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"Neustadt schaltet Facebook-Seite ab" und .... "nutzt jetzt lieber WhatsApp".

Kannst dir nicht ausdenken, sowas.

hessenschau.de/politik/neustad

@kuketzblog
Wenigstens ein erster Schritt auch wenn WhatsApp nicht die beste Lösung ist.
Ich finde es schade dass gerade Kommunen vieles nicht einmal mehr über eigene Webseiten bekannt geben.
Bei unserer Gemeinde werden manche Informationen nur bei Facebook gepostet, auf deren Webseite findet man manches nicht.

@dsw28 @kuketzblog genau meine Meinung... sehe es auch als ersten Schritt in die richtige Richtung.

@ssplitt
Hallo, einen Facebook Dienst gegen einen anderen Facebook Dienst tauschen ist kein Fortschritt.
Dazu muss man nämlich immer noch bedenken das WA Daten von den Handys saugt und das in dem Wissen das Niemand das Einverständnis aller Telefonkontakte einholt.
@dsw28 @kuketzblog

@crossgolf_rebel @dsw28 @kuketzblog Hallo crossgolf_rebel, der Fortschritt den ich und auch mein Vorredner erkennen, ist der, dass der Facebook-Account gelöscht wurde aus dem Bewusstsein heraus das Facebook einen unstillbaren Hunger nach Daten hat und nicht, dass zu Whatsapp gewechselt wurde

@crossgolf_rebel @dsw28 @kuketzblog Ich kann die Stadt auch verstehen. Sie möchte einen Kontaktkanal bieten welcher so niedrige Einstiegshürden wie möglich hat für den Bürger... Whatsapp und Facebook hat quasi jeder (95% Whatsapp im Messengerbereich). Klar könnte man auch ein Forum anbieten, ist aber vom Aufwand höher (Hosting) und der Bürger muss sich registrieren. Fällt bei Facebook und Whatsapp auf Grund der Marktdurchdringung weg für den Großteil der Bürger weg.

@ssplitt
Wenn die Stadt aus Datenschutzgründen Facebook nicht mehr nehmen will aber das Tracking bei Whatsapp ausblenden, handelt nicht nur Blauäugig sondern Ignorant.

Der vermeintlich leichteste Weg ist meistens nicht der beste.
Die Stadt wäre gut beraten, wenn sie sich zu dem Thema externe Expertise einholt.
Aus Datenschutzsicht ist sogar das eigene Hosting der beste Weg.
@dsw28 @kuketzblog

@ssplitt
Und, es gibt genügend Dienste, die sich Bürger installieren können wie WhatsApp eben auch. Nur weil WA der Platz Hirsch ist, muss man den nicht nehmen.
@dsw28 @kuketzblog

@crossgolf_rebel @dsw28 @kuketzblog
Aus Datenschutzsicht ist dieser einfache Weg sicher nicht der beste, da gebe ich Ihnen Recht. Aus der Sicht der Einfachheit mit dem Bürger in Kontakt zu treten ist es der beste Weg. Im Artikel wird auch deutlich, dass die Stadt bemüht ist den Kontaktkanal DSGVO-Konform zu gestalten, nicht „Datensparsam-Konform“ 🙂

@ssplitt
Genau das spricht gegen What'sApp als Kommunikationskanal. WA ist eben nicht DSGVO konform und Facebook sieht es gar nicht ein, diesen Weg Daten zu sammeln einzustellen.
@dsw28 @kuketzblog

@crossgolf_rebel @dsw28 @kuketzblog da bin ich mir nicht sicher, zumindest bei der Benutzung von Whatsapp, so wie es die Stadt macht.

@ssplitt wie weillst du denn die Datenübertragung an Facebook verhindern wenn du deren Programme nutzt?

Wenn du Facebook als Problem erkannt hast, kannst du nicht sagen das ich einen anderen Facebook Kanal nutze und sagen das der das aber "richtig" macht.
Wenn man es nicht weiß, muss man sich informieren und allei nda stößt man auf so viele Kritische Stimmen das das schon ein Chor ist
@dsw28 @kuketzblog

@crossgolf_rebel @dsw28 @kuketzblog ich will gar nichts und ein Chor kritischer Stimmen hat nicht automatisch recht 🙂. In diesem Sinne, Danke für die Diskussion und Viele Grüße

@ssplitt Der Chor Kritischer Stimmen hat anscheindénd doch recht wenn selbst der Bundesdatenschutzbeazúftragte vor diesen Diensten warnt. Und die sind bisher nicht gerade duch Kompetenz aufgefallen.
Trotzdem schönen Tag
@dsw28 @kuketzblog

@crossgolf_rebel
Wie hast Radio Bremen sinngemäß geantwortet: man will sich dort aufhalten wo die Hörer sind. Des Weiteren benutzen diejenigen ja schon WhatsApp und Facebook, außerdem hätten Journalisten besondere Freiheiten. Da müsste man sich seitens RB dann ja um den Datenschutz keine Gedanken machen.
Ich sehe in der Aufgabe der Facebook Fanpage der Stadt einen Fortschritt. In der Ausweichmöglichkeit WhatsApp nicht.
@ssplitt @kuketzblog

@dsw28
Man aber auch aus "Sender" eine Verantwortung das man seine Hörer nicht in solche Situationen zu bringen und unsichere Dienste als "Alternative" anbietet.
@ssplitt @kuketzblog

@crossgolf_rebel
Du hast ja Recht, das war ja auch mein Vorwurf an Radio Bremen, dass man keine Alternativen bietet.
Vielleicht überlegt man sich in Neustadt ja noch eine Alternative und verabschiedet sich auch von WhatsApp
@ssplitt @kuketzblog

@dsw28
Ich frage mich wie man auf die Idee kommen kann, das Dienst A einer solchen Bude besser sein kann als Dienst B?
@ssplitt @kuketzblog

@ssplitt
Das WhatsApp aber ebenso zu Facebook gehört und Daten untereinander austauschen vergisst du dabei aber.
Den Datenschutz noch nebenbei betrachtet ist es wie die Pest durch die Cholera austauschen
@dsw28 @kuketzblog

@crossgolf_rebel @dsw28 @kuketzblog aber aus Datenschutzsicht ist es natürlich sehr bedenklich, da geb ich Ihnen Recht

@dsw28
Das kenne ich. Aber gerade #WhatsApp ist da ein Rückschritt!
Die #Facebook Seite kann man zumindest teilweise ohne Anmeldung einsehen, auch wenn das keinen Spass macht.

Informationen gehören auf die eigene #homepage und natürlich ins #Fediverse 😉

@kuketzblog

@jedie
Ich sehe ebenfalls WhatsApp auf jeden Fall nicht als Lösung.
Es ist aber schon ein Schritt Facebook nicht mehr zu nutzen.
Meine Diskussion mit Radio Bremen sieht da anders aus.
@kuketzblog

@kuketzblog
> Fachbereichtsleiter Michel hofft, dass dieses Verfahren nicht gegen Datenschutzrichtlinien verstößt. Ganz sicher ist er sich aber nicht. "Wissen Sie so ganz genau, was ihr Handy alles macht?"

Exakt...

@kuketzblog "Wir machen jetzt was anderes, was wir aber auch nicht verstehen". 🤔

@kuketzblog Hi, ich habe den Artikel auch mit einer gewissen Ungläubigkeit gelesen. Aber konkret, was könnte man der Stadt raten zu nutzen oder wie sollte sie das Problem angehen? Gibt es konkrete Vorschläge?

@phillz
Mein Vorschlag wäre eine moderne Webseite mit Bildergalerie (für die Hunde Bilder ;) ) interaktiven Bereichen (Kommentarfunktion, Discourse, was auch immer für das Angebot Sinn macht). RSS-Feeds die man auch per mail abonnieren kann und von mir aus auch per Signal, WhatsApp, Telegramm,... für die "Kids". Schon hat man alles was man braucht, zugänglich für alle, unabhängig, modern und eine schöne Außendarstellung der Stadt.

Cc @kuketzblog

@bjoern @kuketzblog
Dann hätten sie ja wieder WhatsApp im Angebot. Und man hätte halt die Alternative Webseite noch.
Ich würde da Signal bevorzugen oder direkt einen XMPP Messenger mit Verschlüsselung um den Datenschutz einigermaßen sauber anzugehen, oder? Alternative wäre auch ein Mastodon Account 🙂

@phillz WhatsApp war ja im Abschnitt "könnte man, wenn man unbedingt will". Wichtig aus meiner Sicht ist, dass es nicht der einzige Weg ist, dass nicht jeder Bürger WhatsApp nutzen muss um überhaupt noch Informationen von der Stadt zu erhalten. Wenn es einer von vielen Kanälen ist, austauschbar, verzichtbar wenn er mal nicht mehr geht,... dann ist es für mich OK das man es zusätzlich(!) anbietet. (1/2)

cc @kuketzblog

@phillz
Klar kann man jetzt auch das theoretisch beste vorschlagen, nur Freie Software, dezentral, föderiert, komplett E2EE... Mir ging es bei meinem Vorschlag darum etwas anzubieten was in der unperfekten Welt in der wir leben praktikabel ist, was zur Lebenswirklichkeit der Leute passt, wo man die Leute (sowohl Entscheidungsträger als auch die die später das Angebot nutzen sollen) abholen kann und gleichzeitig eine gute nachhaltige Gesamtlösung schafft. (2/2)

cc @kuketzblog

@bjoern @kuketzblog
Das stimmt, von der Sichtweise betrachtet gebe ich dir vollkommen Recht! Es ist ein guter Anfang erstmal ein breites Informationsangebot mit Alternativen zu schaffen um nicht jemand auf einen Dienst zu zwingen. Danach kann man sich immer noch weitere detaillierte Gedanken machen...

@bjoern
Vermutlich ist keiner da, der das selbst machen kann und Geld für externe Dienstleistungen auch nicht...
@phillz @kuketzblog

Leider ist #Signal für so etwas nicht geeignet 😪
Wäre gut wenn die Entwickler das Thema angehen würden... Sonst bleibt IMHO nur #telegram, aber das kann man auch nicht empfehlen... Und XMPP ist nicht nutzbar für normale Leute.

@jedie
Stimmt, daran habe ich garnicht gedacht. Eine Broadcast Funktion gibt es ja nicht in Signal 🤔 Naja XMPP mit einer guten Anleitung oder halt eben doch Telegram aber mit aktivierter Verschlüsselung 😂

@bjoern @kuketzblog

@phillz @jedie @bjoern @kuketzblog Selbst mit guter Anleitung ist XMPP nicht praxistauglich. Zumindest unter iOS mit Chatsecure kommen viele Nachrichten einfach nicht an. Unter iOS ist CS aber sogar noch der beste Client und iOS hat jetzt nicht gerade einen kleinen Marktanteil.

@bjoern @kuketzblog @phillz

“(Kommentarfunktion, Discourse, was auch immer für das Angebot Sinn macht).”

Kommentare per Disqus wären aber ebenfalls inkonsequent.

@kuketzblog 'Medienanwalt Nicolas Maekeler vom Fachmagazin "c’t" findet die Entscheidung "konsequent"' 🤺

@kuketzblog "Fachbereichtsleiter Michel hofft, dass dieses Verfahren nicht gegen Datenschutzrichtlinien verstößt. Ganz sicher ist er sich aber nicht."

Was soll das denn für ein Fachbereichsleiter sein?!

Versagen auf ganzer Linie...

@kuketzblog
Ahnung im digitalen Bereich nicht vorhanden...

@kuketzblog Ich finde es einen ersten Schritt in die richtige Richtung,dass man sich wenigstens von Facebook trennen will.Aber Whatsapp ist auch nicht die Loesung.Abgesehen davon,dass es an Datenschutz mangelt,ist die im Artikel beschriebene Anmeldung zu dieser komischen Liste auch ziemlich kompliziert.Warum kommen die denn nicht einfach auf Mastodon?!Am besten sollte die Stadt selbst eine Instanz erstellen fuer offizielle Accounts der Stadt und auch offen fuer die Bewohner der Stadt.

@nipos
@kuketzblog

Der Vorschlag mit Mastodon sollte dort mal gemacht werden - hmm, wohnt hier zufällig jemand in #Neustadt !? 😅👻

@kuketzblog
»Die Stadt erstellte eine Broadcast-Liste, bei der Nutzer sich anmelden können. Die Nutzer werden anonym nur mit ihren Telefonnummern auf einem extra dafür angeschafften Smartphone gespeichert. Fachbereichsleiter Michel hofft, dass dieses Verfahren nicht gegen Datenschutzrichtlinien verstößt. «

Wenn sie ein extra Handy gekauft haben, in der Hoffnung, dass dann die Nummern der Nutzer nur auf diesem Gerät gespeichert werden, haben sie aber auch was falsch verstanden.

@Mike Kuketz :mastodon:
Wenn man von Facebook zu Whatsapp geht, dann ist es so als wechselt man von Volkswagen zu Audi.
Man ist immer noch bei Volkswagen und in diesen Fall bleibt man bei Facebook...
2019 ist das Internet sehr klein, da alle nur noch Amazon,Facebook und Google kennen und daher kommen auch fast nur noch diese Produkte zum Einsatz. Argh!
@kuketzblog

Das erinnert mich an den alten Witz "Woran merkt man, dass jemand nicht mehr auf Facebook angemeldet ist? Er prahlt damit auf Instagram."
Der Stadt geht es bei der Entscheidung offensichtlich nicht um Datenschutz, sondern nur um das Vermeiden von Rechtsstreits. Das macht Arbeit und verursacht damit Kosten. Wenn sie bei fb blieben, würde ihnen das drohen. Bei WhatApp sehen sie dieses Risiko nicht. Was mit den Daten der Nutzer passiert hat offensichtlich keine Rolle gespielt.
#Medienkompetenz

@kuketzblog
Die Stadt Neustadt hat ein noch ganz anderes Problem mit dem Datenschutz. Die sollten mal die Kontaktaufname per E-Mail auf den Stand der Technik bringen. Ich will mir gar nicht vorstellen, was da alles ohne TLS ausgetauscht wird.

hardenize.com/report/neustadt-

@kuketzblog Auch wenn WhatsApp nicht die beste Lösung ist: Eigentlich ermutigend dass in Neustadt diese Diskussion aufkommt und tatsächlich etwas getan wird.

@kuketzblog
Neustadt hat übrigens auch eine eigene Webseite. Dort gibt es ebenfalls einen Artikel dazu:

neustadt-hessen.de/rathaus-pol

Wichtiger Punkt in deren Artikel: "Die Mitgliedschaft ist freiwillig und dient lediglich als zusätzlicher Dienst, neben den anderen Mitteilungsmedien. [...] Sie können alle wesentlichen Informationen auch auf unserer Homepage erfahren."

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