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„Impfvertrauen ist eine soziale Frage“

Ein "Impfangebot für alle" sollte eigentlich alle erreichen. Tut es aber nicht. Die Forschung zeigt: Zugang zu Impfung ist abhängig vom sozialen Status. Der Arzt Benjamin Wachtler erklärt, wie man Gesundheit gerechter macht.

freitag.de/autoren/elsa-koeste

@kaffeeringe
Kann ich nicht nachvollziehen. Anmelden und hingehen. Aktuell ja auch teils schon ohne Anmeldung.
Das sollte ja wohl jeder gebacken kriegen!

@sven Elektronische Anmeldung auf deutsch. Impfpass. Formulare ausfüllen usw. Das sind auch alles Hürden. Es gibt 7,5 Millionen funktionale Analphabeten in Deutschland.

@kaffeeringe
Das sind doch alles Ausreden. Jeder hat die Möglichkeit andere zu fragen. Im Impfzentrum rennen Leute rum, die beim Ausfüllen helfen. Da waren auch genug Helfer, die nicht nur deutsch sprechen (Erfahrung aus "meinem" Impfzentrum).
Was ist nicht verstehe ist, dass man gewissen Bevölkerungsgruppen immer den Arsch nachtragen muss. So kann das natürlich nichts werden. Da hab ich *null* Verständnis dafür.

@sven Was ist mit den Behinderten, die kein Umfeld haben, wo geholfen wird ? Hast du daran schon mal gedacht ?

@kaffeeringe

@gse @kaffeeringe
Ist richtig, dass man sich auch um die schweren Einzelfälle kümmern muss. Da bin ich ja unbedingt dabei.
Primär was das Thema aber die doch recht große Gruppe der sog. sozial Benachteiligten. Und die können sich sehrwohl kümmern - wenn sie denn wollten. Immerhin ist die Gruppe offenbar so groß, dass die einen wesentlichen Beitrag zur Herdenimmunität beitragen könnte.

@sven
ja so gesehen hast schon recht, ich hatte das Glück das mein AG die Impfungen organisiert hat. Aber denke sonst wäre ich halt über meinen HA geimpft worden.

@kaffeeringe

@gse @kaffeeringe
Wie auch immer man geimpft wird. Wichtig ist, dass überhaupt.
Ich sehe das gesellschaftliche und solidarische eines jeden Einzelnen an.
#impfverweigerer dürfen mit ihrem Verhalten nicht durchkommen und/oder mit entsprechenden Eischränkungen rechnen müssen.
Wir werden den Mist vermutlich eh nicht wieder los, aber es muss das Maximum dagegen getan werden!

@sven @gse Der Deutsche Ethikrat hat im Zusammenhang mit der Masernimpfung analysiert, dass es meistens nicht daran scheitert, dass die Leute Impfungen wirklich ablehnen. Das machen eher antroposophische Waldorf-Eltern. Meistens scheitert es daran, dass die Angebote nicht zur Lebenswelt der Menschen passt. Dass sie Termine machen müssen. Dass sie in Teile der Stadt müssen, wo sie sich nicht auskennen usw. ethikrat.org/fileadmin/Publika

@sven Es ist halt nicht jeder gesunder, gebildeter weißer deutscher Mann, der bisher immer nur gute Erfahrungen mit Medizin, Staat und Behörden gemacht hat. Für mich war das auch kein Problem. Ich bin selbst in der Vergangenheit schon an Verwaltung verzweifelt und kann verstehen, dass es Menschen gibt, die da einen Bogen drum machen.

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