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Und MS im so...
"Service not available".
Diese Hacker!!1

@datensalat Oh. Really? Sollten die auch an ihre Grenzen kommen...? 🙂

@datensalat Ich hab das Ding dienstlich auch auf dem Tisch... und richtig "kaputt" war das hier schon sehr lang nicht. Steht zu befürchten, dass durch mehr Home-Office und mehr Home-Schooling dort drauf der Kram jetzt noch robuster gemacht wird. 😐

@z428 Ne "kaputt" ist es nicht. Sie können es ja auch auf Knopfdruck skalieren. Mit deren Infrastrukturmöglichkeiten kann man einfach auch nicht konkurrieren.

Teams ist anders kaputt... die Electron-App ist alles andere als performant und übersichtlich. Ist auch nur an Sammelsurium an allem möglichen Rotz.

@datensalat Ah ja, diese Kaputtheit kommt auch noch dazu. 🙂 Ich hatte auch schon manchmal wirklich Outages, ist aber schon eine Weile her.

@datensalat @z428 doch kann man, wenn man die cloud von amazon, Google oder Microsoft oder einem anderen Anbieter nutzt. Dann kann man genauso gut skalieren, wenn alles richtig gemacht ist. Ist halt Arbeit.

@jedie @z428 Klar, kann man. Aber dann wars das wieder mit der Datenhoheit (s. Cloud Act) und teurer ists wohl auch, wie z.B. isotopp@twitter.com kürzlich schön erläutert hat...
twitter.com/isotopp/status/134

@datensalat Guter Thread. isotopp zu folgen ist insgesamt sehr empfehlenswert, der treibt das schon sehr lang und weiß recht gut, was er tut und worüber er schreibt.

Aus sehr persönlicher Reflektion liegt das Problem oft ganz woanders: Ganz gleich, ob Cloud oder On-Prem -- ich brauch ein vernünftiges Konzept, muss klare Anforderungen kennen (Volumen, Skalierbarkeitsgrenzen, Compliance, ...), um eine sinnvolle Entscheidung kaufen zu können.

Dieser Umstand wird gern kaputtgemacht ...

@jedie

@z428 So isses.
Die ganze Digitalisierung der Schulen fällt schon beim ordentlichen Konzept auf die Nase. Die Anforderungen sind nicht klar definiert (nicht mal beim Endanwender aka. der Lehrerschaft - eigene Erfahrungen). Dann gewinnt am Ende der Anbieter mit dem größten Feature Creep.
Dazu kommt, dass bei FOSS die UX oft viel zu kurz kommt, was den gemeinen Anwender wieder zur Standardlösung driften lässt. Da sollte man gezielt weiterentwickeln. Aber es fehlt wieder ein Konzept.

@jedie

@datensalat @z428 @jedie Ist das auch so ein Föderalismus-Ding, warum das verkackt wird, weil jeder sein eigenes Ding machen muss?? 🤔

@Cyb3rrunn3r @datensalat @z428 Das ist halt generell ein Problem mit der Ressourcen "Verschwendung" im FOSS Bereich 😞

@jedie Jupp - sowohl im FLOSS-Bereich als auch im Bereich der Bildung. Wir haben Bundesländer ohne besondere Kompetenz auf dem Gebiet, die Software aus dem Boden stampfen wollen, die letztlich in Wettbewerb mit den Produkten globaler Konzerne steht. Jeder für sich. Kann eigentlich nicht gelingen. Aber Bildungspolitik ist einer der wenigen Punkte, an dem die Bundlesländer wirklich noch "Hoheit" haben, und die nutzen sie wohl... 😟

@Cyb3rrunn3r @datensalat

@z428 @Cyb3rrunn3r @datensalat Das ist ein guter Punkt: #NonProfit vs. #$$$

Aber gerade die Bildung sollte sich dem #NonProfit zuschreiben!

Und generell: #PublicMoneyPublicCode !

@jedie Ja, wobei ja nicht zwingend non-profit nach sich ziehen muss. Eigentlich würde ich hier "for-profit" fast schon vorziehen, weil mir das ... schlicht fairer erschien: Entwicklung und Betrieb von dem Kram braucht Experten, die sollen das nicht "für lau" tun, sondern durchaus damit auch Geld verdienen können. Um als Arbeitgeber attraktiv sein zu können, müssten sie das vermutlich auch.

@Cyb3rrunn3r @datensalat

@z428 @jedie @datensalat gerade auch bei der Coronastrategie zeigt sich, dass Föderalismus scheiße ist.

@Cyb3rrunn3r @z428 @datensalat Hm. Nicht grundsätzlich. Aber ja, so wie man ihn betreibt schon...

@datensalat Oh ja. Das passt 1:1 etwa auf bei uns: UX ist indiskutabel. Der Aufwand, das zu erklären, ist hoch, es ist viel zu leicht, Dinge falsch zu machen, und es gibt zu viele Freiheitsgrade an Stellen, an denen sie eigentlich nicht notwendig werden. Und dazu noch wackelig. Dann kommen die Lehrer plötzlich zu Teams und stellen fest, dass 95% ihrer Anforderungen out-of-the-box schnell gelernt sind (anders als vielleicht 45..50% Anforderungsabdeckung, die die ...

@jedie

@datensalat ... bietet). Dazu noch Instabilitäten der Plattform auch im zweiten Lockdown - dann wird es schwierig. Und noch schlimmer: Die Instanz, auf die man sich verlassen hat, hat auch im zweiten Anlauf versagt. Das kann man leider gar nicht genug betonen. 😟

@jedie

@z428 @datensalat #UX bei #Iserv kann ich nicht ganz beurteilen, aber meine Kinder kommen soweit klar. Von daher kann es nicht ganz so schlecht sein... Die #UI sieht allerdings sehr altbacken aus...

Aber ja, auch an #Tag2 ist es überlastet und teilweise down... Aber gut, wenn wirklich #onpremises gearbeitet wird, packt man nicht mal eben #Hardware dazu... 😞

Bleibt allerdings dabei: Im Frühjahr haben die Kapazitäten schon nicht gereicht. Also nix gemacht.

@jedie Ich habe hier in Sachsen im über einige Features geschmunzelt, über andere den Kopf geschüttelt und an sehr vielen Stellen gesehen, dass die Software (vom L&F abgesehen) augenscheinlich *niemand* jemals getestet hat. Deswegen hat die Schule zeitweise auch kritische Kommunikation immer noch mal parallel via Mail transportiert, weil in der Plattform nicht klar war, ob das alle rechtzeitig sehen/finden. 😟

@datensalat

@z428 @datensalat Ja, parallel per email wäre hier auch hilfreich, wenn #iserv stundenlang nicht erreichbar ist... Dann nützt auch #Zoom nicht, wenn man den Link nicht bekommt 🤦‍♂️

@datensalat ... oder einer sinnvollen Betrachtung entzogen (a) durch fehlende personelle und fachliche Ressourcen, die (fachlich) imstande sind, so ein Konzept zu erarbeiten, und (organisatorisch) befähigt sind, das auch umzusetzen, (b) durch Marketing-Leute der einschlägigen Firmen, die ihre Produkte an den Mann bringen wollen, und (c) durch offene Communities, die letztlich gern in genau derselben Art und Weise wie Produkt-Marketing agieren, nur aus einer anderen Richtung ...

@jedie

@datensalat ... kommend. Wenn das einzige Werkzeug, das ich kenne, ein Hammer ist, ist eben jedes Problem ein Nagel.

@jedie

@datensalat @z428 Mit "cloud==teuer" wäre ich sehr, sehr Vorsichtig. Das ist nicht gerade einfach durch zu rechnen... Aber ganz allgemein hat die Cloud den "Durch Masse billiger" Effekt ganz bei sich... Zum Glück haben wir auch Wettbewerb zwischen den großen Playern...

@datensalat @z428 Aber nicht das wir und falsch verstehen, ich bin eigentlich auch "gegen" die Cloud ;)

@jedie @z428 Alles gut. :D Ich finde die Technik sehr faszinierend. Cloud-Dienste bieten ja auch nicht nur die üblichen US-Verdächtigen an. Gibt genügend deutsche/europäische Adressen.

@jedie @z428 Beziehe mich auch nur auf Isotopps Aussage. Habe da selber keine repräsentativen Erfahrungen.

@jedie Ich glaube, das kommt auch darauf an, was man vergleicht. Lesenswert ist die Argumentation desselben Autors hier (die ich auch an vielen Stellen unterschreibe):

twitter.com/isotopp/status/100

Was ich durchaus sehe: Die Cloud ist exorbitant teurer, *wenn Du eine handlungsfähige IT-Organisation hast*, die weiß, was sie tut. Die Rechnung sieht anders aus, wenn Du, sagen wir, als KMU oder Schule drei oder vier Server brauchst, aber weder Manpower noch Organisation hast, diese ...

@datensalat

@z428 @datensalat Ist IMHO kompliziert: Es kommt auch darauf an, wie schnell und wie groß du Laständerungen hast...

Kompliziert auch, weil du bei der #Cloud auch kaum die Kosten im vorraus Kalkulieren kannst... Im Grund muß man es machen und dann auf die wirkliche Endsumme schauen...

@jedie ... drei oder vier Server mit der erforderlichen Verfügbarkeit, mit aller erforderlichen Compliance hochzuziehen und mit den notwendigen Fachanwendungen dort drauf stabil und sicher zu betreiben. Da hast Du immer das Problem, Dir plötzlich Experten mit Qualifikationen teuer einkaufen zu müssen, die Du bei Deiner Größe sonst eigentlich nicht brauchst - und von denen Du weißt, dass sie sich, wenn sie ihre Arbeit ordentlich machen, größtenteils bei Dir langweilen. 😉

@datensalat

@z428 @datensalat Und nicht zu unterschätzen, wenn du die selbe #Uptime Garantie erreichen willst...

Aber wie gesagt, Grundsätzlich bin ich gegen die #Cloud...

@jedie Ich bin nicht gegen Cloud, aber das sollte (wie jedes andere Werkzeug auch) mit Bedacht und Verstand eingesetzt werden. In vielen Fällen passiert das nicht. Insbesondere dann nicht, wenn Cloud auf einer Ebene oberhalb der Technik "beschlossen" und als Projekt geführt wird. Das geht aber mit On-Prem-Software auch so (Oracle- oder SAP-Einführungen FTW). 😉

@datensalat

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