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Bezüglich Klarnamenpflicht braucht es aktuell etwas KLARstellung:

Pseudonyme bieten viele positive Effekte für die freie Rede und freiheitliche politische Bestrebungen allgemein. Ohne sie würde die Meinungsvielfalt abnehmen und repressive Maßnahmen leichter möglich sein.

Klarnamen hingegen stehen stark in der Kritik, ob sie erfüllen, was sie sollen. Weiter noch besteht der angemessene Zweifel, ob sie nicht alles Schlimmer machen, was verberbessert werden soll.

Nun KLAR, was schwerer wiegt?

@jeybe

das pseudonym. denn mit meinem namen kann keiner was anfangen, hören sie aber mondstern sagen sie ach mondstern ja klar den kenn ich

:p

@mondstern
Verstehe nicht ganz, worauf du hinaus möchtest

@jeybe @mondstern Man kann deinen letzten Satz als Frage verstehen was wichtiger ist, Klarname oder Pseudonym. Klarnamenpflicht hat noch das Problem das manche Leute ihren Klarnamen nicht nutzen, also auch nicht "Offline".

@Khaosgrille
Ist eine rhetorische Frage. Jedem mit Verstand sollte klar sein, dass die individuellen Freiheitsrechte wichtiger sind als irgendwelche wilden Mutmaßungen über den Sinn von Klarnamen. So sieht es übrigens auch das Supreme Court in den USA.

Stimmt, bei Künstlernamen und so weiter. Im Internet dürften Pseudonyme trotzdem weiter verbreitet sein.
@mondstern

@jeybe @mondstern Simmt, war glaub ich auch von @mondstern als Bekräftigung gemeint gewesen.

@jeybe

das leute mit meinem pseudonym mehr anfangen können

@jeybe glaube es war aus einer LNP Folge, Korea? hatte Klarnamenpflicht eingeführt und es hat sich... nichts geändert?^^

@kurzgedanke
Ja, Südkorea hat soweit ich weiß irgendwann mal Klarnamenpflicht eingeführt. Natürlich alle Tatsachen verdreht, sodass es letztendlich als Maßnahme gegen "Cyber-Gefahren" verkauft wurde.

@kurzgedanke
War schon seit 2007:
netzpolitik.org/2007/korea-pla

Gesetzlich scheint das wieder abgeschafft zu sein, zumindest hat sich ein Gericht dagegen ausgesprochen:
heise.de/newsticker/meldung/Su

Jetzt ist die Frage ob die Internetprotale das wieder entfernt haben, oder das so gelassen und fortweg einfach per AGB verlangt wird.

@jeybe ausserdem, was ist überhaupt ein Klarname? Der Name im Ausweis? Viele Leute sind unter dem Namen im Ausweis gar nicht bekannt, und nicht selten ist der sogar irreführend (z.B. Frauennamen bei Männern, binäre Namen bei nichtbinären Menschen, die sich von binären Namen abgekehrt haben).

Das ganze Konzept ist Bullshit und pures Gatekeeping. Typische Idee weißer Cismänner, denn für alle anderen ist es schlimm.

@lexi
Ich würde schon sagen der im Ausweis. Dein "offizieller Name" eben.

Aber dein Punkt von binären Namen usw. verstehe ich nicht ganz. Was sind denn binäre Namen? Und was meinst du mit nicht bekannt, denn ich kenne meine Freunde, Bekannten etc. mit dem Namen aus dem Ausweis.

Dass es Bullshit ist, da stimme ich dir zu.

@jeybe einige Namen sind nicht eindeutig dem männlichen oder weiblichen Geschlecht zugeordnet, und manche Menschen bevorzugen das, insbesondere nichtbinäre.

@lexi
Und nichtbinäre Menschen sind Menschen die nicht 0 oder 1 = männlich oder weiblich sind, oder wie kann ich mir das vorstellen? Noch nie gehört von der Bezeichnung binär im Zusammenhang mit Menschen bzw. dem Geschlecht.

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