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Eben im Radio: Am ersten Samstag nach Lockerung des Lockdowns werden nur 40% der üblichen Umsätze erwartet.

Einer der Gründe: Viele Menschen kaufen derzeit nur Dinge, die sie _brauchen_ .

Muss ich nix mehr weiter zu sagen, muss man sich bloß mal durch den Kopf gehen lassen.

Moin 🖖 @colomar
Dann mußte das Hamstervolk also zur Beginn der Krise ziemlich viel kacken?

@alm10965 In dem Punkt war der Radio-Beitrag unvollständig.
Sie hätten sagen sollen "Was sie brauchen, oder wovon sie anehmen, dass sie es zukünftig brauchen werden, falls Einkaufen nicht mehr möglich sein wird"

@colomar Also ich fuer meinen Teil habe soeben den kleinen Penny im Ort mit meinem Wochenendeinkauf unterstuetzt 😃

@nipos Hast du denn auch brav lauter Zeug gekauft, das du eigentlich überhaupt nicht brauchst, weil wegen Wirtschaftswachstum und so? 😉

@colomar Dass gebrannte Mandeln und Kaese fuer Pizza lebenswichtig waren,wage ich zu bezweifeln,aber ganz unnoetig auch nicht 😆

@colomar Das ist fahrlässig. Ich würde jetzt sofort mit hamstern für die zweite Welle beginnen.

@hikerus5 Jawoll, bitte komme sofort deiner Pflicht als Konsument nach, möglichst viel zu kaufen, das du nicht brauchst!
Für das unbegrenzte Wirtschaftswachstum, auf auf!
🤣

@colomar @alm10965 Was sie nicht brauchen, kaufen sie im Internet.

@pixelsalat Möglich, alleridngs taten sie das ja wahrscheinlich vor Corona auch, daher erklärt das nicht den Rückgang im Vergleich zu vor Corona, oder?

Im Radio wurde es vor allem damit erklärt, dass Menschen sich vor der Wirtschaftskrise fürchten und daher jetzt genauer überlegen, was sie kaufen.

@alm10965

@colomar @pixelsalat @alm10965 das denke ich auch (mache ich zumindest im Moment so): „Brauche ich das wirklich?“

Ich glaube aber schon, dass es viele Leute gibt, die in der -Krise jetzt auf Online-Shoppen umgestiegen sind: die Gewinne von Amazon &Co sind nicht umsonst so astronomisch gestiegen.

Ich habe das vorher nicht gemocht/gemacht und das ändert sich jetzt auch nicht.

@Photor @colomar @pixelsalat ich hasse amazon, ich hätte mal fast als customer agent, als Leiharbeiter für die arbeiten.
Wie das Schicksal so meinte, mußte ich mal "Jahreszeitbedingte Schnupfen Krankheit" bekommen.

@Photor @alm10965 @colomar Zum Teil muss man auf Onlineshopping umsteigen, weil noch nicht alle Läden wieder auf haben und es durchaus vorkommt, dass man wirklich etwas braucht, das es im Laden gerade nicht gibt. Ich denke, dass sich dort dann der "Bummeleffekt" einstellt, den es sonst eher im Laden gibt. Also das man wirklich die Dinge, die man nicht unbedingt braucht, dort kauft.

Im Laden einkaufen ist mit dem ganzen Abstand halten und Maske tragen auch nervig. Da will man schnell wieder raus. Gemeinsame Begutachtung ist da auch gerade eher schlecht. Man denke an Haushaltsgegenstände, die der ganzen Familie gefallen sollen oder für alle funktionieren müssen.

@pixelsalat Wird interessant zu sehen was passiert, wenn es irgendwann gar keine Schutzmaßnahmen gibt. Ob dann der Konsum in physischen Läden wieder auf prä-Corona-Niveau steigt.

@alm10965 @Photor

@colomar
ich denke, es ist davon auszugehen, dass der Anstieg sogar noch höher sein wird. Das ganze geliehene Geld dieser Tage ohne Einnahmengegengewicht muss ja wieder reingespielt werden (wie im Casion, wenn Dein erstes Chipbuget aufgebraucht ist, gehst Du neues hol... ach ne, warte...) #CasinoKapitalismus @pixelsalat @alm10965 @Photor

@peas Das ist zumindest das Ziel aus Sicht der Wirtschaft, klar.
Aber das heißt ja nicht, dass das auf jeden Fall erfüllt wird.
@pixelsalat @alm10965 @Photor

@pixelsalat @alm10965 @colomar oh ja. Bei mir werden gerade die „außerhalb tragbaren“ T-Shirts knapp. Trotzdem mag ich sowas nicht online einkaufen.

Ich trage das auf der Haut. Das will ich vorher wenigstens mal angefasst haben.

Und das ist nur ein Beispiel. Manchmal brauche ich auch ne Beratung. Kann ja sein, dass ich zu alt werde für diese Welt.

@Photor @colomar @pixelsalat ich frage mich, was aus Karstadt wohl wird, die waren schon vor der Krise angeknackt.

@alm10965
Ich fürchte "Galeria Karstadt Kaufhof" wird nicht mehr zu retten sein.
Aber aus meiner Sicht ist das auch okay, auch wenn es für die Beschäftigten natürlich schlimm ist, ihren Job zu verlieren.
Ich bin entschiedener Gegner der Marktwirtschaft, aber solange sie existiert, finde ich, sollten nicht ständig krampfhaft Unternehmen "gerettet" werden, die es nicht geschafft haben, sich den sich wandelnden Marktbedingungen anzupassen. Lieber innovative Firmen fördern.
@Photor @pixelsalat

@colomar Da kann ich dir Voll zustimmen. Anstatt die ganze Zeit sich mit der Begründung der Arbeiter um Firmen zu sorgen, sollte unser Staat einfach direkt für alle Bürger Grundeinkommen verteilen, dann haben wie dieses Problem nicht und haben mehr Innovationsdynamik, anstatt 50 Jahre lang den letzten Cent aus etwas überholtem zu pressen.

@colomar
Das mit dem genauer überlegen* trifft sehr stark zu.
Weil, das mit dem eben mal einkaufen gehen, ist nicht mehr.
@pixelsalat

@colomar
*) auch ich muß das jetzt immer reflektieren, was muß ich wo und wann, (bis wann ist offen)?!
@pixelsalat

@alm10965
Ja, und streut - bitter nötigen! - Sand ins Getriebe des automatischen Konsumverhaltens.
@pixelsalat

@pixelsalat
… »kaufen sie im Internet« … vermüllen damit die real world.
Seh ich manchmal* im Hof & /oder Müllplatz, die glauben dann manchmal, ihr Elektroschrott dematerialisiert dann, von alleine. Oder Scottie beamt das dann zum Recycling - Hof.
@colomar
*) als #MobilHausmeister auf 14 Objekten in Berlin

@pixelsalat
Oder sie kaufen jetzt offline das, was sie nicht brauchen, und auch nicht im Internet bekommen... Kennt wer Zahlen, wie der _gesamt"Einbruch"_ ist seit #Corona? Ich muss gestehen, ich bin immer wieder erstaunt gewesen, wo und wer nicht alles gearbeitet hat die gesamte Zeit. (no harm denen, die tatsächlich betroffen sind/ waren)

@alm10965 @colomar

@colomar Ich denke auch, dass derzeit vorrangig Plankäufe getätigt werden, während das Impulsshopping pausiert.

Wenn man eine Weile Schlange steht, im Laden mit Maske herumläuft und sich der Wartenden draussen bewußt ist, bleibt man konzentriert und rational bei der Sache und läßt sich nicht so leicht verleiten.

Auch gab es für viele die wichtige Lernerfahrung, dass man sich mit einem iPad oder Alexa Speaker nicht den Allerwertesten reinigen oder einen fluffigen Hefeteig zaubern kann.

@colomar Wundert mich nicht. Wenn ich mich schon mal zum Einkaufen samstags aus dem Haus quäle, dann nur, wenn etwas dringend fehlt.

Den Rest erwerbe ich üblicherweise auf dem Heimweg von Arbeit, und samstags arbeite ich normalerweise nicht.

@mehdorn Die 40% basierten auf den Ergebnissen der ganzen Woche, wenn ich mich recht erinnere.

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