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„Wie, du bist nicht bei Whatsapp?“

blog.pohlers-web.de/wie-du-bis

Guter Text, den ich nun endlich auch mal gelesen habe. Unbedingt lesen und verbreiten!

@kuketzblog Die Nutzung von WhatsApp ist NICHT rechtswidrig, denn wer als Privatperson Whatsapp auf dem privaten Handy nutzt, ist von den datenschutzrechtlichen Vorschriften der DSGVO befreit.
Die Datenverarbeitung für rein persönliche und familiäre Zwecke wird gem. Art. 2 II c) DSGVO nicht erfasst.

@marzzzello @kuketzblog das weitergeben von Handynummern von anderen Personen ohne deren Zustimmung war auch vor der DSGVO rechtswidrig und ist es immernoch.

@tobiaswiese @kuketzblog
Ja aber nur für die nicht persönlich&familiäre Nutzung. Unternehmen dürfen das nicht. Privatpersonen schon.

@marzzzello doch, weil du mit der Weitergabe u.a. gegen die AGB von WhatsApp verstößt da du mit Sicherheit kein Einverständnis aller Leute in deinem Adressbuch eingeholt hast.

@marzzzello
Die von dir zitierte Ausnahme trifft für WA nicht zu, denn WA ist nicht eure Familie sondern ein Konzern. Wenn ihr als Familie für Euch einen privaten xmpp Server betreibt oder nutzt, greift die Ausnahme wieder :-)

@nuron

@vilbi @nuron
Nach der Logik wäre auch ein XMPP-Server nicht möglich, da du ja personenbezogene Daten (XMPP-ID) an einen Dienstleister weitergibts (dein Hoster).

@marzzzello
Der Hoster kennt nur den Auftraggeber (ich sprach von einem privaten Server) @nuron

@vilbi @nuron
Ja ich meinte damit nur, dass die personenbezogenen Daten irgendwann mal durch die Leitung oder durch ein Server von einem Unternehmen fließt. Aber deswegen ist ja die ursprüngliche Nutzung nicht kommerziell geworden sondern ist immer noch privat.

@marzzzello
Das trifft ja auf alle Daten-Leitungen zu, also auch die Stromnetze, die ja auch teilweise Daten transportieren...
Man kann es mit grundsätzlichem Denken auch zu weit treiben ;-)
@nuron

@nuron ich brauche keine explizite Einverständnis dafür. Ich brauche nur die Berechtigung. Die ganzen Sachen wie Einwilligung, berechtigtes Interessw usw. gilt nur für Unternehmen. Für persönliche und fam. Nutzung braucht man das nicht.

@marzzzello jup, und die Berechtigung hast du wenn der Eigentümer sagt das du die Nummer an WhatsApp weiter geben darfst.

@marzzzello @kuketzblog Wenn Du WhatsApp selbst und allein betreiben würdest, hättest Du vielleicht recht. Aber nicht Du verarbeitet Daten, sondern WhatsApp für Dich. Daher leider so nicht richtig.

@lebochequirit @kuketzblog
Wer Whatsapp betreibt ist egal. Solange die Nutzung von Whatsapp nur im privaten Bereich liegt ist alles erlaubt.
Wenn ich meine Kontakte via. Google synchronisiere ist das auch eine private Nutzung (solange keine dienstlichen Kontakte dabei sind).

@marzzzello @lebochequirit Ist die Nutzung von WhatsApp im Privatumfeld erlaubt?

Ein Beschluss am Amtsgericht Bad Hersfeld vom 15.05.2017 sagt: Ein Richter hat einer Mutter auferlegt, sie möge von allen WhatsApp-Kontakten ihres elfjährigen Sohnes, eine schriftliche Einverständniserklärungen einholen. Begründung: Wegen der ungeklärten Datenweitergabe durch WhatsApp an das Mutterunternehmen Facebook sei die Nutzung ohne solche Einverständniserklärungen rechtswidrig.

lareda.hessenrecht.hessen.de/l

@marzzzello
@kuketzblog

Doch. Die Nutzung ist rechtswidrig. Der Verstoß wird im privaten Umfeld nur nicht von Amtswegen durch die Aufsichtsbehörde verfolgt. Privatrechtlich hat man schon die Möglichkeit, gerichtlich gegen den Verstoß vorzugehen.

@kuketzblog
Das ist jetzt leider echt nichts neues oder etwas das irgend jemand interessieren würde.

Alle die jetzt WhatsApp nutzen, würden es auch nach wie vor nutzen, wenn es nicht verschlüsselt wäre.

Die Zielgruppe sind Menschen die Benutzernamen jeder Art so kompliziert finden, dass sie ohne eine App die all ihre Freunde automatisch hinzu fügt, nichtmal chatten könnten.

@kuketzblog
Und die Leute, die dann wirklich irgend wann mal umsteigen, wechseln auf Signal, Telegram oder Threema. Das zeigt, dass selbst die, die umsteigen, das Grundproblem also auch nicht wirklich verstanden.

Wie soll man es also dann laien verübeln, dass sie sich noch weniger dafür interessieren.

@kuketzblog Warum muss man einen Messenger verstehen um ihn benutzen zu können? Das ist mmn. das größte Problem von XMPP usw.
Wire ist für mich bisher ein ganz guter Kompromiss aus Funktionen, Datenschutz und "ich kann Leute dazu bringen ihn zu benutzen", aber es ist echt schade dass so viel sicherheits- und datenschutzorientierte Open Source Software so gar nicht benutzerfreundlich ist.

@momar
Ich muss dir zustimmen, für mich ist das auch ein zentrales Problem von XMPP, welches ich schon vielerorts kritisiert habe.
Der Artikel ist gut und sogar soweit ich das zu bewerten vermag faktisch richtig. Aber dass XMPP der Heilsbringer sein soll verursacht bei mir Kopfschmerzen 🤦🏻‍♂️
Ich setze weiterhin auf Matrix und bin sicher dass XMPP durch sie früher oder später assimiliert werden wird, sollte sich dort nicht grundlegend etwas ändern.
@kuketzblog

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