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Einige unaufgeregte Gedanken zu .
Auch wenn ich nicht alle teile, können sie bei der Meinungsbildung sicher helfen.
heikerost.com/art13_notizen/

@kaffeeringe Durch Fefe bin ich auf diesen lesenswerten UN-Hinweis aufmerksam geworden:
"EU must align copyright reform with international human rights standards, says expert" Noch Fragen?

ohchr.org/EN/NewsEvents/Pages/

@kaffeeringe Der Aetikel ist von jemandem der bisher für "1997 bis 2013 war ich als Geschäftsführer, COO, Head of Product, Vice President oder Director für Marken wie stern.de, focus.de, welt.de, aol.de..." gearbeitet hat.
Sicher mag er mit einigen Äußerungen recht haben aber das ganze liest sich aber auch wie ein Verharmlosen dieser Reform.
Die Beschränkung der Diskussion nur auf Artikel 13 geht mir zu kurz. Das hat der Beitrag hier schon mal auseinader genommen.
media.ccc.de/v/dg-98#t=2113
@ubo

@kaffeeringe meinst du? Wenn ich in solchen Läden arbeite in solchen Positionen, dann bin ich nicht da weil ich deren Positionen nicht teile? @ubo

@crossgolf_rebel @ubo Die Frage ist: Sind die Fakten korrekt? Sind die Schlüsse daraus legitim gezogen? Wenn nein: Wo sind sie falsch. Die früheren Arbeitgeber finde ich irrelevant.

@kaffeeringe ok, die Fakten liegen doch auf dem Tisch in Form des Entwurfs.
Die früheren Arbeitgeber sind erst einmal oberflächlich betrachtet irrelevant aber eben nur Oberflächlich. Wenn ich nicht von den Zielen der Unternehmen Überzeugt bin, dann habe ich dort auch nicht so eine Liste von Unternehmen in denen ich für ähnliche Ziele arbeite. Somit hat das auf die Betrachtung der Reform durchaus Relevanz in der Betrachtungsweise.
1/2

@ubo

@crossgolf_rebel @ubo Ich hab mir die Richtlinie auch angeschaut und keiner meiner bisherigen Arbeitgeber hatte auf meine Meinung einen Einfluss.

@crossgolf_rebel @ubo Bei Dir natürlich nicht. :-D Nur weil Deine bisherigen Arbeitgeber Deine jetzige Meinung bestimmen, muss das bei dem Autor nicht so sein ;-)

@kaffeeringe 2/2
Mit dieser Reform hat sich auch schon der eine Rechtsanwalt und auch der eine oder andere Rechtsanwalt befasst. wbs-law.de/urheberrecht/die-ur Und auch der UN Menschenrechtsbeauftragte hat sich kritisch geäußert.

@ubo

@kaffeeringe Danke für den Link, das ist zweifelsfrei ein gehaltvoller, relevanter Beitrag zur Art. 13-Uploadfilter-Debatte. Ich freue mich auf Dein Destillat zu diesem Thema am Montag.

@Martin_Rost Puh, ich bin mir noch nicht ganz sicher, auf was ich mich da eingelassen habe. Ich hab den Eindruck, jeder der sich den Text angeguckt hat, ist schon ein Verräter für manche...

@kaffeeringe Es ist ja auch wahnsinnig verwickelt und nicht trivial zumindest eine Idee davon zu bekommen, wer da für wen den nützlichen Idioten gibt. Wer die "Bösen" im Spiel sind, lässt sich klar ausmachen, aber wer oder wo sind die wahrhaft "Guten"? Könnte ein weiterer Hinweis darauf sein, dass diese Differenz schlichter Vergemeinschaftungen global keine handlungsleitende Funktion mehr innehat.

@Martin_Rost Ich würde hier nicht in gut und böse unterscheiden. Es gibt unterschiedliche Interessen. Und hier und da fallen die zusammen. Bsp: Google+Netzaktivisten. Beide haben wenig Interesse an Regulierung.

@kaffeeringe Sag ich ja, diese so locker sitzende Unterscheidung gerade im Politischen ("Verräter") leitet fehl. Ich denke jedoch, dass Netzaktivisten ein Interesse an einer guten :) Regulierung haben müssten, da auch sie Opfer von Google sind.

@Martin_Rost Youtuber + ihre Fans sehen sich nicht als Opfer. Die sind aber Kern der Bewegung.

@kaffeeringe Das eine ist Beschreibung einer psychologische Befindlichkeit (Netzaktivist sieht sich nicht als Opfer), das andere eine soziologische Analyse einer objektiven Machtstruktur (ins Psychische gewendet: Viele Netzaktivisten kennen offenbar ihre objektiven Interessenslage nicht). Google hat einseitig die vollständige Definitionsmacht über das gesamte Handlungsfeld, also auch über das der Netzaktivisten.

@kaffeeringe ☕ Netzaktivisten haben wenig Interesse an Regulierung? Das ist aber eine gehässige und wohl nur belegbare Unterstellung, wenn du den Begriff Netzaktivisten sehr weit fassen würdest.

Ich halte den Artikel für einen Debattenbeitrag nicht gut geeignet, weil er sehr ausschweifend und auch nicht recht greifbar ist. Schon mit der ersten These konnte ich mir ein Augenbrauenlupfen nicht verkneifen. Der Autor behauptet, das es sich „nur“ um eine Richtlinie handelt. Da könne noch kein Mensch sagen, was sich daraus entwickeln wird.

Darauf möchte ich einfach Wikipedia zitieren:

Wenn die Richtlinie allerdings die Einführung konkreter Berechtigungen oder
    Verpflichtungen verlangt, muss das nationalstaatliche Recht, das ihrer
    Umsetzung dient, entsprechend konkrete Berechtigungen oder Verpflichtungen
    begründen. Nach deutschem Recht ist deswegen zur Umsetzung in der Regel ein
    förmliches Gesetz oder eine Verordnung erforderlich. Richtlinien setzen
    regelmäßig eine Frist, innerhalb derer sie in innerstaatliches Recht
    umgesetzt werden müssen.



Und so geht es in dem Text weiter. Es ist das Werk eines Profis, der die Kritikpunkte nicht wirklich behandelt und Falschbehauptungen aufstellt. Zum Beispiel in einem interessant formulierten Satz wird behauptet, dass durch Plattformen Urheber entrechtet und deren wirtschaftliche Grundlage zerstört wird.

Daher wundere ich mich schon, dass du, den ich als eine Art Politikprofi ansehe (im Sinne von: du verstehst die politischen Mechanismen),  dass du also diesen Text zur Urheberrechtsdebatte empfiehlst. Zumal der Text von einem Menschen stammt, dessen Intressenlage durchaus nachfragenswert ist.

Steffen, du bist doch so etwas wie ein Politikprofi. Ich wundere mich, dass du diesen Text empfiehlst.

@tim Ich fand die Überlegung zu Moderation und Filtern zum Beispiel interessant. Es wird ja so getan, als könnte man zurzeit alles überall veröffentlichen. Das ist Unsinn. Das ist aber wichtig zu wissen, wenn man einschätzen will, wie groß die Veränderungen eigentlich wären.

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