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OK ich brauche mal eure Hilfe, Montag habe ich Gespräch mit chef und soll meine Argumente vorbringen, warum und besser ist als
Könnt ihr mir noch ein paar nennen?
Achtung das kostet und sind leider keiner Argumente.

@beli3ver
- Wenn Microsoft mal wieder Probleme hat, seid ihr unabhängig.
- Wenn Microsoft das Angebot anpassen/einschränken/einstellen (weiß nicht in wie weit das geht aufgrund des vorhandenen Vertrags?) sollte, seid ihr unabhängig.

@beli3ver Du kannst neue Wünsche sehr schnell implementieren, ändern und vorab sicher testen. Also Sicherheit und Flexibilität.

Geht etwas kaputt kann man selbst retten was kaputt ist, anstatt auf Hilfe aus der USA zu hoffen.

Die Ausfallzeiten sind ebenfalls deutlich besser. Ihr sitzt ja direkt am Produkt.

Zudem könnt ihr ohne großen Aufwand alles umbauen und anders machen. Ohne Lizenzen oder sonstige Verträge. Einfach weil es hip ist.

@beli3ver P.S.: Ihr könnt euch nachweislich als modern bezeichnen. Und unabhängig. Gibt gute PR.

@beli3ver
- Release Zyklus kann kontrolliert werden (keine Zwangsupdates mit ggf. Funktionsänderungen)
- Anpassungen direkt möglich da Quellcode Zugriff
- Rechtssicherer Betrieb möglich (DSGVO)

@beli3ver #mailcow ist bestimmt top. Aber selfhosted würd ich nur machen, wenn ihr das im Produkt integrieren wollt. Sonst lieber schön gehostet ordern (fänd ich als Chef besser, denke ich).

@beli3ver Also, die Managed Mailcow kostet so ca. das Äquivalent zu einer Stunde Arbeit im Monat. Zu dem Tarif bekommt ihr das Selfhosting kaum hin. Mich würde das als Cheffe überzeugen, wenn ich nicht am Tropf von M$ hängen will. 😉

@letterus @beli3ver
Es ist besser so was 'einzukaufen' beim Profi.
Nicht das das ein fitter Admin der eigenen Firma auch kann, aber die Admins der Anbieterfirma machen das 'öfter' sind schneller und damit incl. Marge günstiger als selbst managen.
Gerade diese oft fehlenden Angebote für managed service bei 'Alternativen' Open Source Lösungen sind ein Wettbewerbsnachteil gegenüber den 'Großen' Anbietern der 'Standard' Lösung.

@beli3ver
Tbh. Wenn das nicht Euer core-business ist, lagert das aus an Leute wie mailbox.org, Mails selbst hosten ist sehr viel unnötiger Schmerz (Stichworte deliverability + Domain- & IP-reputation etc.). Blacklistenmist oder sonstwas weil irgendwer in der nachbar IP-Range irgend nem obskuren list provider nicht gefällt etc. Sind alles Dinge, die man "nebenher" echt nicht braucht. Klar MB & co sind davor auch nicht gefeit aber das ist halt deren job da wieder runter zu kommen etc.

@beli3ver
+ als kleiner Mailserver von MS & co genug trust zu generieren, dass man nicht konstant im spam landet ist auch mehr Arbeit, als es auch nur ansatzweise wert ist imho...

@beli3ver Wenn was schief läuft, musst du nicht rumtelefonieren und auf jemanden warten, sondern löst das Problem selbst.

@beli3ver wenn privacy keine Argumente sind, dann hast du schon verloren...

@beli3ver
Uff, ich würde wohl hartnäckig versuchen, den zu überzeugen, warum Privacy sehr wohl ein Argument ist. Der Verkauf der Daten ist ein lukratives Geschäft. Wäre ungünstig, wenn die Konkurrenz alle Chat-Verläufe mitlesen kann, weil sie entsprechend günstige Verträge mit Microsoft abgeschlossen hat.

Alles im Bereich des Möglichen. Das Ding ist: Falls das kommt, ist es zu spät, noch zu wechseln. Dann sind die Daten ja schon da ...

@beli3ver
Einhalten von Gesetzen (DSGVO) und beachten von Gerichtsurteilen. Wenn das nicht zählt: kündigen.
(Ernsthaft! Den einem Menschen, dem Gesetze und Urteile egal sind, ist anscheinend auch unsere Gesellschaft egal)

@beli3ver Das beste Argument ist, dass *du* davon überzeugt bist. Du lieferst ihm mehr Sicherheit für weniger Kohle. Das müsste einem guten Chef als Argument eigentlich reichen. Der Basis dazu ist allerdings Vertrauen.

@beli3ver
Wie wäre es mit Unabhängigkeit von Entscheidungen von Microsoft? Egal, was Microsoft wie wo entscheidet mit Outlook, Office oder Teams zu tun, man kann davon unabhängig (Design)E-ntscheidungen treffen.

Sicherheitslücken, die Microsoft sowieso nicht schließen wird, sind ebenfalls nicht von Interesse.

Daneben erfüllt man endlich die DSGVO, welche Microsoft nicht mal erfüllen könnte, wenn sie denn wollten.

@beli3ver
Unabhängigkeit von Großkonzern, wenn was nicht geht, ist Admin gleich da. Siehe Ausfälle von FB ... Ein anderes, besseres Wirtschaftssystem ohne zentralistische Monopolisten. Interessiert deinen Chef wahrscheinlich auch nicht, oder?

Ich kann zwar keine Argumente mehr liefern @beli3ver, aber halte uns doch bitte auf dem laufenden, wie das Gespräch ausgegangen ist. 😉
Und viel Glück morgen. daumendrück
@beli3ver @tux Datenhoheit gilt für mich als Topkriterium (zum Glück auch bei unserem Entscheider). Bei Sicherheit kann man drauf verweisen das auch große Plattformen mit viel Manpower keine Sicherheit bieten. Stichwort Twitch/Amazon.

@beli3ver leider gibt es da kaum echte Argumente wenn Geld wegfällt. Das einzige Argument was mir einfällt, ist der kleinere angriffsvektor den die jeweilige Firma nach außen hin bietet.
Aber so ein exchange hat im enterprise Bereich schon enorme Vorteile.

@beli3ver
Da gab es doch den Großangriff auf Exchange im März diesen Jahres… Sicherheit ist da nicht nur Privatsphäre.

Hab im frühen Juni mal ne Auskunft nach Artikel 15 DSGVO bei meiner damaligen Schule angefragt. Bis heute ist nichts akzeptables angekommen.

@beli3ver

The problem with Microsoft is that they use lots of their own standards. If you start with a Microsoft product you are slowly drawing in their system and how bigger your infrastucture is getting there is almost no way out. At the end you are totally hooked in.

Also when you are in there system they make changes (for instance they are now abandoning some Android support) and then you must follow.

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