@empathroet geht mir genau umgekehrt. Ein kleiner Sieg gegen Kapitalismus und Contentmafia. Hat man ja nicht so oft.

@davidak doch eigentlich schon. Sogar nachhaltiger als bezahlen. @empathroet

@benni eine nachhaltige lösung würde die medienschaffenden fair entlohnen, ohne dass sich dritte daran bereichern

wenn niemand zahlt gibt es irgendwann keine medien mehr

wir müssen auch alternativen aufbauen und unterstützen

(an einer platform zur nachhaltigen finanzierung von gemeingut arbeiten wir bei @snowdrift)

@empathroet

@davidak @benni @snowdrift @empathroet Ich glaube mir gefallen die Modelle von netzpolitik.org und der taz.

@ulPa durch freiwillige Spenden allein können wir den kapitalistischen Unternehmen keine Konkurrenz machen. Wir müssen die gemeinsame Finanzierung koordinieren. Dafür hat @snowdrift das Crowdmatching entwickelt.

Die Vision hat einer der Gründer hier vorgestellt: framatube.org/w/ssYsun1bEXuL1n

Patreon z.B. funktioniert nur wegen Paywall, Liberapay funktioniert nicht.

@benni @empathroet

@davidak hab das video ausgemacht als er quatsch über die commons erzählt hat. aber wünsche euch viel erfolg. @ulPa @snowdrift @empathroet

@benni @davidak @snowdrift @empathroet was für Quatsch hat er erzählt? Ich kann das video gerade leider nicht gucken.

@ulPa das übliche was alle erzählen über "tragedy of the commons". und das commons nicht scarce sein können. irgendwie traurig dass der kram nach jahrzehnten immer noch so wiedergekäut wird obwohl wirklich tausendfach widerlegt. und auch noch von leuten aus commons nahen bewegungen. @davidak @snowdrift @empathroet

@benni was genau ist widerlegt und wo kann man dazu was lesen?

bei dem projekt geht es nicht um commons, sondern um public goods, als auf deutsch öffentliche güter, z.B. Freie Software, Medien wie Journalismus, die ohne Kosten vervielfältigt werden können

@ulPa @empathroet

@davidak Freie Software _ist_ ein Commons. Das eben genau ist der Fehler, dass der gar nicht kapiert was Commons überhaupt sind. @ulPa @empathroet

@benni @davidak @empathroet auf Wikipedia zu commons steht

"Die Vielschichtigkeit wie auch die unterschiedlichen Verwendungsweisen und Übersetzungen des Begriffs führen häufig zu Missverständnissen."

Und ich glaub das ist auch hier der Fall. Du gehst von einer anderen Definition für das Wort aus als er. Mit welchen Begriffen würdest du denn "begrenzte Commons" und "unbegrenzte Commons" voneinander abgrenzen?

@ulPa es gibt halt leute die sich mit commons auskennen und es gibt die mainstream ökonomie, die weitestgehend ignorant bleibt zum thema und völlig veralteten und tausendfach widerlegten vorstellungen folgt, weil sie sonst ihre dogmen überdenken müssten. Hier zB eine Gütersystematik aus Commons-Sicht: keimform.de/2009/commons-in-ei @davidak

@benni @davidak Ja, kenn ich. Genauso wie Leute die sagen der Staat würde sich durch Steuern finanzieren.

Wenn man aber weiß, das er die konservative Bedeutung des Wortes benutzt, muss man ihn ja nicht mit absicht falsch verstehen. Es kann ja sein, dass die Person das Wort nur aus einem BWL studium kennt.

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@ulPa ja, da kommt dann halt aber auch nix sinnvolles bei raus wenn man schon bei den theoretischen Grundlagen daneben greift. Oder keine Ahnung, vielleicht schon. Aber ich gucks mir dann halt nich mehr an. @davidak

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