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Hier schreibe ich über , , , . Mein anderer Account unter infosec.exchange/@WPalant ist in Englisch und für technische Themen gedacht.

Also ich finde den Kölner Dom in dieser Version gelungener. Vielleicht ist es noch nicht zu spät, um ihn umzubauen?

Leider ist das Lehrpersonal nicht sonderlich gut auf kognitive Verzerrungen vorbereitet.

Und - nein, es geht nicht um meine Kinder, wir haben den Informationsaustausch gleich abgelehnt. Bei mehreren anderen Kindern haben sich aber die negativen Effekte deutlich gezeigt.

In der Praxis führt es nämlich oft dazu, dass ein Kind abgestempelt wird wegen eines Verhaltens, das es in einer ganz anderen Umgebung gezeigt hat. Und da die Lehrer*innen informiert sind, wird es sich bestimmt auch in der Schule zeigen - eine selbsterfüllende Prophezeiung.

Hinweis an die Eltern unter euch: wenn euer Kind eingeschult wird, überlegt euch bitte sehr genau, ob ihr dem Informationsaustausch zwischen Schule und KiTa wirklich zustimmen wollt. Egal, was es in der Theorie bewirken soll. (thread)

Es wird auch unumwunden zugegeben, dass hier alle möglichen Quereinsteiger arbeiten, vor allem Mütter, die wegen Kindern keinen vernünftigen Job gefunden haben. Oder Studentinnen.

Ich frage mich, wie es an anderen Schulen aussieht. Auch kein qualifiziertes Personal in OGS?

Ach ja, und bevor es einen Vertrag gibt, wurden übergangsweise 11 Euro pro Stunde angeboten (Honorarkraft). Für solche Bezahlung studiert es sich doch gern...

Ich habe mir jedenfalls unter bass.schul-welt.de/4938.htm#pg die Förderrichtlinien herausgesucht. Die Beträge sind recht knapp bemessen, scheinen aber für eine adäquatere Bezahlung auszureichen. Entsprechend ist noch Hoffnung, dass es bei anderen Trägern besser aussieht.

Dass bei derart mieser Bezahlung qualifiziertes Personal fehlt und allgemeiner Personalmangel herrscht, ist nachvollziehbar. Wer geht schon in den offenen Ganztag, wenn auch KiTas händeringend Personal suchen und bei ähnlichen Anforderungen besser bezahlen?

Laut Tabelle ist das die Tarifgruppe für Kinderpfleger*innen, also noch deutlich unter dem, was Erzieher*innen verdienen. Und das war anscheinend noch großzügig: der Lohn der Lehramtsstudentin, die dort die Gruppe leitet, lässt sich in der Tariftabelle überhaupt nicht finden.

Thread: Wir haben zwar bei ver.di etwas zu Lohndumping im offenen Ganztag gelesen, aber konkrete Zahlen gab es keine, womit wir nicht so wirklich vorbereitet waren. Jedenfalls wurde meiner Frau jetzt Bezahlung nach Tarifgruppe S 3 angeboten.

Just figured out why children's clothes are so durable these days: there is a massive lack of fences with rusty nails here.

Natürlich segeln sie dann auch auf der "Pink Pearl" unter pinken Segeln. Und während es für die Jungen einen Schatz gibt, bekommen die Mädchen ein Prinzessinnenschloss.

Strikte Geschlechtertrennung ist dennoch vorgeschrieben: "Wilde Piraten" auf der einen Wand, "Pink Piraten" auf der anderen. Wie die Überschrift schon erahnen lässt, sind für die Mädchen ausschließlich die roten Farbtöne reserviert.

Ich durfte heute Nacht zwei Stunden lang die Piratendeko in der Notfallaufnahme des Kinderkrankenhauses bewundern. Immerhin dürfen hier auch Mädchen "Piraten" sein.

Später: "Nein, die Karotte bekommt dieser Hase, der heute Geburtstag hat. Na gut, sie teilen sie sich."

Die Kinder spielen Lotti-Karotti in leicht abgewandelter Form: "Dieser Hase fängt gleich auf der Karotte an, er hat heute Geburtstag. Und danach werden alle Hasen für ihn singen."

Ich habe in paar Minuten §50 Schulgesetz NRW gefunden, das Verfahren der Lehrerin/Schule läuft dem Abs. 3 in mehreren Punkten zuwider. Grundsätzlich empfehle ich bei Behördenwillkür die Schriftform, scheint hier auch angebracht zu sein...

Schulbücher und Deutsch-Hausaufgaben will die Lehrerin nicht herausgeben, weil diese angeblich für das Kind zu schwer seien. Also wurde schon jetzt, am Anfang des Schuljahres, die Nichtversetzung eingeplant.

Der Förderunterricht findet statt dem "normalen" Deutschunterricht statt. Auf die Frage hin, wie es denn am Ende des Schuljahres versetzt werden soll, kam mehr oder minder als Antwort: "Soll doch das Jahr wiederholen."

Die Saga geht in die zweite Runde. Nachdem das Kind letztes Jahr aus dem Förderunterricht genommen wurde und den Großteil des Rückstandes aufholen konnte, hat die Mutter jetzt mit Entsetzen festgestellt, dass es ohne Rücksprache wieder in den Förderunterricht gesteckt wurde.

social.tchncs.de/users/WPalant

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