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Ich denke, als nächstes schließen wir die Glühbirne und den Motor gleichzeitig an, versuchsweise mal parallel und mal in Reihe. Ich hoffe, bei der Reihenschaltung springt der Motor noch an. So langsam müssen wir aber anfangen, Schaltbilder zu zeichnen, es wird zu unübersichtlich.

@GhostSlide Wir haben kürzlich ein russischsprachiges Buch über die Sonne gelesen. Dort ging es recht unerwartet in die Tiefe: Moleküle, Atommodell, Kernfusion, Spektrallinien usw. Wenn so etwas in einem Buch erklärt werden kann, das allem Anschein nach auf 1-2 Schulklasse ausgerichtet ist, dann schaffe ich das mit Stromkreisen auch. 😃

Im Moment ist der richtige Zeitpunkt. Das Interesse ist da, also mache ich das Beste daraus.

Aufbau der Glühbirne besprochen, Leitfähigkeit von Materialien erkundet, zuletzt uns die Auswirkungen von verschiedenen Widerständen angeschaut. Vielleicht schaffe ich es, Reihen- und Parallelschaltung anschaulich zu erklären...

Überlege mir, was ich als nächstes Experiment in Sachen Elektrizität mit Kind machen kann, dass es noch kindgerecht erklärt werden kann. Bisher hatten wir einfache Stromkreise mit Glühbirne und Motor als Abnehmer. Kind ist von Elektromotor begeistert.

Eltern merken wohl erst dann, wozu Kinder wirklich in der Lage sind, wenn das zweite Kind kommt. Dieses orientiert sich dann nämlich am älteren Kind und nicht an dem, was Eltern in diesem Alter für sinnvoll erachten.

Harmonische Familie: Wenn beide Eltern mittags mit dem jüngeren Kind ausschlafen, während das ältere Kind endlich ungestört spielen kann.

"Aber das ist undemokratisch!" Was soll daran undemokratisch sein, wenn die Hälfte der Bevölkerung auch eine entsprechende Anzahl an Repräsentantinnen im Parlament hat? Ich hätte gerne auch eine Repräsentanz von Migrant*innen in Parlamenten, leider schwerer zu realisieren. 3/3

"Aber die Listen werden doch nach der Leistung besetzt!" Bei der Landtagswahl 2014 in Brandenburg kamen bei der 11 Abgeordnete über die Liste ins Parlament - allesamt Männer. Leisten die Frauen nichts? Bei anderen Parteien ging es aber irgendwie. 2/3

Da wird ja jede Menge Unfug zum geschrieben. Der Wählerwille werde angeblich verzerrt. Nur haben Landeslisten nun einmal wenig mit dem Wählerwillen zu tun. Die Wähler wählen eine Partei, die Landeslisten stellt die Partei aber selber auf. 1/3

Und noch einer blubbert über unzureichenden Jugendschutz, was völlig am Thema vorbei geht, denn das hier ist genau die Situation, für die es zumindest in Deutschland schon reichlich jugendschutzrechtliche Schutzmaßnahmen gibt.

Dann noch drei Beiträge, die hier nur das normale "kapitalistische" Geschäftsgebaren sehen. Unternehmensethik, Gesetze - alles unwichtig. Ein Betrag schimpft auf die Verfasser des (gut geschriebenen) Artikels, ohne das Problem zu erklären.

Das @heiseonline-Forum ist immer wieder erstaunlich. Da kommt ein Bericht darüber, wie skrupellos Minderjährige ausraubt. Und gleich kommen die Besserwisser: fünf von zehn Beiträgen sagen, die Eltern hätten besser aufpassen müssen. heise.de/meldung/Facebook-soll

Was ich jedenfalls mitnehme: bei einigen Dingen denkt man, dass sie einfach zum Schulleben dazugehören. Aber vielleicht doch besser hinterfragen und sich überlegen, welchem Zweck sie eigentlich dienen. Schulunterricht ist sehr ineffizient, es müsste besser gehen. 7/7

Ohne Interesse bleibt auch vom Sportunterricht nur der Vorteil, dass der Bewegungsmangel einigermaßen ausgeglichen wird. Und ein ernsthaftes Interesse beispielsweise an einer bestimmten Sportart kann er sowieso nicht befriedigen. 6/7

Später hat mich meine Frau noch gefragt: "Wieso gibt es dort keinen Sportunterricht?" Das konnte ich selber beantworten. Wenn Kinder nicht zum Sitzen gezwungen werden, wenn sie sich jederzeit draußen bewegen können und es auch tun, wozu dann noch Sportunterricht? 5/7

Und so lernen alle Kinder in der Aktiven Schule nach ihren Interessen. Einzige Ausnahme: wenn ein bestimmter Schulabschluss angestrebt wird, dann gibt es ein Jahr lang ein konkretes Programm, damit der Abschluss anerkannt wird. 4/7

Der einheitliche Lehrplan dient wirklich nur dem Zweck, alle Kinder vergleichbar zu machen, z.B. für die Vergabe von Uni-Plätzen. Fürs reale Leben bringt er rein gar nichts, dort zählt nur das real anwendbare Wissen. 3/7

Eigentlich ist es einleuchtend, denn ein solcher Wissensstand ist sowieso eine reine Fiktion, eine Momentaufnahme zum Zeitpunkt der Prüfung. Schon nach wenigen Jahren verfliegt ein Großteil des Wissens, nämlich all das, was das Kind nie lernen wollte. 2/7

War heute in der Aktiven Schule Köln, habe gefragt, wie ohne einen einheitlichen Lehrplan ein gleicher Wissensstand der Kinder hergestellt werden kann. Antwort: einen gleichen Wissensstand braucht es gar nicht. 1/7

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