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Seit Jahren war klar, dass der Benzinpreis ansteigen wird. Jetzt, wo es soweit ist, drücken einige wieder auf die Tränendrüse und tun betroffen. Es ist die Rede von "massiver Belastung der Wirtschaft, gefährdete Arbeitsplätze und Gefährdung von Wachstum und Wohlstand".

Ja, Guten Morgen! Das ist weder neu, noch überraschend. Aber einige werden dadurch dann doch wieder "überrumpelt". 🙄

@kuketz aber denkt denn keiner an die armen, kleinen Renditen? 😰

Am besten sind die Leute die sagen, dass die Grünen daran schuld sind. Wie bitte soll das gehen? Die waren 16 Jahre in der Opposition und aktuell ist noch keine neue Regierung vereidigt.

@kuketz Genau wie diejenigen, denen am 23.12. auffällt, dass ja am 24.12. Weihnachten ist. Ganz plötzlich. Jetzt nicht, dass das jedes Jahr am glerichen Datum wäre. 🤦‍♂️

@kuketz
Das sind sicher die gleichen, die jedes Jahr von Neuem plötzlich vom Winter überrumpelt werden und noch keine Winterreifen aufgezogen haben.

@kuketz Der Benzinpreis ist gestiegen? Aber nicht auf über 2 Euro oder über 3, oder? Ich denke, dass es min. 5€ kosten müsste, um ein paar Leute vom Autofahren abzuhalten, und selbst da bin ich mir nicht sicher, so lange die Alternative überfüllter ÖPNV mit 20 min Wartezeit ist. Wir haben z. B. seit knapp 3 Jahren überhaupt keinen Bus mehr, wegen einer Baustelle, dabei gäbe es eine einfache Lösung. Und es ist Berlin und nicht auf dem Land.

@kuketz
So funktioniert halt unser System:
-Wir erhöhen den CO2-Preis um der entgegenzuwirken
-alle beschweren sich über höhere Preise
-Es gibt (Steuer-)Erleichterungen bei Benzin, Öl, Gas und Strom um die Wirtschaft und "den armen kleinen Mann/Frau" zu entlasten

-> für das Klima ändert sich nichts aber die Politik kann sich feiern und die Industrie weiter die Umwelt verpesten

@kuketz
Alternative:
Der CO2 Preis wird auf einen sinnvollen wert erhöht wie zB 180€/t (sei es durch Steuer oder EU zertifikathandel). Die Einnahmen werden sozial gerecht an alle Bürger gleichmäßig ausgezahlt

@kuketz
Unabhängig davon ist der Benzinpreise ja im Moment eher durch die globale Wirtschaftslage gestiegen und nicht hauptsächlich durch den CO2 Preis.

@kuketz Das Problem sind nicht die steigenden Preise, sondern die fehlenden Alternativen. Da wird wieder was künstlich verteuert ohne das man ausweichen kann. Das ist keine Tränendrüse, das ist einfach nur unverschämt was dort gemacht wird.

@betamax65 @kuketz mich interessieren seit 3,5 Jahre Benzinpreise nicht. Bin seit wir eine Familienkutsche benötigt haben auf ein eAuto umgestiegen und seither 81.000 km unterwegs. Auf Fernstrecke muss man das mit dem kleinen Akku wollen, aber es geht ganz gut. Im Alltag sogar sehr sehr gut. (Und mittlerweile gibt es auch mehr Fahrzeuge und so langsam sogar einen Gebrauchtwagenmarkt).
PS in einer Tankstelle war ich zuletzt um ein Paket abzugeben ... :l

@docloy @betamax65 @kuketz Naja, eAuto ist schon und gut. Für den Augenblick. Aber 40 Millionen Verbrenner gegen 40 Millionen eAutos zu ersetzen kann auch nicht der Plan sein. Nicht mal in dem Fall, dass der Strom wirklich komplett klimaneutral erzeugt werden würde. Was aktuell illusorisch ist. Spätestens wenn dann der Strompreis steigt wird auch wieder rumgeheult. Und im Stau sitzte dann immer noch.

@noar @betamax65 @kuketz ja ist richtig. Dank Pedelec und Fahrradanhänger haben wir z.B. 2019 von zwei PKWs auf eins halbiert.
Durch erneuerbare Energien wird der Strompreis sinken.
Zur Erzeugung von 1 L Kraftstoff werden ca. 1,5 kWh Energie benötigt. Ich benötige inkl. Ladeverluste <15 kWh/100 km.
Würden wir also endlich aufhören Erdöl zu verbrennen könnte ohne zusätzliche Energie ein 10L Benziner meine 15kWh Energie kompensieren. (1/2)

@noar @betamax65 @kuketz heißt es muss dringend die Stromproduktion ausgebaut werden. Wir werden die doppelte Strommenge benötigen und das aus EE --> 4x so viele Erneurbare wie aktuell (Vgl Quaschning). Das beste ist aber die Technik dafür ist schon da, wir müssen nur noch in die Pötte kommen.
Ansonsten:
Mehr Schnellradweg, mehr Schiene mehr Güterverkehr auf die Schiene. Weniger PKWs. Das muss kommen.
Aber wenn PKW, dann vollelektrisch.

@docloy
@betamax65 @kuketz
Das Problem bei der Sache ist aber, dass nicht nur das Benzin teurer wird. Durch die steigenden Treibstoffpreise wird alles teurer. Lebensmittel, Konsumgüter usw.

@moffibert @betamax65 @kuketz definitiv. Ist aber für die Klimakrise gut. Denn den Wandel hin zu einer klimaneutralen Wirtschaft basiert auf Erneuerbare Energien geht offensichtlich (leider) nur über den Geldbeutel, um die Dringlichkeit zu transportieren.

@docloy @moffibert @kuketz Ach. Dringlichkeit geht über den Geldbeutel der Leute die an diesem Umstand nichts verändern können? Na das ist ja man eine tolle Aussicht. So kann man das mit dem Kampf gegen den Klimawandel man gleich vergessen. Damit erkauft man sich nicht Akzeptanz sondern Frust und verändert rein gar nichts. Ausser das sich vermögende Leute noch Vermögender machen (siehe EEG-Umlage die praktisch direkt abgegriffen wurde)

@betamax65 @kuketz @moffibert das muss ordnungspolitisch geregelt werden.
Z.B. muss deshalb Energie aus Erneuerbaren günstiger werden. Genauso muss ÖPNV ggf. kostenlos mindestens aber das Zug fahren deutlich günstiger werden. Z.B. wird das Fliegen nach wie vor durch niedrige Kerosinsteuern subventioniert. Bei der Bahn bezahlt man 19% MwSt zzgl. EEG.
EAutos könnten einkommensabhängig gefördert werden oder gar der Verzicht auf ein PKW belohnt.

@docloy @kuketz @moffibert Dann regelt man das gefälligst bevor man so Hirngespinste in die Welt setzt von der jeder Schwachkopf von vornherein weiss das sie nicht funktionieren. ÖPNV muss nicht nur günstiger werden, sondern schneller und flächendeckend verfügbar sein. Mein Arbeitsweg bewältige ich mit dem Auto in 20 Minuten, mit ÖPNV in 78 Minuten (wenn es nicht Verspätung/AUsfall gibt) Pendeln zwischen Wohnsitze: Auto 2 Stunden ÖPNV 5,5 Stunden)

@betamax65 @kuketz @moffibert EEG Umlage war vor 20 Jahren sinnvoll, um EE zu etablieren. Nachdem aber PV-Modulpreise längst so günstig sind, ist es mehr als überfällig das zu reformieren. Außerdem laufen die aus heutiger Sicht teuren kleinen Anlagen bald aus der Förderung (können aber weiterhin Strom produzieren).
Mieterstrommodelle sind nach wie vor ein schlecht geregeltes & kaum prakikabel an des sich weder Vermieter noch Mieter wagen.

@docloy @kuketz @moffibert Und nebenbei. Die DB ist von EEG befreit. Weil sie ja in Konkurrenz zu anderen europäischen Ländern steht. So sieht es nämlich aus mit dem Kampf vs Klimawandel. Das dumme Volk soll durch horrende Abgaben zu nichtvorhanden Lösungen angehalten werden, während sich diee "Elite" die Taschen vollstopft. Nichts anderes ist das. Oder schon mal gefragt warum sich die Elite nicht über Nullzinspolitik ereifert? Genau gibt ja EEG

@betamax65 @docloy @kuketz @moffibert Ich weiß ja nicht wen oder was du mit deiner "Elite" meinst, aber ich weiß, dass die Reicheren 10% sich vor allem nicht über Nullzinspolitik beschweren, weil sie dadurch bedenkenlos Geld investieren können und ihr Reichtum so stärker ansteigt. Das hat mit der EEG-Umlage glaube nicht viel zu tun.

@betamax65 @kuketz Ja, sehe ich auch so. Der Benzinpreis wurde steigen, das war klar, aber es hieß auch immer, parallel wird der ÖPNV ausgebaut, alternative Verkehrskonzepte eingeführt. Davon ist halt in den letzten Jahrzehnten nix zu spüren. Zumindest nicht in der Fläche. Ich Großstädten oder Modellprojekten vielleicht.

@kuketz tja, was wirklich hilft ist Verzicht ... z.B. auch Konsum von Dingen die von weit weg hergeschifft werden ... Kaffee, Halbleiter, ready2eatAvocado, Lithium für die gepriesene E-Mobilität ... Vielleicht geht das nur über den Preis ... wenn man das aber konsequent macht, werden sehr viele ein böses Erwachen erleben ... und der 24.12. ist dann auch egal

@kuketz
War dasselbe mit dem Support Ende von Windows XP. Sowas kommt immer plötzlich über Nacht. Kann man nicht voraus planen. Nein, definitiv nicht. Das ist Naturgesetz 🤣

@kuketz problematisch finde ich es für jene, die keine sinnvolle Alternative haben, zB pendeln müssen (günstige Wohnung vs Arbeitsplatz) aber ohne Öffi-Angebot.

Grund vor allem die Durchkommerzialisierung und dass das BMV seit Jahrzehnten lieber Geld in bayrische Autobahnen versenkt, als flächendeckend ÖPV auszubauen.

Können wir gleich verschränken mit Mieten etc.

Die Zentrierung auf Fossil / Auto fängt von oben an.

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