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@ulrichkelber Vielleicht können Sie etwas Licht ins Dunkle bringen Hr. Kelber: Sind App-Entwickler nach DSGVO verpflichtet alle Drittanbieter (bspw. Facebook, Google Analytics), die in einer App integriert sind, in der dazugehörigen Datenschutzerklärung zu nennen? Und wenn ja, muss dem Nutzer auch transparent aufgezeigt werden, um welche Daten es sich handelt und zu welchem Zweck diese dann verwendet / verarbeitet werden?

@kuketzblog Man ist verpflichtet, alle Verarbeitung und Weiterleitung von personenbeziehbaren Daten an Dritte zu benennen

@ulrichkelber @kuketzblog Sane defaults. Und jetzt hätte ich gern noch eine Opt-Out Möglichkeit aus dem ganzen Tracking-Wahnsinn, ohne dass ich 99% aller Webseiten und Apps nicht mehr nutzen kann.

@jinxx
Wie war das noch mit dem Video wo zu sehen ist, wie aufwendig es ist 20-30 Opt-out Schalter umzustellen?!?
@ulrichkelber @kuketzblog

@jedie Wenn sie zumindest schonmal da und funktionell wären. Aber ja, Opt-In ist besser. Und am besten wär's wenn dieser ganze Ad-Tech Irrsinn einfach abgeschafft würde. @ulrichkelber @kuketzblog

@ulrichkelber @kuketzblog also verstehe ich das richtig, wenn eine App oder eine Website (wie z.B. Banken das sehr gerne machen) tracking cookies setzen ohne dies irgendwo ausführlich zu benennen machen diese sich strafbar? Und unabhängig von Strafbar oder nicht. Wohin kann man sich wenden wenn man trotz Rückfrage keine Antwort bekommt, an welche Stelle kann ich mich dann wenden?

@fuyuhikodate
Strafbar eher nicht. Sie verstoßen gegen das Gesetz und wenn die Behörden aktiv werden, dürfte ein Bußgeld im Raum stehen.
@ulrichkelber @kuketzblog

@ulrichkelber OK danke Hr. Kelber. Das bedeutet dann, dass bspw. auch die Google Advertising-ID dazu zählt, weil Google / Facebook darüber einen Personenbezug herstellen kann.

Solche IDs bzw. andere Kennzahlen sind ja nicht auf den ersten Blick ein personenbeziehbares Datum, was aber nicht bedeutet, dass sich darüber keinen Personenbezug herstellen ließe.

@kuketzblog heißt dass jetzt, dass die ganzen VPN-Apps, die wir aus deinen Beiträgen der letzten Tage kennen, illegal sind (und sehr viel sonstige Software auch)? Und muss der Hinweis auch wie bei Webseiten als "informed consent" gemacht sein, oder dürfen die Entwickler das irgendwo im hinterletzten Menü vergraben?

@ulrichkelber

@ulrichkelber
@kuketzblog
Viele Apps senden schon Daten, ehe sie eine Zustimmung eingeholt haben. Ist das zulässig? Und wenn nicht, welche Möglichkeiten habe ich, um das abstellen zu lassen (ausser Beschwerde beim Landesdatenschutzbeauftragten, die ja lange dauern kann)?

@ulrichkelber
Wie kommt es dann dazu?
mdr.de/sachsen-anhalt/neuer-wh

In der "beschriebenen Verarbeitung" heißt es: Auf ... datenschutzrechtliche Einstellungen dieser Drittplattformen ... keinen Einfluss.

EUGH v. 05.06.2018-c-210/16
@kuketzblog

@Stellwerk @kuketzblog Die Frage bitte an den Datenschutzbeauftragten des MDR stellen, ich übe da nicht die Aufsicht aus

@kuketzblog @ulrichkelber Die Information über die Datenverarbeitung sollte vor der ersten Erhebung erfolgen. Das dürften die wenigsten Apps richtig machen.

@uhillig
Genau das ist das Problem. Und da die App-Betreiber oft im Ausland sitzen stellt sich schon die Frage welcher Landesdatenschutzbeauftragte dann zuständig ist.

@kuketzblog @ulrichkelber

@Y @kuketzblog @ulrichkelber Das sollte uns ja eigentlich egal sein. Bei einer Beschwerde wäre ja der ansässige Landesdatenschutzbeauftragte Ansprechpartner. Aber der Abstimmungsprozess bleibt zäh und Abhilfe wird es wohl zeitnah nicht geben.

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