Musste für ein Projekt angeben, wie ich ab Februar verfügbar bin. Und ich habe wirklich nicht die geringste Ahnung. Ich kann nur vermuten, dass unsere Regierung auch in diesem Anlauf die Büros nicht schließt, also müssen wir weiter mit einer außer Kontrolle geratenen Pandemie leben. Auf Schule und Kita kann man sich dann nicht verlassen. Und wenn die Kinder uns weiter auf dem Kopf herumtanzen, kann ich nur wenig produktive Arbeitszeit versprechen. Na ja, aber die Wirtschaft…

Dabei bin ich natürlich in der vorteilhaften Lage, dass ich es mir leisten kann, meine reale Arbeitsleistung abzurechnen. Viele Eltern haben keine Wahl als vorzugeben, sie hätten einen vollen Arbeitstag gearbeitet. Und dann kommen so Studien wie die, die besagt, die Produktivität im Homeoffice hätte abgenommen. Ja, natürlich hat sie das! Aber nicht wegen dem Homeoffice, sondern wegen gleichzeitiger Kinderbetreuung, ganz zu schweigen von existenziellen Ängsten.

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Vorsorglich will ich anmerken: nichts davon bedeutet, dass ich meine Kinder nicht liebe oder nicht gerne Zeit mit Ihnen verbringe. Es bedeutet schlicht und ergreifend, dass Kinder sehr viel Aufmerksamkeit und Geduld brauchen. Und wenn sich jemand zwischen Arbeit und Kindern zerreißt, führt das sehr schnell zu Burnout. Damit ist nicht zu spaßen, und ich persönlich habe darauf keine Lust.

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