Meine Mutter meinte, dass in ihrer Gegend Hefe ausverkauft sei. Wir haben heute welche für sie gekauft. Sind das wieder Hamsterkäufe? Was wollen die Leute mit Hefe?

Natürlich steht Weihnachten an, und es wird deswegen mehr gebacken. Aber ich kenne nichts, was hierzulande oft gebacken wird, wo Hefe benötigt wird. Allenfalls für Pizzateig wird Hefe gebraucht, aber das wird jetzt sicherlich nicht öfter gemacht.

Oder brauen die Leute ihr eigenes Bier, weil Gastronomie zu ist? Weiß jemand mehr?

Ich habe mir die anderen übersetzen Bücher angesehen, und der Preisunterschied ist meist nicht so deutlich. Die Mumin-Bücher sehen genauso aus, sind aber halb so teuer, ebenso „Der Drache aus dem blauen Ei“. Bücher von Kate DiCamillo und Mary Norton waren auf Russisch in etwa genauso teuer, wenn nicht sogar teurer. Also vielleicht doch keine derart große Ersparnis.

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Ich muss zugeben, den Namen Kirsten Boie habe ich diese Woche zum ersten Mal gehört. Die Kinderbücher sind tatsächlich gut, ich will demnächst welche bestellen. Während sie auf Deutsch 14 € kosten, sind dieselben Bücher auf Russisch in Deutschland für 5,50 € zu haben (in Russland noch ein Stück billiger). Mit Blick auf den großen Bücherschrank im Kinderzimmer: ich glaube, diese bilinguale Erziehung hat uns ganz schön viel Geld eingespart… 🤔

Die Heimleitung hat alles versucht, aber letztendlich können nur die verbliebenen Urlaubstage in Anspruch genommen werden. Danach müssen alle zur Arbeit, unabhängig von Vorerkrankungen oder den wenig erfreulichen Kölner Infektionszahlen.

Man muss dazu sagen, dass Behindertenwerkstätten viele Vorsichtsmaßnahmen umgesetzt haben. Dass Menschen aus unterschiedlichen Wohnheimen in einem Arbeitsraum und im Bus sitzen, lässt sich aber nicht vermeiden. Und ein erneuter Ausbruch wäre sehr gefährlich.

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Vor paar Wochen habe ich über einen Covid-Ausbruch an einem Behindertenwohnheim geschrieben. Man ist hier glücklicherweise glimpflich davongekommen: die Infektion hat sich nicht weiter ausgebreitet, alle Betroffenen sind wieder gesund und die Quarantäne ist mittlerweile auch um.

Dabei habe ich aber geschrieben, dass Arbeit für die Bewohner*innen bis Jahresende gestrichen sei. Das war leider reines Wunschdenken. Denn Behindertenwerkstätten bleiben auf, trotz des „Lockdowns“ und trotz der Gefahr.

Vermutlich war übrigens die Absicht des Tagesspiegels, dass Leute selber den genauen Kaufpreis nachschlagen, obwohl vorerst nicht darüber berichtet werden darf. Dabei haben sie aber weit übers Ziel hinaus geschossen…

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Interessant, wie der Tagesspiegel im Bericht über das von Jens Spahn gekaufte Haus ganz nebenbei aus der Immobilienanzeige zitiert. Mit den Zitaten lässt sich sofort die Anzeige auffinden, und mit den darin enthaltenen Fotos sowie Beschreibung in zwei Minuten auch die Adresse des Hauses, in dem der Gesundheitsminister bald wohnen wird.

Ich will jetzt nicht beurteilen, ob es die Öffentlichkeit etwas angeht, was Spahn gezahlt hat. Aber ich bin gerade froh, kein Minister zu sein…

Wenn wir unterwegs mehr Rehe als andere Fahrräder zählen, was sagt das über unsere Schulroute aus? 😀

Fun fact: mir sind keine Fälle bekannt, wo eine allzu realistische Darstellung der Geburt einem Kind geschadet hätte. Dagegen kenne ich Fälle, wo die Erzählung, das Kind sei im Supermarkt gekauft worden (ein beliebtes Narrativ in der ehem. Sowjetunion), durchaus traumatisch war.

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Ich habe hier zwei Kinder, die manchmal mehrmals pro Tag begeistert ihre Geburt nachspielen. Sie sind auch höchst interessiert daran, wie das mit dem Kaiserschnitt abgelaufen ist. Dann sehe ich auf twitter.com/TheBreakfasteur/st ein geniales Video, das Kindern veranschaulicht, wie das genau abläuft, und was sagen die Kommentare darunter? „Oh mein Gott, das Kind könnte traumatisiert werden!“ Ich schätze, diese Erwachsenen quasseln lieber etwas von Störchen? 🤦‍♂️

Ich lese gerade „Was weiße Menschen nicht über Rassismus hören wollen aber wissen sollten“ von Alice Hasters. An einer Stelle wird erklärt, warum die Frage „Wo kommst Du her?“ übergriffig ist. Das fasst sehr gut auch mein Problem mit dieser Frage zusammen, das ich als „weißer Ausländer“ nie so gut in Worte fassen konnte.

Neuer Dynamo ist Axa HR Traction – etwa doppelt so teuer wie sein Vorgänger und auch etwa doppelt so dick. Das scheint tatsächlich einen Unterschied zu machen: der Drehwiderstand ist geringer, entsprechend ist das Gerät deutlich leiser und erwärmt sich nicht merklich. Die Fahrt heute hat es überstanden, und ich hoffe, diesmal Langzeiterfahrungen sammeln zu können.

Habe auf einer Seite „Diese Seite verwendet Cockies“ gelesen und festgestellt, dass diese Cockies ganz schön verbreitet sind. Über die Bedeutung dieses Wortes spekuliere ich lieber nicht…

Glücksspiel 

Meines Wissens nach gibt es nur eine zuverlässige Möglichkeit, ein Kasino mit mehr Geld zu verlassen, als man vorher hatte. Bei jedem Gewinn legt man die Hälfte weg, mit diesem Geld spielt man nicht mehr. So habe ich es damals gemacht und 100€ weggelegt.

Wir haben dann noch lange gespielt, mit wechselndem Erfolg – bei Roulette verliert man sehr langsam, wenn man nicht groß riskiert. Aber die 100€ hatten wir am Ende immer noch.

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Glücksspiel 

Deswegen gilt es als die „goldene Regel“ des Glücksspiels, dass man rechtzeitig aussteigen sollte. Immerhin wird man ja statistisch gesehen in fast 50% der Fälle zunächst in der Gewinnzone sein.

Dieses „rechtzeitig“ ist aber ein Problem, denn niemand weiß, wann die Glückssträhne vorbei ist. Und so spielen Menschen einfach weiter in der Hoffnung, noch einmal groß zu gewinnen. Das Roulette-Spiel ist so aufgebaut, dass dieses Verhalten begünstigt wird.

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Glücksspiel 

Vor einiger Zeit haben meine Frau und ich uns unseren ersten und letzten Besuch im Kasino gegönnt. Wir nahmen 40€ mit der festen Absicht, dieses Geld an diesem Abend beim Roulette-Spiel zu verlieren. Stattdessen gingen wir mit 60€ mehr nach Hause. Wie ging das?

Anders als der Begriff „Glücksspiel“ suggeriert, hatte es eher wenig mit Glück zu tun. Denn bei Roulette verliert man unweigerlich immer, wenn man nur lang genug spielt.

Ich habe dieses Bild vor zwei Jahren K1 gezeigt und die Antwort erhalten, dass alle Kugeln dieselbe Farbe hätten. Auch gleichaltriges Kind eines Kollegen sagte dasselbe.

Heute sagt K2, dass die Kugeln alle dieselbe Farbe hätten. K1 sieht dagegen Kugeln in drei verschiedenen Farben.

Es scheint, dass diese Täuschung nur ab einem bestimmten Alter funktioniert…

Interessante Feststellung zur Kefirherstellung: benutzt man dafür Kefir aus dem Laden, dauert es 36 Stunden. Setzt man dagegen neuen Kefir mit vorher selbst hergestelltem an, ist er schon nach 27 Stunden fertig.

Ich vermute also, dass die Konzentration der Kefirpilze im Kefir aus dem Laden viel niedriger ist. Wahrscheinlich liegt es daran, dass er lange gekühlt gelagert wurde. Oder fällt jemandem ein anderen Grund ein?

Für Licht beim Nachläuferrad zu sorgen, das konnte natürlich nicht so einfach sein. Ich hatte die Befürchtung, das Rücklicht würde wegen Überspannung durchbrennen. Stattdessen ist aber der Dynamo schon nach der ersten Fahrt ausgefallen, 25 km/h waren dafür wohl zu viel. Der Permanentmagnet hat sich von der Rotationsachse gelöst, nicht reparierbar.

Habe provisorisch eine Flachbatterie angeschlossen, während ich Ersatz dafür besorge…

Einen Gepäckträger, an dem man das Licht befestigen könnte, hat das Rad nicht. Auch ist ein Gepäckträger grundsätzlich nicht vorgesehen, man kann keinen nachträglich anbringen. Also muss das Rücklicht unter dem Sattel angebracht werden.

Eine brauchbare Halterung dafür habe ich nicht finden können, habe also eine mit Kabelbindern improvisiert. Heute die erste Fahrt gehabt, scheint gut zu funktionieren.

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