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Bundesgerichtshof: Unitymedia darf private Router für öffentliches WLAN nutzen.

Okay, dann halt selbst Opt-Out vornehmen unter: Meine Produkte/Internet/Wifispot-Einstellungen und Optionen

m.spiegel.de/netzwelt/web/bund

@kuketzblog Was spricht denn dagegen, dass UM ein zweites Signal dafür benutzen kann? Ich bin ganz froh darüber, dass UM auf diese Weise ein “flächendeckendes“ WLAN zur Verfügung stellen kann.

@Svenauskr Es gibt da unterschiedliche Gegenargumente. Persönlich verzichte ich gerne auf überlagernde WLAN-Netze und reduziere die Funkleistung auf die Fläche, die meine Geräte brauchen. Das Unitymedia WiFi wird vermutlich mit maximaler Sendeleistung funken.

@kuketzblog da die Connect Box bei mir im Keller steht, dürfte sie ruhig mit max. Leistung funken.
Das du die Funkleistung reglementierst ist sicherlich löblich und erhöht natürlich die Sicherheit deiner Netze. Aber schau doch mal wie viele Netze in der Stadt über die eigenen vier Wände hinaus funken. Da macht das eine Netz von UM den Kohl auch nicht mehr fett.

@kuketzblog das ist grundsätzlich eine bodenlose Frechheit. Alleine schon weil über den Kopf des Menschen hinweg entschieden wird. Und zu 99% wissen das noch nicht mal die Kunden... Wie so oft...

@kuketzblog
Ist das denn nicht egal, solange man hinter der Fritz vom Provider seinen eigenen Router (bsp PFsense) betreibt?
Die Fritz also als Tor zum Provider, dann kein Routing auf der Fritz, alles direkt an die PFsense weiter dort als WAN und dann dort alles weiter Routen.

@dschense @kuketzblog das ist sowieso das einzige Setup, dem ich vertraue. Dann kann man aber das WLAN der Fritze nicht nutzen, weil das steht ja dann vor der internen Firewall.

@dirkolmes
Dafür habe ich mir ein Unifi Gerät besorgt und verzichte eben auf das WiFi der Fritz.
Ist zwar schade, da die Fritz echt was könnte, aber da muss man eben Abstriche machen.
@kuketzblog

@dschense @kuketzblog hab ich hier genauso laufen. Schade nur, dass ich überhaupt eine Fritze brauche - ein doofes Modem, wie zu DSL Zeiten wäre mir lieber. Aber da ist ja noch die Telefonie. Theoretisch könnte man das alles auch in Software machen aber man hat ja noch ein richtiges Leben ...

@dirkolmes
@kuketzblog

Ich hatte den gleichen Gedanken. Die Fritte ist wie ein Porsche auf dem Verkehrsübungsplatz ...

@dschense

@dirkolmes

Könnt ihr euer Hardware setup beschreiben? Bin auch schon lange am überlegen, ob ich was hinter die Fritzbox packe.

@mrwsl @dschense Ich hab hier eine FritzBox 6490. Die hat 2 Interfaces verbunden: Kabel zu Unitymedia und ein Interface zum Linux Rechner.

Auf der Fritze ist so ziemlich alles deaktiviert, WLAN, USB usw. Die Firewall hab ich aktiviert gelassen, abschalten machte mehr Probleme.

Der Linux Rechner hat 2 Interfaces: eins zur Fritzbox und eins ins lokale Netz. Firewall gegen das Fritz Netz mache ich mit Shorewall, die Fritze sieht vom lokalen Netz nichts.

@mrwsl @dschense WLAN hab ich dann im lokalen Netz mit einem TP-Link. DHCP, DNS usw hab ich alles im lokalen Netz, von der Fritzbox benutze ich nichts.

@mrwsl
@dirkolmes

Bei mir bekommt die Fritz 6490 über Kabel ihr Netz von Unitymedia. In der Fritz ist alles deaktiviert.
Über Lan2 Bridge ich das Netz an einen Intel Nuc mit 4 LAN Ports. Auf diesem Läuft PfSense als Firewall und Router Software.
Der Intel bekommt also von der Fritz das Internet ungefiltert auf dem WAN Port gespeist. Dort filtere ich dann erst was darf und was nicht. Default alles was rein geht ist verboten, alles was raus geht ist erlaubt.

@mrwsl @dirkolmes

Auf dem Intel separieren ich dann auf die unterschiedlichen Lan Segmente meine Subnetze mit internem DHCP.
Zwischen drin hab ich noch einen Dell Managed vlan fähigen Switch und einen Unifi WiFi Router.
Ich habe somit auch auf dem WiFi Router mehrere voneinander getrennte Wifis.
Auf dem PFsense sind noch Spielereien wie Openvpn Haproxy acme etc installiert die mir das Leben etwas leichter machen.

Bei Fragen einfach fragen ;-)

@dschense @mrwsl woha, das Profi Setup, wie ich's auch gerne hätte :-)

@dirkolmes
@mrwsl

Das sieht jetzt gelesen wirklich wuchtiger als es eigentlich ist.
Allerdings hat es mich sehr viel Zeit gekostet das Setup so hinzubekommen wie es jetzt steht. Viel ausprobieren, neu installieren, umbauen, abändern.
Ich war sehr oft kurz davor alles in die Tonne zu treten und die Fritz wieder völlig normal zu betreiben.

@kuketzblog oder halt gleich eine eigene Hardware betreiben. Da ist UM dann außen vor.

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