Überlege mir, was ich als nächstes Experiment in Sachen Elektrizität mit Kind machen kann, dass es noch kindgerecht erklärt werden kann. Bisher hatten wir einfache Stromkreise mit Glühbirne und Motor als Abnehmer. Kind ist von Elektromotor begeistert.

Aufbau der Glühbirne besprochen, Leitfähigkeit von Materialien erkundet, zuletzt uns die Auswirkungen von verschiedenen Widerständen angeschaut. Vielleicht schaffe ich es, Reihen- und Parallelschaltung anschaulich zu erklären...

Ich denke, als nächstes schließen wir die Glühbirne und den Motor gleichzeitig an, versuchsweise mal parallel und mal in Reihe. Ich hoffe, bei der Reihenschaltung springt der Motor noch an. So langsam müssen wir aber anfangen, Schaltbilder zu zeichnen, es wird zu unübersichtlich.

Erfolg! Schaltpläne waren nicht zu verwirrend, in Reihe funktionierten tatsächlich beide Verbraucher noch, wenn auch mit sichtbar geringerer Leistung. Nach dem Versuch hat das Kind noch einmal alles meiner Frau erklärt, eine schöne Bestätigung.

Das Kind hat etwas erkannt, was mir zunächst nicht aufgefallen ist: die Glühbirne leuchtet etwas heller, wenn der Motor noch nicht parallel angeschlossen ist. Meine Erklärung ist, dass die Batterie die Leistung nicht liefern kann und die Spannung dadurch abfällt. Stimmt das?

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Die Reihenschaltung ließ sich übrigens sehr schön in Anlehnung an den vorherigen Versuch mit Widerständen erklären: wenn man von einem der Abnehmer schaut, dann haben wir mit dem zweiten Abnehmer einen Widerstand davor geschaltet, den der Strom erst überwinden muss.

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