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Das schöne an Geburtstagsfeiern ohne Gäste: Torte zum Frühstück!

Die wichtigste Frage jetzt: wo kann man noch ein Luftballon aufhängen?

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Unsere Geburtstagssaison ist offiziell eröffnet. Das gute daran: bis Ende März sind wir mit sämtlichen Geburtstagen durch. Der Nachteil: diese drei Monate sind bei uns wirklich dicht gepackt…

In einschlägigen Szenen kursieren wohl Details zu dem „Impfchip“, mitsamt Schaltplan. Nun bin ich kein Elektronikexperte, aber mir sind gleich die zahlreichen Kondensatoren aufgefallen. Erster Gedanke: „Was soll das sein, ein Musikinstrument?“

Und diese da: es ist ein Effektgerät für Gitarristen. Ja Leute, digitale Chips bestehen vornehmlich aus Transistoren. Und zwar normalerweise aus so vielen, dass sie auf keinen Schaltplan passen… 🤦‍♂️

heise.de/news/Top-Secret-Hochg

Ich „freue“ mich schon darauf, nächsten Montag eine neue Ladung Arbeitsblätter von der Grundschule abholen zu dürfen. Oder bekommen wir die gar per Post, wie im Frühjahr?

Anschließend langweilt sich K1 zu Tode, weil für den Unterrichtsstoff einer Woche einige Stunden locker reichen. Für K1 war Schule immer vor allem ein Zugang zu anderen Kindern. Und genau das ist nicht mehr erlaubt, selbst zu den zwei Familien, die wir bisher gelegentlich getroffen haben.

Also wirklich, haben die sie noch alle? Wie lange kann man eigentlich diese „Lockdown“ genannte Farce noch aufrecht erhalten? Wie lange kann man die Menschen immer weiter privat einschränken und dabei die unnötig geöffneten Büros ignorieren? Mir fehlen die Worte, um meine Wut auszudrücken…

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Immerhin kann ich K2 jederzeit in die Kita bringen, wenn es andere Kinder sehen will. In NRW sind diese nämlich hochoffiziell offen. Die Landesregierung hat uns lediglich gebeten, die Kinder zu Hause zu lassen. Auf konkrete Richtlinien wurde verzichtet – sonst könnte ja jemand die Kita-Gebühren zurückverlangen oder (noch schlimmer!) sich auf diese gegenüber Arbeitgeber berufen und so Home Office durchsetzen.

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Wenn ich die heutigen Beschlüsse richtig lese, dürfen sich meine Kinder gar nicht mehr mit Freund*innen treffen – bei einem solchen Treffen wäre immer eine erwachsene Person dabei, zulässig sind nun aber nur noch Treffen mit einer Person außerhalb des Haushaltes. Vorher waren Kinder unter 14 Jahren von der Zählung ausgenommen. Ob diese Ausnahme noch gilt, ist unklar.

Andererseits werden Arbeitgeber wieder einmal gebeten, Home-Office-Möglichkeiten anzubieten. Diesmal „dringend“. Na dann…

Ich weiß nicht, wer’s braucht, aber hier erklärt eine US-Ärztin, wie Nahrungsergänzungsmittel immer häufiger zu Leberversagen führen. Falls ihr mal wieder jemanden sagen hört: „Mehr Vitamine können sicherlich nicht schaden.“

„As the hepatology community well knows, dietary supplements are becoming one of the fastest growing causes of complete liver failure and need for liver transplant in the US. That’s something the “wellness” industry tries not to advertise.“

twitter.com/Dr_RShatsky/status

Tragen Linkshändler ihre Armbanduhren eigentlich links oder rechts? Frage für… K2. Wobei das mit der Linkshändigkeit noch nicht gesichert ist – bei K1 sah es auch lange nach Linkshändigkeit aus, bis sich die rechte Hand eindeutig als die dominante etabliert hat.

Insgesamt ist es wenig verständlich, warum der Landschaftsverband Rheinland so darauf versessen ist, Menschen mit Behinderung noch einmal einem Risiko auszusetzen. Die meisten von ihnen haben die erste Impfung schon erhalten, dürften aber noch keinen nennenswerten Impfschutz aufgebaut haben. Bis Ende Januar wird das Thema vom Tisch sein, und man könnte die Werkstätten bedenkenlos aufmachen. Warum jetzt noch Todesopfer riskieren?

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Dabei ist es nicht einmal so, dass die Werkstatt knapp bei Kasse wäre. Wie sich nun herausgestellt hat, wurde 2019 ein saftiger Überschuss erwirtschaftet. Dieser wird aber einfach ausgeschüttet, wobei der Großteil davon angeblich zurück an den Landschaftsverband gehen und nur wenig bei den Beschäftigten ankommen wird.

Was ihn verständlicherweise auch ärgert: im Gegensatz zu Wohnheimmitarbeiter*innen wird das Werkstattspersonal noch nicht geimpft, obwohl sie mit denselben Leuten arbeiten.

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Heute hat nun meine Frau mit einem extrem verärgerten Mitarbeiter einer Werkstatt gesprochen. Vom Landschaftsverband Rheinland soll eine Anweisung gekommen sein, den Vollbetrieb weiter aufrecht zu erhalten und unbezahlten Urlaub abzulehnen. Aus seiner Sicht wurden nur minimale Schutzvorkehrungen getroffen: Plexiglasscheiben und Masken am Arbeitsplatz. Einen zuverlässigen Schutz gegen Aerosole stellen diese nicht dar, Lüftungsgeräte wurden aber keine angeschafft.

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Zum Kontext: fast alle Menschen, die hier arbeiten, sind gesundheitlich vorbelastet. Außerdem leben die meisten von ihnen in Wohnheimen, wo sie im Ernstfall weitere Menschen anstecken würden.

Über einen solchen Ernstfall habe ich Ende letzten Jahres schon geschrieben. Damals haben die Wohnheimmitarbeiter*innen alle Register gezogen, damit niemand mehr in die Werkstatt muss: Resturlaub, Krankschreibungen, unbezahlter Urlaub. Meist blieben trotzdem einige Arbeitstage, und damit das Risiko.

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Ab heute haben viele Betriebe wieder ihre Pforten geöffnet, so auch die Werkstätten für Menschen mit Behinderung. Im Sommer letzten Jahres wurde hier noch im Wechselmodell gearbeitet, um die Gruppen klein zu halten. Danach ordnete Landschaftsverband Rheinland an, wieder auf Vollbetrieb hochzufahren, und dabei bleibt es trotz enorm gestiegener Zahlen bis heute.

Im Kölner RadverkehrsInfrastrukturMuseum gibt es ein neues Exponat, und es ist wirklich etwas: „Der Monolith von Weidenpesch“. Lasst dieses Bild auf euch wirken.

Via ADFC Köln: twitter.com/ADFCKoeln/status/1

Was man auf Twitter alles lernt… Echte Männer™ verpetzen andere Männer nicht, wenn diese ihnen privat ihre Verbrechen anvertrauen. Und schon gar nicht, wenn es um solche Kleinigkeiten wie Wahlmanipulation und Aushöhlung des demokratischen Systems geht. Echte Männer™ halten still und lassen sie einfach weitermachen. Das ist ungeschriebenes Gesetz.

Dass jemand so etwas öffentlich sagt und dann auch noch Zustimmung dafür erhält, sagt sehr viel über unsere Gesellschaft aus (ja, auch hier in DE).

Ihr merkt euch doch auch all die Politiker*innen und sonstige Entscheidungsträger, die uns erzählen, wir müssten auch an die Wirtschaft denken? Die Ausreden finden wie „würden sowieso bald sterben“ oder „können wir eh nicht vermeiden“? Weil das alles Menschen sind, die den Preis eines Menschenlebens extrem niedrig ansetzen – wenn es denn nicht ihr eigenes Leben ist. Die Pandemie wird irgendwann vorbei sein, aber die Einstellung dieser Menschen wird sich nicht ändern, nur weniger offensichtlich.

Na ja, ich schätze, das ist jetzt eher die Phase „überzeug mich mal, dass Eltern Hilfe im Haushalt brauchen“. Bin mir nicht sicher, was ich vorziehe…

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So, K1 ist nun offiziell raus aus der Phase „Größtmögliches Chaos veranstalten, während Eltern morgens noch schlafen“ und ist in der Phase „auf dem Sofa ein Buch lesen“ angekommen. Ist das der Zeitpunkt, wo dieses Elternsein einfacher wird?

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