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Mir ist langweilig. Die Serien sind alle aus. Deswegen jetzt mal: Für jeden Retoot gibts einen mehr oder weniger interessanten Fakt über mich.

Ich wurde unter einem Che-Guevara-Poster in der ersten WG in Frankfurt gezeugt.

Ich fand "Fight Club" so langweilig, dass ich nach der Hälfte ausgemacht hab.

Ich hab mal im europäischen Wettbewerb im 5-Ball-Dauerjonglieren den 3. Platz belegt.

Ich bin schlecht im Dinge fertig machen. Ich hab mir eine Methode ausgedacht, mit der es besser wird: Und zwar in dem ich Dinge absichtlich nicht fertig mache, aber auf eine Weise, dass es nicht so auffällt oder im besten Fall sogar wie Absicht wirkt. Noch funktioniert es nur so mittel.

Ich hab mal 1000 DM mit einem Kartenspiel verdient, dass ich erfunden hab. Leider hat es der Verlag dann doch nicht veröffentlicht.

Als ich mein Informatik-Studium abgebrochen hab, hab ich dass (nur halb im Scherz) mit den "drei Tugenden des Programmierers" nach Lary Wall gerechtfertigt: Faulheit, Hochmut und Ungeduld.

From birdsite 

Ich hab mal in der Einradhockey-Bundesliga gespielt (das klingt allerdings nach mehr als es ist, weil es nur diese eine Liga gibt), aber ich war schon so mittelgut würd ich sagen.

Meine Eltern wurden mal von meinem Mathe-Lehrer in die Schule bestellt um sich anzuhören: "Ich mag ja ihren Sohn, aber muss er mich wirklich immer 'Arschloch' nennen?"

Ich spiele Go ca. auf 2-kyu-Niveau. Aber ein komplettes Turnier würde ich schon länger konzentrations-ausdauermässig nicht mehr durchstehen.

ok. über nacht sind 5 neue aufgelaufen. Dann mal los!

Ich verstehe tatsächlich nicht so ganz, wie man nicht Kommunist_in sein kann. Wie sollte man eine Gesellschaft denn sonst einrichten außer eben so, dass die Bedürfnisse von möglichst allen befriedigt werden? Und dass Privateigentum, Kapitalismus und Arbeitszwang dem widersprechen ist doch offensichtlich.

Ich bestelle bei der Eisdiele _immer_ Vanille und Schokolade und es ist sehr wichtig, dass Vanille unten ist (wegen dem Nachgeschmack).

Überhaupt hab ich ein sehr eigenwilliges Essverhalten. Für mich sind vieles was für euch Nahrungsmittel sind, keine. Es ist wohl eine Essstörung. Ich hab mich halbwegs damit arrangiert.

Obwohl ich jetzt schon so lange bei Mastodon bin, weiß ich offensichtlich noch immer nicht, dass es "Boost" heißt und nicht "Retoot".

Meine erfolgreichste Antifa-Aktion war, als ich mal mit nur einem guten Dutzend Leute, die sich an dieser Kreuzung auch nur zufällig getroffen haben, eine Nazidemo blockiert hab. Der Wasserwerfer war schon im Anrollen aber dann gab es Verhandlungen mit dem örtlichen DGB-Vorsitzenden und sie haben verzichtet. Ich vermute mal sehr stark, dass würde heute anders laufen :(

Als Kind wollte ich "Erdforscher" werden. Die Jobdescription war etwas unklar, aber es hat viel hin- und herschütten von Badewannenschaum beinhaltet.

Ich spiele sehr gerne Pen&Paper-Rollenspiele. Obwohl ich schon allerlei Systeme und Welten ausprobiert hab, immer noch am liebsten das, womit ich vor fast 30 Jahren angefangen hab, was aber fast niemand kennt: erps.de/ Ich suche immer noch eine regelmäßige Runde, mit der ich mal wieder ne längere Kampagne (nicht zwingend Erps) spielen kann.

Ich hab mal im Studium eine Nacht durch gemacht, weil ich dachte ich hätte die Goldbachsche Vermutung bewiesen. Am nächsten Tag hat mir mein Mathe-Tutor den sehr peinlichen Fehler in meinem Beweis gezeigt. Trotzdem ist das immer noch meine Lieblingsvermutung... Eine Lieblingsvermutung zu haben ist vermutlich auf der Nerd-Skala ziemlich weit oben, oder?

Ich mag keine Krimis. Ich halte das für ein strukturell reaktionäres Genre, dass Repression ideologisch rechtfertigt.

@benni - Dass Du dich daran noch erinnern kannst... 😉

@benni

Ich finde andere Menschen immer spannend .... da gibt es Nichts Uninteressantes, finde ich 🌞

@benni
Respekt an den Lehrer, wenn er das wirklich so unproblematisch nahm!

@benni Mein Sohn begrüßt aktuell manche Menschen, auch ihm völlig fremde, gern mit "Na du Quatschkopf". Zuerst hab ich gedacht, oh je, was hat er da wieder im Kindergarten aufgeschnappt. Aber dann hab ich gemerkt: Nein, der Kleine hat einfach eine überragende Menschenkenntnis. Ich musste nämlich feststellen, er liegt größtenteils richtig damit ;-)

@benni passt ja auch nicht zu Faulheit, Hochmut und Ungeduld

@benni @Misstake meine Kritik am Kommunismus ist hauptsächlich, dass er sehr unilateral entwickelt wurde. Ich würde gerne eine gemeinsame, menschenwürdige Gesellschaftsplanung sehen, welche auch Einflüsse indigener Bevölkerungen berücksichtigt bzw auf ihnen aufgebaut ist.

Dazu müssten wir alle zusammen kommen und ganz von vorne anfangen, damit es gerecht zu geht und kein kolonialistisches Konstrukt entsteht, wo die Weissen wieder meinen, die Welt für alle verstanden zu haben.

@tonnerre Kommunistische Bewegungen gab es zu allen Zeiten und auf allen Erdteilen. Ich sehe da nichts uniliterales. Kommunismus ist ja nicht gleich Marxismus. @Misstake

@benni das finde ich als Sichtweise immer noch problematisch tbh. Kommunismus ist evtl in seiner heutigen Form nicht mehr 100% von Marx beschrieben, aber es ist dennoch ein grundlegend „weisses“ Konzept, und wird das auch nicht abschütteln können.

Was du sagst, ist, dass du ähnliche Bewegungen in anderen Kulturen gefunden hast als der europäischen. Das zu vergleichen ist ok, aber es als „mit Kommunismus identisch” zu bewerten ist IMO sehr kolonialistisch und daher problematisch.

@benni die Aussage dahinter ist dann ja eben „Das ist dasselbe wie Kommunismus und die unterschiedlichen Hintergründe, Ausprägungen und abweichenden Ideen müssen wir uns gar nicht anschauen” (ob intendiert oder nicht).

Daher ist meine Meinung eben, dass es notwendig ist, noch einmal ganz von vorne anzufangen konzeptionell und sich gemeinsam Gedanken dazu zu machen, was wir brauchen und was möglich ist.

@lexi menschen haben viel gemeinsam und sie sind sehr unterschiedlich. in diesem sinn gibt es halt auch den einen kommunismus und die vielen kommunismen. wir fangen natürlich auch immer wieder von vorne an, aber hinter die bestimmung des ziels, dass wir die bedürfnisse von allen berücksichtigen wollen, werden wir nicht zurück fallen, wenn es irgendwie sinn machen soll. an "kommunismus" in diesem sinne ist für mich nichts "weiß"...

@lexi weiß ist eine bestimmte ausprägung davon, die sich im europa des 19. jahrhunderts ausgeprägt hat und die viel mit der arbeiterbewegung zu tun hat. schon die frauen kamen da nur eingeschränkt vor, geschweige denn leute am anderen ende des planeten. aber das sind eben genau die momente an diesem europäischen-19.jahrhundert-kommunismus, die noch kein wirklicher kommunismus im sinne einer gesellschaft, die sich an bedürfnissen orientiert, war.

@lexi du kannst das ganze gerne auch anders nennen, wenn dich das wort unkomfortabel macht, das ist mir egal. mir kommts auf den inhalt an.

@lexi ich finde es im übrigen umgekehrt ein bisschen kolonialistisch davon auszugehen nur europäer seien auf die völlig naheliegende idee des kommunismus gekommen. das findet sich doch überall in der geschichte.

@benni das habe ich auch an sich nicht gesagt, ich glaube das liegt einfach an deiner „Kommunismusdefinition”.

Die „Erfindung” des Kommunismus ist wie die der Demokratie sicher stark beeinflusst durch „gestohlene” Kultur aus Kolonialterritorien. Das ändert aber nichts daran, dass diese Kulturen keinen Einfluss darauf nehmen konnten, wie diese interpretiert und integriert wurden, weil sie eben nicht daran beteiligt waren.

Hence my point.

@lexi Es gibt keine "Erfindung" des Kommunismus. Den gab es schon immer, weil es einfach eine menschliche Potenz ist, die schon immer nach ihrer Verwirklichung gestrebt hat. Deswegen gibts da auch kein (c) drauf. Weder ein europäisches noch ein außereuropäisches.

@benni aber darin liegt ja das Problem, was ist mit dem Inhalt? Du sagst es quasi gerade selbst: entweder der Inhalt ist stark undefiniert, oder deine Definition unterliegt einer Prägung deiner lokalen Kultur. Du wirst in sagen wir mal der Kultur der Bundjalung Nation keinen sogenanten Kommunismus finden.

Es gibt sicher Ideen von Gemeinwohl etc., aber es wird auch Unterschiede geben, und es ist wichtig, diese zu finden und zu analysieren, denn Objektivität ist eben ein Mythos.

@lexi sorry, das sehe ich halt einfach anders. Dieser Relativismus geht mir zu weit. Klar ist alles historisch und kulturell geprägt. Aber wenn wir vergessen, dass wir alle (im Grunde auch recht ähnliche) Bedürfnisse haben und der Kern und der Motor jeder Gesellschaft sich darum drehen sollte, dann haben wir schon verloren.

@benni falls das denn der richtige Ansatz ist. Vielleicht gibt es einen viel besseren, für den wir offen sein sollten. Der Punkt ist, wir wissen das so nicht einfach. Unter anderem weil Leute, die dazu wichtige Beiträge geben könnten, entweder nicht mehr existieren oder keine Zeit haben weil wir sie in Armut halten.

Das gemeinsame Ziel finde ich wichtiger als das Ganze unbedingt Kommunismus zu nennen.

@lexi ich hänge vor allem an dem Namen, weil ich denke es macht keinen Sinn sich wegzuducken vor den Antikommunisten. Das ist ein rein strategischer Grund. Philosophisch gesehen ist mir das egal, wie Du das nennst. Der Inhalt wird sehr oft auch ganz anders genannt und da bin ich völlig ok mit.

@benni ich rede ja auch nicht von reaktionären Kräften. Was mir wichtig ist, ist einfach die Erkenntnis, dass unsere Idee von „Kommunismus” wahrscheinlich nicht ideal ist weil viele Perspektiven nicht darin reflektiert sind.

Das bedeutet, wir können das gerne so machen, sollten aber immer offen dafür sein, das Ganze noch einmal auf neue Beine zu stellen und umzuwerfen wenn wir bessere Ideen bekommen.

@lexi ja klar wird sich das immer ändern, was das konkret bedeutet. halt nicht im kern. was sollte denn die bessere idee sein? das macht logisch einfach schon keinen sinn. klar. man kann sich konkret dann streiten, was wir genau mit "Bedürfnissen" oder mit "Gesellschaft" oder so meinen. Da ist ja sehr viel Spielraum für Streit und Weiterentwicklung drin. Ich hab keine Sorge dass uns damit langweilig wird.

@benni das kann ich dir nicht sagen weil mir die Perspektive fehlt. Ich weiss nur, dass es zum Beispiel auch interessant sein kann, statt das Individuum die Gemeinschaft als Ganzes ins Zentrum zu stellen, oder die Verbindung des Menschen oder der Gemeinschaft zu ihrer Umwelt. Kann man ganz interesante Gesellschaftskonzepte mit entwerfen, die auch bewirken, dass für alle gesorgt ist.

Es gibt bestimmt noch viel mehr auf das wir so nie kommen werden.

@lexi wo hab ich denn das individuum ins zentrum gestellt?

@lexi und doch. wir wissen das. wir wissen, dass wir eine Gesellschaft wollen, die an Bedürfnissen orientiert ist. Dass ist der völlig radikal unrelativistische Kern von dem was ich Kommunismus nenne, was Du aber gerne auch irgendwie anders nennen kannst.

@benni
es geht natürlich beides, ich glaube Boost wurde eingeführt, weil das mehr den positiven Aspekt der Verbreitung unterstreichen soll.

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