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Auch wenn ich für die Widerspruchslösung bin bei der kann ich auch mit der Zustimmungslösung leben. Nun wird sich zeigen ob die Ärzte/Ämter es nicht vergessen zu fragen.
Was mir aber fehlt ist, wenn jemand nein zur Organspende sagt sollte dieser auch nichts bekommen.

Organspendeausweis seit Jahren immer bei mir.

@jarlave Wäre für mich auch die interessanteste Variante gewesen- nur, wer Organspender ist, kann auch Empfänger sein.

Hätte dazu gezwungen, sich die Frage von beiden Seiten anzusehen - und damit vielleicht auch zu besseren Entscheidungen.

@leftbit @jarlave

> ... nur, wer Organspender ist, kann auch Empfänger sein.

Das sind aber 2 verschiedene Dinge. Wer und ob wer ein Organ bekommt, entscheidet Eurotransplant.

@nawi @jarlave Ist im Moment so. Könnte man auch anders gestalten... 🤷‍♂️

@leftbit @jarlave Klar könnte man. Momentan ist es leider auch von der Prognose des Empfängers abhängig, wer ein Organ erhält.

@leftbit @nawi @jarlave

Und wer aus medizinischen oder anderen, entsprechenden Gründen kein Organspender ist / sein kann, hat dann nach diesem hier geäußerten Verständnis auch sein Recht verwirkt, als Empfänger einer Organspende infrage zu kommen? Wenn nicht, wer entscheidet über akzeptable Gründe des Nichtspendens und ggf. Nichtpartizipierens und damit über Leben und Tod?

@almn76 @leftbit @nawi bei meiner Aussage ging es mir genau genommen nur um die die sich strikt weigern zu spenden obwohl sie könnten

@jarlave @leftbit @nawi

Wir kommen hier wie auch bei anderen gesellschaftlichen Themen irgendwann zu einer Grundfrage des menschlichen Zusammenlebens: Inwieweit setzt die moderne Gesellschaft auf Zwang, inwieweit wollen wir durch Aufklärung und freiwillige Kooperation eine lebenswerte Zukunft gestalten? Möglicherweise könnte man auch bei Betrachtung der heutigen Gesellschaft zum Ergebnis kommen, dass bereits sehr viel Zwang ausgeübt wird.

@almn76 @jarlave @nawi So kompliziert sehe ich das nicht. Entweder finde ich es Okay, dass Teile von Menschen in andere Menschen eingebaut werden - oder eben nicht.

Völlige Freiheit der Entscheidung- muss dann halt nur mit den Konsequenzen leben.

Lediglich eine unsoziale Extremhaltung wäre damit aus dem Spiel.

@jarlave @leftbit @nawi

Ich persönlich würde niemanden deswegen verurteilen, dass er nicht einen Organspendeausweis hat. Ganz sicher gibt es sehr viele verschiedene Gründe, die einen Menschen zur Entscheidung führen, nicht zu spenden. Ich bin d. Ansicht, dass ich ein Pauschalurteil diesbezüglich niemals treffen könnte, da menschliche Empfindungen hinsichtl. des Köpers zu komplex sind u. ich dies selbst niemals komplett nachempfinden könnte.

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