Ich habe kürzlich an einen Verein gespendet, der sich für bessere Bildung an Schulen einsetzt. Ein völlig normaler Vorgang. Ich bin aber immer noch unsicher, ob ich die Reaktion richtig eingeordnet habe. Die Kommunikation schon mehrmals durchgelesen, scheint zu stimmen. 1/5

Die Spendenempfänger haben Google bemüht und meine Vorgeschichte ausgegraben. Dann kam die Frage: "Können wir vielleicht etwas für Sie tun?" Auf die Feststellung, dass ich bei einer Spende keine Gegenleistung erwarte, wurde es konkreter. 2/5

Mag ich vielleicht einen Beitrag für deren Blog verfassen, wo ich für Lehrer die Sache mit den Werbeblockern erläutere und wie man sie in den Unterricht einbaut? Oder gar eine Projektanleitung? Natürlich kann ich auch auf den einen 𝘳𝘪𝘤𝘩𝘵𝘪𝘨𝘦𝘯 Werbeblocker verweisen. 3/5

Dann hieß es noch, dass so etwas natürlich keine Gegenleistung für Spenden sei, sie aber einfach gerne jedem "helfen", wenn sie es denn können. Bei so viel geballter Integrität werde ich in Zukunft wohl von weiteren Spenden absehen... 4/5

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Der Witz an der Sache: auf den Verein wurde ich über die Webseite der Initiative Transparente Zivilgesellschaft aufmerksam. 5/5

@WPalant ich verstehe die Geschichte nicht. Haben die angeboten, für den Beitrag zu zahlen? Oder ging's um die berühmte "Sichtbarkeit"?

@guntbert Nein, die haben mir angeboten, einen Beitrag zu erstellen, den sie dann unter die Lehrer bringen - der dann ein Produkt bewirbt, das ich entwickelt habe. Nennt sich "Schleichwerbung" (oder "native advertising", wenn man das bevorzugt).

@WPalant *daran* hatte ich nicht gedacht, danke für die Erklärung

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