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Hessische Lehrer:innen haben offenbar Mailkonten nach dem Muster ...@schule.hessen.de erhalten. Der Anbieter ist das Land selbst. Damit hat Hessen einen der wichtigsten Bausteine zu einer gelegt! Respekt!!!

So sind sensible Kommunikationsinhalte sowie deren Metadaten grundsätzlich schon mal in einer sicheren Umgebung. Das wäre doch, wie auch das Thüringer Modell, ein Beispiel für andere Bundesländer.

kultusministerium.hessen.de/le

@lexi @fedilz @kuketzblog

@angry @lexi @fedilz @kuketzblog
E-Mail ist für mich eine Digitale Postkarte. Also eher schlecht für sensible Daten.

Zum Topic selbst:
Was die Digitale souveräne Schule mit einem Namen zu tun hat versteht ich nicht.
Wo liegen die Daten? Bei Google? Amazon? M$? Wäre das nicht wichtiger?

@angry @lexi @fedilz @kuketzblog Wenn man dem Link zum "Anwenderhandbuch" folgt, findet man sich bei OWA wieder ... "Die üblichen Verdächtigen" ;-)

@roman_the_ant @angry @lexi @fedilz @kuketzblog OWA = Outlook-Webaccess. Was genau bedeutet das jetzt aber? Wo liegen denn da jetzt die Daten?

@angry Und wenn jetzt noch allen Lehrerinnen und Lehrer vom Arbeitgeber Laptops und Telefone gestellt werden würden, dann wäre es ja nahezu perfekt. 😅

@lexi @angry
die digitalisierung der Schulen in Hessen war langfristiger geplant als es jetzt versucht wird umzusetzten. Und die Gedanken 2016 beim Aufbau der Digitalstrategie des Landes jetzt mal eben umzuwerfen, weil zu wenig Europäische Anbieter oder Open Source dabei sind, würde erheblich bremsen.

@lexi @angry
Das Problem aller Förderprogramme z.B. für Schulen liegt in einer meist sinnvollen Trennung von Zuständigkeiten. Die Schulinfrastruktur Gebäude und Ausstattung liegt in der Hand der Kreise, die wiederum mit den Kommunen zusammenarbeiten, von denen sie die Umlagen erhalten. Daher müssen zusätzliche Fördermittel vom Land abgerufen werden. Die Umsetzung erfordert auch noch Eigenleistung. Da muss viel glatt gehen damit das alles Ansatzweise klappt.

@angry @lexi @fedilz @kuketzblog "Anbieter ist das Land selbst"
Naja in Anbetracht der Tatsache, dass die Lösung bei Microsoft eingekauft wurde und sich hinter Hessens Login-Maske (mit veralteten Passwortrichtlinien, aber immerhin 2FA) lediglich ein Outlook verbirgt, finde ich das ganze doch eher eine schwache Leistung.

Zum einen ist Mail ja kein extrem kompliziertes System und zum anderen gäbe es auch deutsche Anbieter (mailbox.org), die Mail machen.

@angry @lexi @fedilz @kuketzblog

Wo die Daten konkret liegen weiß ich aber leider auch nicht. Könnte mir sowohl Microsoft als auch Hessen selbst vorstellen.

@axo @angry @lexi @fedilz @kuketzblog Und die Umsetzung ist auch Crap

kultusministerium.hessen.de/le?

Zugriff nur per Webmail mit 2FA - Akzeptanz: Null. Adresse ist owa.hessen.de/ (OWA: "Outlook Web Access)

Immerhin scheint der MS Mist laut whois/DNS selbst gehostet zu sein, aber dass es in einer öffentlichen Verwaltung jemand gibt, der weiß was postfix ist, kann man nicht erwarten - und das ist ja genau das Problem.

@axo @angry @lexi @fedilz @kuketzblog Außerdem: Lies dir die FAQs durch - sensible Kommumikationsinhalte dürfen gar nicht in diesem System verarbeitet werden.

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