Ich glaube, es ist nur logisch, dass Nationalismus und Klimaleugnung Hand in Hand gehen: beide Ideologien wollen keine Verantwortung für diese Welt übernehmen. Der Klimawandel ist ein Problem, das wir mit internationalen Anstrengungen lösen müssten - der derzeitige weltweite Trend zur nationalen Abschottung hat als Nebeneffekt für die Rechten den „Vorteil“, auch das nicht tun zu müssen.

@Kadda Ich glaube, Nationalisten fehlt es nicht an Verantwortungs- und Pflichtbewusstsein.

Konservative Menschen sind vor allem dadurch konservativ, weil sie Regeln mögen und Regelbrüche verabscheuen. Eine Nation hat für sie klare Regeln: Eine Grenze ist eine Grenze - die kann nicht einfach offen sein. Man ist Deutscher oder Ausländer - nicht ein bisschen dies und ein bisschen das.

Follow

@Kadda Den Klimawandel anzuerkennen bedeutet, alle möglichen Regeln, die bisher klar waren zu hinterfragen: Autos sind gut. Autos sind Freiheit. Wenn wir viele Autos bauen, boomt die Wirtschaft. Gute Straßen bedeuten besseres Autofahren und besseres Leben. Das soll nicht mehr gelten? Was soll stattdessen gelten? Kein Fleisch mehr? Dafür Fahrrad fahren, wie die Kinder? Bahn fahren, wie die armen Leute?
Ich glaube, so kommt man eher an die Gründe.

@Kadda Mal die Umkehrprobe: Progressive Menschen haben 1. nicht so ein starkes Bedürfnis nach Regeln. Die können mit Grauzonen leben. . Deswegen haben sie 2. auch kein so großes Problem damit, wenn neue Erkenntnisse zu neuen Regeln führen. Autofahren war ok. Aber wenns das Klima zerstört, fahr ich halt Bahn. Hab ich früher auch ab und zu mal gemacht, wenns gepasst hat...

Sign in to participate in the conversation
Mastodon

The social network of the future: No ads, no corporate surveillance, ethical design, and decentralization! Own your data with Mastodon!