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Ich hätte aus Planungsgründen eigentlich gerne eine Luftaufnahme des Gartens. Dann könnten wir darauf Häuserformen ausprobieren und schauen, wie die sich mit den teilweise geschützten Bäumen und der Hütte vertragen.

Pro: einfach Kamera unter die Drohne hängen und los.

Contra: es herrscht Flugverbot, weil die U-Bahn direkt daneben fährt. Außerdem wären fremde Grundstücke mit im Bild
Und ich bin ein ziemlich ordentlicher Pilot und halte mich an die Luftraum-Gesetze.

@fmai
Rede mit den Nachbarn und macht zusammen die Bilder. Dann verpetzt dich keiner, weil alle n schickes Luftbild ihrer Hütte haben wollen.

@fmai und es gibt kein vernünftiges Luftbild im Internetz?

@LittleJoeMuc nicht so richtig, wobei ich möglicherweise Mal bei osm schauen sollte...

@fmai Ja, hast du einen Account?
Da gibt's ja Bilder von mehreren Anbietern, sollte eigentlich was passendes dabei sein.

@LittleJoeMuc ja, hab ich, genau das meine ich 😊 wobei da die Nutzungsrechte ja manchmal ein bisschen komisch sind...

@LittleJoeMuc cool, das kannte ich noch gar nicht, bin bisher immer über die Baubehörde auf schlimme Karten gekommen...

@fmai Na, man kann den Garten auch klassisch vermessen, samt Baumbestand darin und dann auf Papier übertragen. Allerdings habe ich das gelernt, aber es ist kein Hexenwerk. Einen Theodoliten kann man sich sicher ausleihen.

@Erdrandbewohner @fmai
Das würde mir richtig Spass machen. Hab mit so nem Ding noch nie was gemacht.

@wuffel Wobei du nicht einmal einen Theodoliten, sondern nur ein großés Maßband brauchst, wenn du das Grundstück nur in 2-D aufnehmen möchtest. Ja, es macht Spaß. ;-) @fmai

@wuffel Sowas braucht man, um ein Land zu entdecken, nicht um Land zu vermessen. ;-) @fmai

@Erdrandbewohner ja, das ginge natürlich auch 😁 Trigonometrie habe ich auch gelernt, wir haben als Klasse die Hallig Hooge vermessen, so ganz analog mit Theodoliten und Peilstäben und viel Papier...

@fmai Wenn das Grundstück eures ist, hast du dann nicht so einen Plan vom Grundbuchamt? Wir haben sowas. Irgendwo 🙈

@Nasenspray ja, den gibt's, aber nicht gerade hoch auflösend. Aber möglicherweise gibt's auf OSM passendes Kartenmaterial. Muss ich nachher Mal nachsehen. Oder ich nehme einen GPS-Navigator mit und mache es damit. Mal schauen 😁

@Nasenspray wir planen es derzeit. Die nächstgrößere Wohnungskategorie wäre in Berlin etwas teurer als die Kreditrate und das Grundstück ist schon da und wird uns zu 3/4 geschenkt.
Wir sind uns aber noch nicht sicher was wir genau vor haben. Für selbst bauen fehlt uns die Zeit, bauen lassen ist teuer, möglicherweise wird's ein Bausatz, den wir dann selbst oder mit professioneller Hilfe aufbauen.

Aber bisher ist noch gar nichts klar, außer, dass wir es vor haben 😁

@fmai Ach, das ist eine schöne Phase. Träumen 😊 (ganz ohne Ärger mit Bauträger und Co)

@Nasenspray @fmai Also für BaWü gibt es ja dss Geoportal, wo Du so ziemlich alles einsehen kannst (Gemarkung etc.) Weiß nicht, wie das bei Euch gehandhabt ist...

@fmai Bei uns kann man die Zonenpläne im Internet einsehen. Da kannst du deine Parzelle genau vermessen als Grafik herunterladen und dann damit arbeiten.

@fmai Das sieht dann zB in der Stadt so aus 😉 Da kann man auch zoomen.

@hikerus5 hier gibt's das soweit ich bisher weiß nur als veralteten Plan, den man als schlecht aufgelöstes PDF ohne Maßstab herunterladen kann.

@fmai Ja ok. In Bezug auf aktualisierte Online-Karten sind wir bei uns schon ein wenig verwöhnt 😉

@hikerus5 @fmai
Kommt darauf an... in Hessen ist es alles online und offen zugänglich, hier mal ein Beispiel aus meinem Ort... (Gelände der Stada) Luftbilder 40cm Auflösung
In Berlin braucht man wohl einen Wohnsitz dort um da nach Registrierung reinzuschauen... alles super geheim ;-)
OSM hat zu wenige Details in den Luftbildern, zumindest bei mir in der Ecke.

@vilbi Wieder einmal interessant, wie unterschiedlich "geheim" solche Daten und Geo-Portale gehandhabt werden. @fmai

@hikerus5 @fmai
In Google oder MS oder anderen Sateliten Bildern oder Luftaufnahmen sollte man nur individualdaten von Grundstücken bzw. Besitzverhältnissen "zurückhaltend" sein. Die Katasterpläne an sich sollten öffentlich sein.

@vilbi Ich bezog mich auf das zweite - da gibts offenbar grosse Unterschiede. @fmai

@hikerus5 @fmai
Bei uns in Hessen sind auch Flächennutzungspläne online, im Ort alle Bebauungspläne... das sind alles Inhalte die auch in öffentlichen Sitzungen beraten werden... Daher kann man die auch zentral offen verfügbar machen.
"Public money, public ..." ;-)

@vilbi Sehe ich auch so. Etwas schwieriger wird es bei den Leitungs-Plänen (Wasser, Abwasser, Meteorwasser, Gas, Elektro, Telefon, Media). @fmai

@hikerus5 @fmai
Den Plänen von Leitungsnetzen kann man eh wenig trauen... (kenne das aus x Netzabbrüchen durch Bauarbeiten die den Plänen nach Leitungsfrei ssin sollten)
Trotzdem sollten diese aus nachvollziehbaren Sicherheitserwägungen nicht öffentlich sein.

@vilbi
Und auch die, die Bauvorhaben ausführen, müssen ihre Arbeit beherrschen, da helfen die akkuratesten Pläne sonst nix.
@hikerus5 @fmai

@vilbi Ja ich weiss, selber erlebt... Leitung nach Plan gesucht - nix gefunden. Letztlich dann 15m weiter weg gefunden. @fmai

@hikerus5
"MeteorWasser"? Wie, was, geschmolzene Eis-Meteore? Vermutlich meinste Meteowasser = Regenwasser, oder ?
@vilbi @fmai

@hikerus5
Danke für die Erläuterung. Soll ja aber formell nicht mehr verwendet werden wegen verwechseln mit MischWasser als Abkürzung.
Wir haben auch eine Trennkanalisation, das Abwasser (Hauskanalisation) ist vom Regenwasser getrennt. Das Abwasser geht in die Kläranlage, das Regenwasser in den Fluss Nidda.

@alm10965 @fmai

@alm10965
In Neubaugebieten ist es meist getrennt. In alten Kanalnetzen bei denen nachträglich eine zusätzliche Regenwasserkanalisation gebaut wurde führt das im Abwasserkanal zu Problemen, wenn zu viele "Wassersparer" angeschlossen sind. Deren Wasserpreis pro m³ steigt ständig, da die Kanäle so oft mit Trinkwasser von den Stadtwerken durchgespühlt oder geräumt wetden müssen...
@hikerus5 @fmai

@vilbi So ist es - das Trennsystem hat auch wieder seine Nachteile. Auch Kläranlagen sind auf eine "Verdünnung" angewiesen... @alm10965 @fmai

@hikerus5
Wenn der Abwasserkanal von Anfang an für die geringere Wassermenge augrund fehlendem Regenwasser ausgelegt ist, gibt es keine Probleme. Ausser die statistischen 'Normmengen' an Abwasser/ Haushalt oder Einwohner werden durch verbreitetes neumodisches Wassersparen deutlich unterschritten.
Dann fließt das Abwasser zu langsam und es bilden sich 'Sedimente' die nach und nach den Kanal verstopfen.
@alm10965 @fmai

@vilbi Das Wassersparen an sich ist eine gute Sache. Die Trennsystem müssten temporär auf Mischwassersystem umgestellt werden können, um die Leitungen zu spülen. @alm10965 @fmai

@hikerus5
Das kommt darauf an…
Die Kanäle müssten dann regelmäßig mit Regenwasser gespült werden, das Regenwasser ist aber nicht planbar. Das verwerfe ich mal ;-)
Wassersparen an sich ist schön und gut, aber bei Toilettenspülungen und Fäkalien völliger Schwachsinn. Schon die Grundleitung im eigenen Haus setzt sich langsam zu, denn die wird nicht professionell gewartet wie die Staßenkanäle…
deren Spühlung braucht auch viel Wasser
@alm10965 @fmai

@vilbi
Mhh, hab kürzlich auf der Straße Eternitrohre gesehen, da war etwa ein Drittel bis Hälfte des Querschnitt zu, und nicht radial, sondern so, wie die wohl fast Waagerecht installiert waren.
@hikerus5 @fmai

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@vilbi
In Berlin wird auch ein nicht geringer Aufwand betrieben, Regenwasser-Speicher-Bauwerke zu bauen, betreiben.
@hikerus5 @fmai

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@vilbi
Ich persönlich, spare nicht so viel Wasser, damit eben die "Chance" von Verstopfungen reduziert wird.
@hikerus5 @fmai

@alm10965
Wasser wird häufig in Massen für Gärten und Rasen verwendet.
Ich werde wenn die Wintergartenbaustelle durch ist eine Regentonne hinstellen. Bisher haben wir dafür auch Trinkwasser verwendet. Aber bei mir in der Region ist da auch kein Mangel zu sehen.
Dadurch dass bei uns auch für versiegelte Flächen wie Dächer und Weg/Parkplatzflächen bezahlt werden muss, werden deutlich weniger Flächen versiegelt sogar 'ent'siegelt.
@hikerus5 @fmai

@vilbi Bin halt alte Schule - sage immer noch Meteorwasser 😉 Ja, das Trennsystem Abwasser/Regenwasser ist vielen Orten heute Standard. Die Kläranlagen wollen ja nicht unbedingt Regenwasser reinigen müssen. @alm10965 @fmai

@fmai
Moin, Ihr ich erinnere mich noch vage daran, daß da* mal eine Haupt - Stomleitung angebaggert oder irgendwie Bohrung, Tiefbau-mäßig und ein ganzes Stadtviertel war circa 2 Tage ohne Strom.
*) so grob Richtung Berlin Treptow Köpenick
@hikerus5

@fmai
Wir hatten hier keine Hütte oder geschützte Bäume, aber dennoch wollte ich was ähnliches machen wie Du.

Unser Grundstück ist leicht am Hang. Zur Gartenplanung oder besser gesagt für den Aushub hinterm Haus hab ich zuerst alles in Inkscape gezeichnet (ist halt 2D). So lässt es sich gut abschätzen.

Zusammen mit dem Bauantragsplan hab ich dass dann später ins 3d übernommen. Allerdings auf der Arbeit, da haben wir Solidworks. Hierfür gibt es aber auch Freeware wie freecad.

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