonzernen galt.

Es ist schwierig.

@pixelsalat - Ja, das fotografiert werden ist hier auch unausweichlich in Warnemuende im Sommer. Wenn man sich sicher sein koennte, dass es eben nur auf dem Geraet bleibt und nicht bei FB & Co hochgeladen wird, haette ich ja auch nichts dagegen.

Und ja: es ist und bleibt schwierig. // @Photor

@ij @pixelsalat ja. Das ist ein Problem. Aber ich fotografiere auch selbst. Man kann es gar nicht vermeiden, unbeteiligte Personen mit aufzunehmen - schon gar nicht an öffentlichen Plätzen.

Ich bem√ľhe mich, wenn Bilder irgendwo √∂ffentlich werden, diese zu verpixeln. Ob das immer klappt ...

Andererseits gibt es an etlichen öffentlichen Plätzen Überwachungskameras oder Webcams, teils mit Livestreams. Man muss also damit rechnen, dass das eigene Bild irgendwo im Netz rumgeistert.

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