@stefan @stefan Ich finde das Framing erschreckend. Wer das Lied entsetzlich findet, der wird als rechtsradikal und Gretahasser hingestellt. Ein besseres Totschlagargument gibt es zur Zeit nun wirklich nicht. Dann wird das Thema auch noch Richtung Rassismus (Oma = Ali) entfĂŒhrt. Im Moment empfinde ich alles rund um dieses Thema als völlig entartet. Selbst Martin Sonneborn (nitter.net/LarsWienand/status/
 mit verlinkten Audobeitrag) scheitert grandios beim Versuch einen Kommentar abzugeben.

Ich bezweifle zwar, dass das Lied als Satire gestartet ist, das ist nur mein subjektiver Eindruck, man es dann als solche tarnen wollte und Burow das dann nochmal retten wollte mit einem "Anruf aus dem Krankenhaus".

Das Thema Klimakatastrophe sollte nicht dazu genutzt werden, dass man mit dem Fingerzeigen auf einzelne Gruppen beginnt, oder es zu einem politischen "Rechts - Links" macht, denn eines ist ziemlich sicher: Egal welcher radikalen rechts-links Ideologie, oder zu welchen Fundamentalisten man angehört, wir haben nur eine Erde. Und genau solche Kreationen und solche Diskussion lenken uns vom Wesentlichen ab: Der Rettung der Erde! Wann versteht das mal die Masse?!
@hoergen Ich stimme dir vollkommen zu: das ganze Schmierentheater rund um #OmaGate ist Ă€hnlich wie zuvor die Greta-Deutsche-Bahn-Geschichte letztlich nichts als Ablenkung vom eigentlich gemeinten Thema. Allerdings gibt es beim eigentlichen Thema, also dem Kampf gegen die Klimakrise, einen wichtigen Aspekt, der da immer wieder mit reinspielt. Es sind vor allem Rechte und Rechtskonservative, die sich mit aller Macht gegen die notwendigen gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und technischen VerĂ€nderungen stemmen. Oder noch allgemeiner: es ist das erklĂ€rte Patriarchat, das sich gegen diese Änderungen stemmt. Von dort kommen auch immer wieder die Provokationen, die dann dank virulierender Medien aus jedem harmlosen Lied oder Bild oder Satz einen Skandal machen, ein "IrgendwasGate". Deshalb gehört zum Kampf gegen die Klimakrise auch die AufklĂ€rung ĂŒber das Treiben derer, die sich dagegen stemmen, und ihre BeweggrĂŒnde. Oder allgemeiner: der Kampf gegen die Klimakrise ist auch ein Kampf gegen das Patriarchat. Dazu muss man kein bekennender Feminist sein, genauso wenig, wie man ein bekennender Sozialist dazu sein muss.
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@stefan du bringst es auf den punkt, was mir Angst macht, ist die Tatsache das die Regierung immer noch kein Konzept hat oder gar absichtlich die rechten einfach machen lassen. Das kommt wohl den konserativen in der CDU CSU sehr entgegen.
Wenn die SPD ein bisschen Arsch in der Hose hĂ€tte, wĂ€ren sie schon lĂ€ngst raus aus der Groko. Aber die hĂ€ngen an der Macht und wissen bei Neuwahlen wĂŒrden sie gnadenlos untergehen und das zurecht. ...

@hoergen

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