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Digitalpakt für Schulen kommt: Fünf Milliarden Euro sollen in die Schul-Digitalisierung fließen.

Insgesamt ist das zu begrüßen. Leider wird ein Großteil der Gelder vermutlich für Lizenzkosten an Microsoft, Google und Co. draufgehen. Bleibt abzuwarten, wie viel von diesem Digitalpakt dann bei Lehrern und insbesondere Schülern ankommt.

Besser: Lizenzkosten sparen und auf freie, quelloffene Alternativen setzen! Die Chance wäre da.

@kuketzblog Wer arbeitet den Inhalt aus? Vielleicht kann da Druck aufgebaut werden. Meine Freundin ist Lehrerin und versucht an der Schule LibreOffice, Lernraum&Co zu etablieren. Es ist ein Krampf... dabei sind SuS so leicht zu überzeugen und nehmen Neuerung noch recht unvoreingenommen an

@mrwsl
Auf der Schule meiner Kinder wird #LibreOffice genutzt... aber wer weiß, wenn Geld da ist,kann man das richtige...🤐
@kuketzblog

@jedie @mrwsl @kuketzblog
Wir haben hier in der Firma seit ungefähr 2 Jahren LibreOffice im Einsatz. Leider kann es zum Beispiel beim Thema Pivot dem „Original“ nicht das Wasser reichen. Daher wird in bestimmten Bereichen weiterhin das andere Produkt eingesetzt.

@kuketzblog
Ich bekomme gerade mit, wie an unserer Grundschule iPads angeschafft werden, damit die Kinder auf die Digitalisierung vorbereitet werden. 🤮 Und schon werden die Kids schon ganz früh mit irgendwelchem Lizenz-müll versaut.

@Webzoe @kuketzblog Man muss allerdings auch sagen dass Apple Geräte sich alternativlos gut dafür eignen. Apple hat in der Hinsicht viel investiert und daher lohnen sich die Kosten tatsächlich. Man spart dadurch einfach unheimlich viel Zeit und Aufwand. Solange es keine konkurrenzfähige Lösung gibt, wird Apple im Bildungsbereich die Nummer ein bleiben.

@kuketzblog Da muss ich direkt an meine Ausbildung damals von 1987-1989 denken. Wir waren eine der ersten Schulen die ein Computerkabinett in der DDR mit KC85/3 bekommen haben. Wir hatten im Lehrplan Programmierung, war zwar Basic, aber immerhin.
Das war vor 30 Jahren!!!

@opentrash Eigentlich anders herrum, würde ich sagen...😃

@kuketzblog Ich hoffe, dass diese Debatte sachlich geführt und nicht aus emotionalen oder politischen Interessen entschieden wird. LiMux lässt grüßen...

@kuketzblog
Eben, wenn in den Schulen schon nichts beigebracht wird, dann sollen die Schüler auch mit Programmen arbeiten, die sie zu 99% nie wieder im Berufsalltag finden werden!

@soerengeti
Wenn der Lehrinhalt "wie benutze ich Programm X" ist, haben wir eh schon verloren. Ich hab vor über 25 Jahren mal mit Basic programmieren gelernt...soll ich dann heute auch noch Basic schreiben? Ich finde es wesentlich wichtiger, den Umgang mit IT generell und Fähigkeiten wie logisches Denken und Abstraktionsfähigkeit zu lehren/fördern. Dann ist es nämlich (größtenteils) egal, welches Programm genutzt wird. Man wird sich früher oder später so oder so anpassen müssen.

@kuketzblog

@soerengeti

Wenn ich nicht in der Schule gelernt hätte, wo man in Word 2000 klicken muss, um eine Datei auf Laufwerk E: zu speichern, wäre ich heute in meinem Beruf sicherlich nicht so gut aufgestellt, wie ich es jetzt bin. Manchmal schaue ich sogar noch in meinen alten Schulunterlagen nach, wie etwas geht, zum Beispiel wenn ich Text fettdrucken möchte.

@kuketzblog

@kuketzblog zumal "gut im umgang mit computern" dann auch wirklich das heißen würde lol

@kuketzblog Meine Sorge ist, dass die Schulen das ganze Geld für Hardware ausgeben werden, statt medienpädagogisch nachhaltige Konzepte entwickeln zu lassen und diese dann langfristig umzusetzen. Ich bin in Schulen ja ein Freund von heterogenen Strukturen. Vermitteln von Nutzungskonzepten sollte bevorzugt werden vor Klickschulungen für bestimmte Herstellerprodukte. Die meisten UIs werden 10 Jahre nach dem Unterricht eh ganz anders aussehen.

Hardware ist nach 5 Jahren veraltet und muss entsorgt werden. D.h. der Kauf von Hardware kann bei einmaligen Finanzierungsspritzen eigentlich nicht die Lösung sein.

@kuketzblog Eigentlich nicht - da wird ein Haufen Hard- und Software beschafft, der dann schneller veraltet, als man gucken kann.
Wäre wohl besser, von dem Geld die marodesten Schulen zu sanieren.

@kuketzblog sind Microsoft Produkte für Schulen nicht praktisch kostenlos?

Und Hauptsache es tut sich endlich mal was. Freie Software in Schulen war ja mal eine tolle Idee - die sich aber auch aus bekannten Gründen (Wartung, Wissen, hängt immer an einzelnen,...) nicht flächendeckend durchgesetzt hat. Lieber jetzt ins Handeln kommen.

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