Da ich mich wieder mal mit den Umrechnungen zwischen Festangestellten- und Freelancergehältern beschäftige: weiß jemand vielleicht, warum es in Deutschland diese seltsame Konstruktion gibt, dass der Arbeitgeber die Hälfte der Kranken- und Rentenversicherung bezahlt? Ich meine, was wäre anders, wenn der Bruttogehalt um den entsprechenden Betrag angehoben und der Arbeitnehmer die kompletten Versicherungsbeiträge bezahlen würde? Geht es um irgendwelche psychologischen Effekte?

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Ist mir jetzt wieder eingefallen, ich habe das Rätsel vor einer Weile gelöst: es geht nicht um die Versicherungsbeiträge als solche, sondern vor allem um die Erhöhungen. Da der Bruttolohn sich bei einer Betragserhöhung nicht verkleinert, geht tatsächlich die Hälfte davon zu Lasten der Arbeitgeber. Danke an @textbook für die Erinnerung!

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