Die von großen -Autos wie z.B. einem E-Tesla mit 600 kg schweren Lithium-Ionen-Akku ist wohl weit schlimmer, als in Öko-Studien allgemein behauptet wird.

tirol.orf.at/stories/3021270/

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Es geht noch weiter: Klimafreundlich sind wohl nur die kleinen E-Autos, bei großen E-Panzern schneiden die Verbrenner im Ökovergleich besser ab.

zeit.de/mobilitaet/2019-10/ele

Wie lange hält so ein Akku eigentlich und wie hoch ist die Umweltbelastung bei Entsorgung?

@basti
Der Artikel bringt es doch zum Ende ganz gut auf den Punkt:
‚‚Dem Klima ist wenig geholfen, wenn man Autos elektrifiziert, aber sonst weitermacht wie bisher.''
Ein Vorteil der Elektrifizierung ist doch, dass überhaupt erst die Möglichkeit besteht, dass sich im Laufe der Zeit der energetische Rucksack amortisiert...das ist bei verbrennen niemals der Fall. Und gleichzeitig wird dieser Vorteil durch die schiere Größe der neuen ‘'E-Panzer'' ad absurdum geführt...

@tmrgr
Ja. Der zweite Punkt ist: Wie wirkt sich Herstellung und Entsorgung der Akkus auf die Ökobilanz aus? Die Lebensdauer? Wie oft muss der Akku in 10 Jahren erneuert werden?
Da liest man dann so geniale Sätze wie "Experten schätzen..." oder "Experten gehen davon aus...", bla, bla. Sie wissen es nicht oder sie wollen eine schöngerechnete Umweltbilanz nicht kaputt machen.

@basti
Ich denke nicht, dass in dem Diskurs eine "schöngerechnete Umweltbilanz" geschützt werden soll. Vielmehr erscheint es mir als Konsens dass eine weitere Entwicklung der "E-Technologie" nötig ist. Recycling von Lithium-Akkus ist ja auch heute schon möglich, jedoch noch nicht Ökonomisch. Auch dass wird sich in Zukunft ändern, aber wir müssen heute mit der Transformation beginnen.
Langfristig müssen wir uns, zumindest in Ballungszentren, vom Indiviualverkehr verabschieden.

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