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Geht das nur mir so, oder ist in Eurer Nachrichten-Bubble der -Vorfall in Leipzig auch deutlich mehr präsent als das tödliche Gewaltverbrechen in ?

Es ist schwer zu vergleichen, und es gibt eine historische Komponente, aber man stelle sich mal die Nachrichtenlage vor, wenn beide Opfer vertauschte Rollen gehabt hätten.

Es wird oft gesagt, dass die echten Probleme nicht die nötige Aufmerksamkeit bekommen.

Das hier (tödliche Gewalt auf offener Straße) könnte so eine Situation sein.

(Um nicht missverstanden zu werden (was bei einer Diskussion, im emotional aufgeladenen Doppel-Themenkomplex Antisemitismus und Rassismus leider schnell passieren kann):

Ich frage mich, wie viel die Reichweite des einen und die Marginalisierung des anderen Opfers beiträgt und ob es – wegen der symbolischen Dimension der Diskrimierung – objektiv nachvollziehbar ist, dieses Thema stärker zu wichten als eine "normale" Messerstecherei.

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