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Die derzeitige Debatte über Tempolimits wird aus Gründen des Umweltschutzes geführt und sollte sich auf die Verursacher der Umweltprobleme fokussieren, d.h. Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor, die CO2 und NO2 ausstoßen. Elektroautos sind hierfür nicht verantwortlich und sollten daher nicht in "Sippenhaft" genommen werden:

heise.de/newsticker/meldung/Te

In Österreich gibt es Sonderregelungen beim "Lufthunderter".

@charly Ausnahmen sind m.E. Unsinn. Die Sicherheit würde damit ebenfalls erheblich verbessert. Lies z.B. mal hier

fr.de/wirtschaft/umweltexperte

"Über die Wirkung der Tempolimits wird heftig gestritten. Zudem geht die Zahl der jährlichen Unfalltoten schon seit Jahren zurück.

Ja – weil die Sicherheitssysteme in den Autos besser geworden sind, die Verletzten schneller gerettet werden und die Unfallmedizin viele Fortschritte gemacht hat. So gibt es jährlich „nur noch“ etwa 3000 Unfalltote, aber"...

@ubo
Starre Regelungen sind m.E. ebenfalls Unsinn.

Auf Verbrenner bezogene Tempolimits würden zu 90% greifen.

Wenn Fahrer von Elektroautos ausnahmsweise schneller fahren dürften, bedingt das nicht zwangsläufig, daß dies auch zwangsläufig passiert. Häufig fahren sie deutlich unterhalb der Richt- / Höchstgeschwindigkeit - zugunsten der Restreichweite der Batterien.
Sie sind der Umwelt zuliebe bereit, gegenüber den Fahrern von Verbrennern zeitliche Nachteile bezüglich der Reisezeit einzugehen.

@charly "bundesweit 30 900 Personen, die aufgrund eines Verkehrsunfalls in den vergangenen Jahren als schwerbehindert anerkannt waren, und insgesamt jährlich rund 400 000 Verletzte. Es gibt keine andere Technologie mit so hohen Opferzahlen. Mit einem Beschluss zu Tempo 120/80/30 könnte man die vielen Verletzten, neue Schwerbehinderungen und die Unfalltoten um 30 bis 50 Prozent reduzieren."

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