@kuketzblog Man muss aber auch ehrlicherweise einfach sagen, dass die gleiche Funktionalität von jeder Webseite (& bestimmt auch nicht wenigen) via JavaScript ganz einfach implementiert werden kann/wird.

@rugk Da stimme ich zu. Aber JavaScript lässt sich ja deaktivieren bzw. mit Add-ons kontrollieren.

@kuketzblog @rugk Und, wo liegt das Problem wenn man es nicht mehr deaktivieren kann ?

@nawi @kuketzblog
Naja, es ist ein Trackingfeature. Das ist ja offensichtlich…

@nawi @kuketzblog
Das Problem was ich sehe, ist eher, dass man bei Javascript eher "alles oder nichts" wählen muss (selektiv JS zu blockieren ist zumindest schwerer, aber ja uBlock macht das zB).

Dagegen ist das Blockieren eines einzelnen, standardisierten Attributes ("ping") bzw. davon ausgehenden web requests ja relativ einfach…

Da wäre also die Frage, ob das für (Tracking/Ad-)Blocker nicht einfacherer implementierbar wäre.

Wobei Websiten natürlich auch JS-Fallbacks nutzen könnten im Fall…

@rugk @kuketzblog Tja, dann soll man halt tracken. Wenn mein Nachbar meinen Postkaten durchwühlt kann ich mich ja auch nicht 24/7/365 davor stellen zum bewachen.

@nawi @kuketzblog
Möchtest du damit ausdrücken? "Ich habe nichts zu verbergen."

-> dann bitte hier folgen: heise.de/ct/ausgabe/2015-17-Ed

Oder:
"Das ist nicht möglich umzusetzen."

-> dann liefert @kuketzblog genügend Anleitungen wie du dich in der Tat schützen kannst vor Tracking. (im Gegensatz zu deinem Nachbarn. Aber auch dabei ein Tipp: sicherer Briefkasten im Haus!)

Ich verstehe ganz ehrlich nicht deine Aussage bzw. den Sinn dieses Vergleiches.

@rugk @kuketzblog Nö, ich will nicht sagen "Ich habe nichts zu verbergen.". Sicher ist es möglich umzusetzen. Mir ist nur meine bescheidene Lebenszeit zu schade dafür. Österreich entwickelt sich gerade zum Überwachungsstaat und, dagegen (staatliches tracking) kann ich gar nichts tun. Und selbst wenn X Daten sammelt und, an Y verkauft - bedeutet dass im Fall von Werbung noch lange nicht, dass ich als mündiger Bürger dort kaufen muss. Übrigens sind die Postkästen im Inneren des Hauses - trotzdem aber nicht sicher.

@nawi @kuketzblog Na das ist doch fatalistisch. Tracking begegnet uns sicher auf verschiedenen Ebenen und sicher kannst du nicht überall dagegen etwas tun…
Bzw. sind die Mittel (politisch) da schwerer etwas dagegen zu tun.

Aber das heißt ja nicht, dass du an den Stellen, wo du (ganz einfach) etwas dagegen tun kannst, nicht einfach mal was machen kannst/solltest…

@nawi @kuketzblog
Bei eben erwähnten Artikel zB.

Die Welt ist ja auch nicht schwarz/weiß. Sicherheit/Datenschutz ist immer relativ und "auf einer Skala" bzw. eben eine Abwägung.

Das Bsp. mit Briefkästen passt doch super: Du hast deinen Briefkasten im Haus, sodass er von draußen relativ gut geschützt ist.
Du kannst nun aber die Sicherheit gegen Bequemlichkeit abwegen und dir sagen: Okay, ich lasse den Schlüssel einfach stecken. Spart dir ganz sicher Lebenszeit…

Nur willst du das wirklich?

@nawi @kuketzblog

In dem Fall geht es ja um die Browserwahl. Und abgesehen davon, dass es bei dieser um mehr Dinge geht, ist das doch eine essentielle Wahl und da kann man sich schon mal Gedanken machen.

Genauso einfach ist es doch, das ein oder andere Add-on zu installieren.
Das schützt dich vlt. nicht vor staatlicher Überwachung, aber vor sehr viel Überwachung von Firmen.

Und die Lebenszeit (einige Minuten vlt.) ist es dafür ganz sicher wert.

Kein Vergleich zu einem Tresor-Briefkasten… 😉

@rugk @kuketzblog Der Vergleich zählt nicht. Die Briefschlitze der standard EU Briefkästen sind so hoch, dass Du mit beiden Händen hineinfahren und, die Post herausfischen kannst. Firmen, wie Apple oder Google ?

@nawi @kuketzblog Es gibt aber auch gute Briefkästen, die nach unten sehr viel tiefer sind…

Wenn mgl. kann man die sich diese wählen. Eben nicht das "Standard"-Produkt zu nehmen…

"IRL" ist dies aber mindestens mit Kosten verbunden. (bzw. in Mietwohnungen oft gar nicht möglich)
Die Wahl deines Browsers ist dagegen aber geradezu trivial: Alles kostenlos, download, import, fertig.

Genauso mit Add-ons etc.

@nawi @kuketzblog
Und je nachdem wie deine Abwägung zwischen Aufwand ("Lebenszeit") und Nutzen aussieht, evt. noch Konfiguration.

Gerade deswegen gibt es doch @kuketzblog Anleitungen und co. Die machen es auch oft sehr verständlich/einfach.

Du bist ja irgendwie schließlich auf seinen Artikel gestoßen, also würde ich da ein gewisses Grundinteresse bzgl. #Datenschutz unterstellen.

@rugk @kuketzblog Sicher besteht Interesse aber, ich bin nicht Don Quijote um gegen Windmühlen zu kämpfen.

@nawi @kuketzblog Na und die Installation eines Browsers oder Add-ons oder so ist ja nun nicht so schwer wie eine Windmühle zu bekämpfen…

Bzw. um bei der Metapher zu bleiben: Manche Windmühlen lassen sich einfach bekämpfen.

Schwer ist das wirklich nicht. Und jeder einzelne Nutzer hat eine Auswirkung, eine kleine, aber egal… du wirst nicht gleich die Welt retten können, das ist klar.

@rugk @kuketzblog Stimmt schon nur empfinde ich die Alternativen nicht so angenehm zu verwenden wie Safari. Und schon geht es nicht mehr um Tracking sondern die Alternativen vs. böse closed source Software.

Am Ende stellt sich doch nur die Frage, was website X mit den gesammelten Daten macht und, ob es mich stört oder betrifft.

@nawi @kuketzblog Wie gesagt, Abwägung halt.

Aber die initiale Aussage, es gäbe mit dem Feature kein Problem, stimmt ja so nicht.

Wobei ich auch glaube, dass die Benutzerfreundlichkeit sicher bei allen Browsers sehr hoch ist. Es wird dann hauptsächlich einfach an der "Gewöhnung" liegen.
Die wichtigsten Features sind ja auch in allen Browsern vorhanden…

@nawi @kuketzblog
Was nicht heißen soll, dass es viele andere Kriterien zur Auswahl gibt: Erweiterungen, ethisches wie Browser-Diversität (css-tricks.com/the-ecological-)…

@rugk @kuketzblog

> Aber die initiale Aussage, es gäbe mit dem Feature kein Problem, stimmt ja so nicht.

Konkretes Beispiel eines Problems ?

@nawi @kuketzblog *des Problems

Wir reden immer noch über den gleichen Artikel.

Aber ganz konkret: #Google nutzt es bspw.: bleepingcomputer.com/news/soft

Ach und etwas off-topic, aber das wird wohl sogar für #DDOS Angriffe genutzt 😲 (habe ich auch erst gerade gefunden den Artikel): bleepingcomputer.com/news/secu

@rugk @kuketzblog Wobei dann die beste Lösung ist, Google nicht mehr zu verwenden.

@nawi @kuketzblog ja gut, dass auch. Aber das gleiche Prinzip können ja alle Webseiten machen… 😆

@rugk @kuketzblog Könnten, Google hat aber nichts mehr zu verlieren. Da würde ich schon eher an den DDoS Teil denken.
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