Ich will mich ja wirklich nicht über Mastodon beschweren, aber die Trollqualität hier ist katastrophal, wenn man denn überhaupt welche trifft. Anders drüben auf Twitter, dort findet man wirklich die schönsten Exemplare…

Heute einer: deutet wage an, das Tiersterben in Kamtschatka würde irgendwas mit Fukushima zu tun haben. Auf den Einwand hin, dass Radioaktivität sehr einfach festzustellen sei, und die Angelegenheit dann längst geklärt wäre: „Ja, ich weiß, wer solche «Untersuchungen» bezahlt.“

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Da wollte ich natürlich von seiner Weisheit profitieren und gleich gefragt, wer es denn seiner Meinung nach tut und warum. Daraufhin wurde er ausweichend und sprang auf einmal zu Latein um: „qui spectant ad beneficia“

Mein Latein ist nach 20 Jahren etwas eingerostet, weswegen ich unbekannte lateinische Redewendungen immer in eine Suchmaschine eingebe. Und siehe da: diese Phrase findet sich nur in einem „Enthüllungsartikel“ über das Coronavirus.

Gemeint war wohl „cui bono“, aber der Autor des Artikels wusste es nicht, und auch nicht, wo man lateinische Redewendungen nachschlägt. Also hat er sich daran gemacht, ohne jegliche Lateinkenntnisse und lediglich mit einem Wörterbuch bewaffnet, einen lateinischen Satz zu erschaffen.

Was herausgekommen ist, kann es mit dem berühmten „Romanes Eunt Domus“ aufnehmen. Der Satz macht schon grammatikalisch gesehen keinerlei Sinn.

Irgendwie will der Troll jetzt nicht mehr mit mir reden…

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@WPalant
Wahrscheinlich sucht er gerade nach einer Möglichkeit, dir nachdrücklicher zu impo... ääh... improv... ääh... imprägnieren! 🤓

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