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RT @RainerRoever@twitter.com (The masked Doctor)

"Pünktlich zum Ferienende bricht erneut ein Glaubenskrieg darüber aus, welche Rolle & in der spielen [...] "

"[...] Ja, ich weiß, dass Schule und soziale Kontakte für Kinder extrem wichtig sind.
Ich weiß, dass v.a. Kinder aus sozial benachteiligten Familien besonders unter Schulschließungen leiden. Kinder leiden aber deutlich mehr unter dem Verlust naher Angehöriger. [...]"

twitter.com/RainerRoever/statu

@datensalat

Ich glaube, bezüglich der Rolle bei der Ansteckungsrate kann man nicht mehr von einem Glaubenskrieg reden... Wer hier noch glaubt, dass das Virus aus magischen Gründen keine Lust auf Kinder hat, dem ist nicht mehr zu helfen. Da sind Schulschließungen einfach mal sinnvoll.

Was aber auf jeden Fall Thema ist: Was bietet man den Kindern stattdessen? Den Scherz von digitalem Lernen, der teilweise stattdessen angeboten wird? Und sonst den Tag über? Und wie fängt man die Eltern auf?

@Herbstfreud Da gebe ich dir Recht. Die Lösung kann nur mehrdimensional sein. Arbeitgeber müssen in solchen Ausnahmesituationen auch mitspielen. Aber wenn Eltern zeitlich die Möglichkeit haben, lasse ich das "wie beschäftige ich meine Kinder sonst den ganzen Tag über" nicht gelten.
Der Fernunterricht könnte aber stark unterstützen, wenn man ihn nicht in den üblichen (Zeit-)Rahmen quetschen würde. Das scheitert aber an versteinerten Verwaltungsstrukturen.

@Herbstfreud Jupp. Ich sehe auch noch das Problem, wie man Kindern soziale Kontakte gewähren kann (die sie ja auch brauchen jenseits von Lernen und Unterricht), und vor allem wie man in diesen Tagen Kinder schützt, deren Zuhause keine fürsorgliche, sichere Zuflucht ist und die sonst in der Schule unter Umständen zumindest regelmäßige Mahlzeiten bekommen. 😶

@datensalat

@z428 Ja, für letztere braucht es eine sinnvolle Notbetreuung, keine Frage.
Ansonsten müssen soziale Kontakte ja auch nicht unter den Tisch fallen. Unsere 7-jährige hat gestern stundenlang mit ner Freundin telefoniert und anschließend per Jitsi herumgekaspert. Alle waren happy.
Grundsätzlich haben ein paar Wochen eingeschränkte soziale Kontakte nicht den impact auf eine Kinderpsyche, wie manche es gerne darstellen (obige Kategorie ausgenommen).

@Herbstfreud

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