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Wenn wir wirklich eine "Energiekrise" hätten, dann gäbe es längst autofreie Sonntage, Verbot von Heizpilzen, Tempolimit nicht nur auf Autobahnen, Rationierungen von Benzin und Diesel für zu große Privatautos, Verbot von Kurzstreckenflügen, und und und... Gibts alles nicht. Weil was wir wirklich haben ist eine soziale Krise. Die Gewinner des Systems wollen einfach so weiter machen als sei nix und treten dabei andere in den Dreck.

Ich hab wirklich überhaupt kein Problem damit als Solidarität mit den Ukrainer*innen auch mal bisschen zu frieren, aber nicht wenn andere weiter die Welt verbrennen als sei nix nur weil sie es sich meinen leisten zu können.

@benni Ich hab gehört die linksfraktion im Bundestag hat bald ne rednerposition frei. Willst du nicht? 😉

@benni Die Gewinner des Systems versuchen immer das Rampenlicht von sich ab zu lenken. Man hat sich abhängig gemacht von Russland usw, ein prekären System geschaffen, um den eigenen Luxus zu erhalten. Der Wahl muß nicht sein zwischen die Ukrainer*innen und Heizung, aber zwischen Leute für das System opfern, oder das System ändern

@andrej dass das nicht lange so weiter gut gehen wird.

@benni knallharte Aussage, die wohl mehr Wahrheit enthält, als wir selber wahr haben wollen.

Ich füge noch hinzu: Mega-Staus auf Autobahnen zur Urlaubszeit.

@benni Und €dU und #Lindnerversorgungsverein würden nicht aus ästhetischen und nostalgischen Gründen auf Erhalt oller Gaslaternen im Stadtbild bestehen.

@benni@social.tchncs.de Respekt, Du hast es mit diesen paar einfachen Worten absolut auf den Punkt gebracht!

@benni oder: sie lassen es laufen bis zum Gau und machen alle Menschen gefügiger und demütiger, indem sie schmerzlich fest stellen dûrfen, wie das wirklich ist, so ohne Strom...fließend Wasser..leeren Regalen. Erst dann schnallen auch die letzten, wie Dankbarkeit geht...naja und bis dahin Kann man doch noch ne Mark dazu verdienen :awesome: die wichtigste Botschaft von allen " die Bevölkerung muss sich selbst retten, die Politik hat keinen plan zu deren Schutz oder Rettung "

@benni von niemandem ich hab das halt in striche gesetzt weil.. ;-)

@benni und Gesamtmetall schlägt vor, dass Angestellte Home-Office machen, um die Unternehmen zu entlasten.

@kielkontrovers @benni Was absolut korrekt ausgedrückt ist: Die Strom- und Heizkosten im Homeoffice zahlt schließlich die einzelne Arbeitnehmer:in.

@benni
Nicht nur die "Gewinner des Systems"... Auch die, die hier halbwegs gut sich was aufgebaut haben und meinen, das müsse so! Das stehe ihnen nunmal zu! (Es sei denn, die zählst du sowieso dazu)

@benni
Ich kenne da jemensch.... Mitglied bei "die linke", redet seit wir uns kennen (ca20 Jahre) davon, dass Solidarität das Wichtigste ist.... Aber - JETZT hörts aber auf! Wenn's an die eigene Bequemlichkeit geht. SO NICHT! 🤬
Diskussionsmäßig kein rein kommen. "Das wird sich schon wieder regulieren. Ich solle mal ein bischen mehr Vertrauen haben... ☝️🤷‍♀️

@benni Natürlich haben wir eine Energiekrise.

Aber noch sind Reserven da. Die sind bald weg... und dann krachts.

Woll ma wetten?

@jakob
Naja, da denke ich brauchen wir nicht drüber streiten. Genau genommen ist die soziale Krise seit Jahren gegeben und verschärft sich durch die Energiekrise jetzt in rasantem Tempo. Ob es die relevanten Kreise begreifen, wage ich zu bezweifeln. Schuld sind immer die Anderen!
@benni

@benni Jepp. Doe Gewommer des Systems wollen eine Energiekrise nur für die Verlierer des Systems generieren.

@benni Es liegt wohl leider nicht nur an den großen Profiteuren sondern auch ein bisschen an "uns allen". Wieso verbrauchen wir von Jahr zu Jahr, von Jahrzehnt zu Jahrzehnt immer mehr Enrgie, hier jetzt mal Strom: Beleuchtung und Unterhaltungselektronik (von Spielekonsolen etc. mal abgesehen, da bin ich nicht allzu kompetent, was Verbräuche angeht) verbrauchen für sich genommen in den meisten Fällen weniger als je zuvor.

Beispiel Fernseher: Farbfernseher Ende der 60er/Anfang mit der damals gängigen "Bilddiagonale" von 66 oder 67cm noch um die 500 Watt (manch Staubsauger zog damals weniger), zu Beginn der 1980er schon "nur" noch bis zu 200 Watt und danach stetig weniger. Unseren letzten 67cm Billig-Grundig haben wir 2007 ausgemustert... selbst der hatte nur noch max. 70-80W "verheizt".

Beispiel Licht: Wo ist die durchaus vorhandene Ersparnis von zuerst herkömmlichen "Eneriesparleuchtmitteln" zu Glühbirnen u.ä. geblieben, und im Vergleich dazu sollten wir doch eigentlich auch vom nochmal niedrigeren Verbrauch im Verhältnis von LED-"Birnen"&Co zu eben diesen E-Spar-Lampen oder noch vorhandenen Glühbirnen profitiert haben. Woher also der Mehrverbrauch? Also, ich für mich ganz persönlich beantworte mir das so:

Weil wir mit Strom eben nicht vernünftig bzw. bewußt umgehen. Ich mache ganz bestimmt niemandem einen Vorwurf, aber wir haben in userem Zuhause (Zweipersonenhaushalt, 55m²) den Verbrauch mit jedem Jahr etwas senken können. Trotz Playstation, trotz Desktoprechner, Filmscanner und zwei Netbooks/Laptops. Wir liegen aktuell - grad vor ein paar Tagen neu abgelesen - bei 1218 KWh pro JAHR. Inklusive E-Herd, Staubsauger usw.

Deshalb frage ich mich schon manchmal, wo die viele Energie abgeblieben ist. Also, ganz ehrlich, ohne Häme und ohne zu propagieren, man müsse ungewaschen und ohne TV oder Radio im Dunklen sitzen. Jemand ne Idee? Wo lassen wir unseren Strom?

Deshalb: schönen Restsonntag noch, alle! 😉

@heikor143 google mal rebound effect. das erklärt das meiste davon.

@heikor143 @benni Und keine Kuehlware kaufen und auch nicht mit dem E-Herd kochen, gaaaanz boese Stromverbraucher. Und maximal nur ein Smartphone, Computer verbrauchen viel zu viel. #ironie
@roland @benni Blödmann! 😉 Wir haben einen E-Herd. Wir nutzen ihn sogar! Ich stelle mir nur ab und zu Fragen. Und ich will auch niemanden zumhinter/auf dem Mond leben an - es sei denn, er will unbedingt. Ich nicht. 😀
@benni @heikor143 Energie spart man nicht daheim. Daheim zählt man Groscherl.
Energie spart man beim Einkauf.
Energie spart man beim Transport.

Energie spart man nicht wirklich bei der Beleuchtung des Eigenheims, damit man dort leben kann.

Von den voll beleuchteten Einfamilienhäusern mit 4 PKW in der Garage dem beheizten Außenpool usw. einmal abgesehen.

@heikor143 @benni Energie wird ja nicht verbraucht, sondern lediglich umgewandelt. Sie steckt nun als Wärme in unserer Atmosphäre. Und jedes Produkt, jede Dienstleistung, jede Tat hat einen ökologischen Rucksack der immer größer wird. Und unser Konsum ist nun mal exorbitant hoch.

@benni Doch, die gibt's schon. Aber bei den Entscheidern kommt der Strom wohl einfach aus der Steckdose. Bei denen geht das Licht nicht so einfach aus.

@atarifrosch Nein. Das Problem ist der Überkonsum an allen Ecken nicht die Menge an Energie.

@benni
Mit derselben Argumentation haben wir wohl auch keine Klimakrise, denn sonst würde da deutlich mehr passieren. 😒

Ich fürchte aber wir haben beides. Und sitzen wie der Frosch im langsam aufheizenden Wasser, der es erst realisiert wenn es zu spät ist.
Bei beidem.

Die Energiekrise wird im Moment noch von fossilen Brennstoffen am Leben gehalten. Aber die Ressourcen sind nicht unerschöpflich. Die menschliche Bequemlichkeit ist es dagegen schon.

@uleika Nein. Komplett anderes Thema. Es wäre problemlos möglich mit ein bisschen weniger Energie auszukommen, wenn wir auf unnötigen Überkonsum verzichten um über den Winter zu kommen. Das alleine reicht aber zur Vermeidung eines Klimakollaps bei weitem nicht.

@benni
Ich glaube wir haben ein unterschiedliches Verständnis von „problemlos“.
Und ich denke die Politik geht von einem weiteren milden Winter aus., weshalb wir im worst-case deine angesprochenen Maßnahmen schon noch bekommen - aber zu spät.

Meine Aussage war auch längerfristig betrachtet. Denn im Winter 2023/2024 werden die Gebäude noch nicht alle modernisiert sein und das Thema nochmal härter zurückkommen, fürchte ich.

@uleika wer weiß ob Russland bis dahin überhaupt noch existiert und wer bis dahin am Gashahn sitzt. Halte ich gerade für eine sehr offene Frage.

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