heise+ | Wenn der Computer mit Biologie rechnet

Biologie und Informationstechnologie wachsen zusammen. Dabei kommen Biocomputer heraus, die Schadstoffe beseitigen oder das Risiko für Erkrankungen anzeigen.
Wenn der Computer mit Biologie rechnet
Das Bundespresseamt hat bisher seine Facebook-Fanpage für die Bundesregierung nicht abgeschaltet. Darum wird es nun zur Anhörung aufgefordert.
Facebook-Fanpage: Datenschutzbeauftragter eröffnet Verfahren gegen Bundesbehörde

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"Wir weisen auf den ethischen Konflikt hin, dass diese Arbeit auf die biotechnologische Nahrungsmittelproduktion abzielt, die häufig durch das erwartete Wachstum der Weltbevölkerung motiviert ist. Wie jedoch von der Wissenschaftler-Initiative 2nd Warning (academic.oup.com/bioscience/ar) in zahlreichen Artikeln dargelegt, geht die menschliche Besiedlung des Planeten Erde zunehmend mit einer Übernutzung der natürlichen Ressourcen einher, z. B.
link.springer.com/article/10.1; sciencedirect.com/science/arti

(2/2) Fortsetzung

… Diese Arbeit ist daher nicht so zu verstehen als ob wir nahelegen, dass das Bevölkerungswachstum einfach mit technischen Mitteln zu bewältigen ist. Vielmehr sind wir der Meinung, dass neben Forschungsprogrammen zur Entwicklung biotechnologischer Verfahren für die Nahrungsmittelproduktion dringend politische Maßnahmen zur Begrenzung des globalen Bevölkerungswachstums eingeleitet werden müssen, um eine nachhaltige Zukunft für das menschliche Leben auf der Erde zu sichern."

Unsere neue Veröffenlichung
frontiersin.org/articles/10.33
hat die Separation von Algenzellen mit (DEP) zum Thema.

Experten wissen dabei: die DEP-Kraft nimmt 1. mit der Größe zu und hängt 2. von den elektrischen Eigenschaften der Zellen ab. Der Clou ist, dass wir zeigen konnten, dass beide Effekte zu unterscheiden sind, dass mit DEP Mikroalgen nach Größe wie auch nach Lipidgehalt zu trennen sind.

Das Video zeigt wie für manchen Zelle eine Ablenkung an den DEP-Elektroden auftritt.

Gerade ist unsere neueste Veröffentlichung bei erschienen:

www.frontiersin.org/articles/10.3389/fbioe.2022.855035/full

Die Zeitschrift erscheint im Format und der Artikel ist für alle abrufbar.
Wir berichten darin über die Separation von einzelligen Mikroalgen, die in einem mikrofluidischen System mit einem elektrischen Prinzip erfolgt.

Das ist von Interesse, weil die herstellen, die auch Menschen essentiell benötigen.

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Die Konferenz #BitsundBäume geht in die zweite Runde 🙌 .

👉 30.09.-02.10.2022, Berlin

Damit #Digitalisierung und #Nachhaltigkeit verstärkt zusammengedacht werden, brauchen wir eure Hilfe 🙂.

👉 Call for Action: bits-und-baeume.org/downloads/

Auftakttreffen für die AGs zur Konferenzvorbereitung: 6.4. um 19Uhr (natürlich via #senfcall)

👉 lecture.senfcall.de/rai-qmi-0m

🌳 💻 🌲 💻 🌳 💻 🌲

#BitsundBäume22

Am Montag hat Lea Hintze ihre Masterarbeit „Cell count via electrical impedance measurements in a -on-Chip blood cell separator“ am JLB vorgestellt. Mit Hilfe von Simulations- und Konstruktions-Software hat sie die Ausgestaltung der elektrischen für die verschiedenen Typen von entwickelt. Mit dem von ihr und Maria Emmerich entwickelten System kann diese Art der mobil und direkt am Patienten erfolgen. Herzlichen Glückwunsch zu der schönen Arbeit.

Die macht für ihre on-line-Lehre nun auch die Nutzung von zugänglich. Damit steht eine Software zur Verfügung, bei der die Nutzer nicht befürchten müssen, dass ihre Daten an unerwünschte Stellen abfließen und Persönlichkeitsprofile damit erstellt und verfeinert werden.
Das ist ein schöner Erfolg für alle TUB-Angehörigen, die sich für eine -konforme on-line-Lehre eingesetzt haben.

blogs.tu-berlin.de/datenschutz
netzprivat.tu-berlin.de/menue/
cyber4edu.org/c4e/wiki/ueber_u

Heute startet die Lehrveranstaltung „Einführung in die “ - im Sommersemester – an der .
Sie umfasst eine und Übung mit jeweils 2h pro Woche und richtet sich an Studierende der und anderer .

Dieses Semester kann die Veranstaltung endlich wieder in Präsenz stattfinden und im Rahmen der Berlin University Alliance können auch Studierende der und teilnehmen.
Weitere Infos zur Lehre am JLB:
be.tu-berlin.de/teaching/param

Rotierendes blaues #Laserlicht macht ungeahnte Dynamiken in lebenden #Zellen sichtbar: Team um Prof. Dr. Alexander Rohrbach entdeckt mit neuem #Laserscan-#Mikroskop Vorgänge in Zellen, die sich auf der Millisekunden-Skala ändern. #IMTEK
uni-freiburg.link/rohrbach-las

Die Aalener Gesellschaft für Leichtbauteile hat die zusammenfassende Überschrift des „Dem Zufall eine Chance geben“ von Prof. Mario Birkholz im (02/2022) zum Zitat des Jahres erklärt:

„In einem übertrieben kompetitiven System der bleibt angesichts der Bürokratie immer weniger Zeit für die Forschung“

aage-leichtbauteile.de/Deutsch

Auf dem -Symposium, das gerade in Berlin stattfindet, präsentiert Stephan Hartmann zurzeit sein Poster zur Elektroporation von Fettsäure-produzierenden . Das Aufbrechen der mit hohen elektrischen Feldern ist von Interesse, um das Bioprodukt aufzuschließen, also die zu ernten. Zum anderen mussten wir die maximale Feldstärke ermitteln, denen die Mikroalgen widerstehen können, wenn wir sie mit dem Effekt der separieren.

Im Ausland Studierende aus Russland haben in einem Appell „den Angriff der Russischen Föderation auf die unabhängige Ukraine“ verurteilt. Gleichzeitig stellen Sie fest, dass die Regierung gegen die Interessen der russischen Gesellschaft handelt.
Wer kann, möge es weiterempfehlen:

change.org/p/ein-offener-brief

Wir gratulieren Stephan Hartmann zum Abschluss seiner Bachelor-Arbeit zum Thema

Elektrisch induzierte Lyse und Poration von C. cohnii Mikroalgen in einem -on-Chip-System

Stephan hat darin die Stärke der elektrischen Felder bestimmt, bei denen die „löchrig“ werden und abzusterben drohen. Für die Zellseparation mit ist das eine wichtige Frage. Das Ergebnis: für die genutzten Feldstärken spielt der Effekt keine Rolle.
Im Bild die verwendete Elektrodenstruktur

(2/2) Eine wichtige Rolle spielt im elektronischen Gesamtsystem ein Blutzuckersensor wie er vor Jahren bereits am JLB entwickelt wurde.

Endlich mal ein Beitrag zur Behandlung von , der über die üblichen Therapie-Ansätze mit Insulingaben hinausgeht.

Show thread

(1/2) Im mdpi-Journal Electronics ist im -Teil im Sommer 2021 ein interessanter Artikel zur -Therapie erschienen, der es wert ist, ihn zu bewerben:

Therapeutic Exercise Platform for Type-2 Diabetic Mellitus - mdpi.com/2079-9292/10/15/1820

Die Autoren aus Korea haben darin eine elektronische Trainingsplattform vorgestellt, mit der es Diabetikern gelingen kann, ihren durch körperliche Betätigung zu steuern.

(Fig. 2a aus dem Paper)

Wichtige Stellungnahme russischer Wissenschaftler zum Angriff auf die Ukraine:
dzhk.de/aktuelles/news/artikel
Im von 7.000 Wissenschaftlern unterschriebenen Brief heißt es:
„Es gibt keine vernünftige Rechtfertigung für diesen Krieg. ...Die Ukraine war und ist ein Land, das uns nahe steht. Viele von uns haben Verwandte, Freunde und Kollegen in der Ukraine. ...Wir fordern die sofortige Einstellung aller Militäraktionen gegen die Ukraine.“
Vielen Dank, russische Kolleg*innen. Wir hoffen weiter auf Euch.

Im -Praktikum werden beim Versuch zu und (DEP) verschieden große Partikel getrennt.
Auf der Ober- und Unterseite des von oben gezeigten Kanals befinden sich schräg orientierte Elektroden mit 20µm Breite, an die eine Spannung bis zu 8 Vpp angelegt wird. Gezeigt ist der Fall von 3 Vpp, bei dem große Partikel abgelenkt werden, während die
Kleinen weiterfließen. Auf diese Weise können Zellen mit dem DEP-Effekt nach Größe getrennt werden.

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