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Datenschützer: Einsatz von Microsoft Office 365 an Schulen ist unzulässig

Persönlich kann ich sowieso nicht nachvollziehen, was Office 365 an Schulen verloren hat. LibreOffice ist kostenfrei, hat einen ähnlichen Funktionsumfang und kommt auch ohne Cloud aus. Mehr brauchen die Schüler doch gar nicht.

heise.de/newsticker/meldung/Da

@kuketzblog Der Mist wurde bei uns aktuell gekündigt und durch Libre Office ersetzt. Ist ja kaum zu glauben. Man zahlt jährlich und wird noch beschnüffelt!😡 🤮

@geeess @kuketzblog Das ist super! In anderen Schulen kriegste dagegen zu hören, das geht nicht, man will ja praxisnah lehren und verwenden, was auch in den Firmen angewandt wird. Kannste Dir nicht ausdenken 🤦‍♂️

@kuketzblog
In München freut sich schon die ganze Stadtverwaltung auf das "verbesserte Nutzererlebnis (sic! )"
🙄

@kuketzblog Das Leben die Eltern vor. Man sollte Firmen das verbieten! Eltern argumentieren doch schon was sie aus ihren Betrieben vorfinden (Office365), das müsse auch im Unterricht einfließen! Guter Schritt aber nicht zu Ende gedacht!

@kuketzblog Hier mal aus Sicht einer Lehrerin

frank.io/de/podcast/e001-digit

Da geht es mehr um OneNote und die Cloud. Die Idee finde ich gut nur mangelt es an Alternativen.

@t0rt0i53 Die Alternativen gibt es. Man muss nur mal über den Tellerrand hinaus schauen. Ich habe den Podcast noch nicht gehört aber da es sich um eine Schweizer Lehrerin handelt könnte sie mal nach Bern schauen. #Base4Kids macht es mit #Nextcloud, #Collabora, #Moodle und anderen Komponenten vor. Aber wenn Freie Software nicht unbedingt im Fokus eines Investors stehen würde, würde mich das nicht überraschen. inside-it.ch/articles/51085
Cc @kuketzblog

@kuketzblog vielleicht hat ms das mitangeboten und die politik hat nur abgeknickt

@kuketzblog "LibreOffice ist kostenfrei, hat einen ähnlichen Funktionsumfang und kommt auch ohne Cloud aus", auch wenn ich dem wirklich gern zustimmen würde, ist das leider so nicht korrekt. LibreOffice Writer mag für "einfache" Dokumente gut geeignet sein, wenn es aber um benutzerdefinierte Firmentemplates (Schriften, Listen, Kop- Fußzeilen) geht schneidet es leider eher schlecht ab. Auch was die Kompatibilität von verschiedenen LO Versionen angeht haben die noch einiges an Arbeit vor sich...

@tuxflo @kuketzblog Für Templates ist beides eher mehr, ab dem Punkt, wo man mal eine Seitenübersicht haben möchte.
Ich hätte in der Schule sehr gerne schon LaTeX gehabt. Das hätte vieles schöner gemacht, vereinfacht und beschleunigt. Und es geht als Programmieren durch, wie HTMl es momentan macht.

@alsternerd
Da ist aber leider auch das Problem, dass viele Schulen sich sperren. Ich hab immerwieder kostenfreie Workshops für Schüler*innen, aber die Hürde mal eine neue Schule dazu zu kriegen ist echt riesig, weil „es ja auch so funktioniert“.
@tuxflo @kuketzblog

@TeXhackse @alsternerd @tuxflo @kuketzblog mich interessiert das Thema auch. Hab diesbezüglich mal gar den Herrn Schlosser vom LaTeX Buch angeschrieben.

Ich könnte mir eine LaTeX Buch für Kinder vorstellen aufgelockert mit einem Maskottchen.

Ich dachte da an ein ähnliches Konzept wie "Programmieren für Kinder"
amazon.de/Programmieren-f%C3%B

@necrosis
Das Maskottchen gibt es schon seit dem TeXbook ;-)

ctan.org/lion?lang=de

Ich nutze das auch, hab einen Text-Löwen als Stofftier. Allerdings ist gerade mit jüngeren die Interaktivität hilfreich.

Da kann ich genauer auf Vorerfahrungen eingehen.

@alsternerd @tuxflo @kuketzblog

@necrosis @TeXhackse @alsternerd @kuketzblog
aus meiner Erfahrung sind es eben nicht die Kinder, denen man solche Technologien schmackhaft machen "muss" sondern eher den Lehrkräften. Selbst im Universitären/Fachhochschul Kontext habe ich da schon so einiges erlebt.

@tuxflo @TeXhackse @alsternerd @kuketzblog ja. Ich versuche Lehrkräfte LaTeX auch immer schmackhaft zu machen.
Ok, bei meinem Onkel der Lehrer in einer Grundschule war und weit über 70 ist hab ich das leider net hinbekommen. ^^

@tuxflo
Jup, sehe ich auch so. Kinder kriegt man immer irgendwie geködert und sei es die Neugier zu triggern.

Das Problem ist, dass klassische Textverarbeitung immer Kontrolle vorgaukelt und damit die Grundidee von Markup und semantischer Auszeichnung untergeht…

Es scheint einfach zu nutzen, aber Word „richtig“ zu nutzen braucht auch Einarbeitung.
@necrosis @alsternerd @kuketzblog

@necrosis
Das produziert aber auch keinen sauberen TeX Code und erst Recht kein sauberes Markup
@tuxflo

@TeXhackse @necrosis dafür reicht es dort in der Regel einmal auf "Generate" zu klicken (im Vergleich zu makeglossaries && biblatex && latex && biblatex && pdflatex && pdflatex u.s.w. 😉 )

@tuxflo
Das kann man bei LaTeX auch konfigurieren, ich gebe bei Workshops oft die configs mit raus, damit standardmäßig latexmk läuft. Dann hat man das Problem auch nicht mehr. ;)
@necrosis

@TeXhackse @necrosis wenn man diversen Personen in Podcasts, die ich höre, glauben schenken kann ist wohl Asciidoc noch etwas besser als Markdown, weil genauer spezifiziert und etwas ausführlicher (Querverweise usw.)

@tuxflo
Besser ist die Frage der Intention.
Wenn Markdown, dann weil es reicht.

Literatur und Querverweise usw. Laufen eh über die engine. Wie man die kennzeichnet ist egal, solange die Syntax einheitlich ist, ist der Unterschied nur im Parser.

Als Satzsystem am Ende nutze ich in den allermeisten Fällen LaTeX. Weil es am flexibelsten ist und ich die Kontrolle habe.

@necrosis

@necrosis @TeXhackse ich persönlich finde den Einstieg in Latex auch schon ziemlich schwierig (z.B. das unter Windows zu installieren ist ja schon ein Kampf für sich).
Meiner Meinung nach sollte es eher in Richtung Markdown oder Asciidoc gehen.
Dann kann man sich im Zweifel mit pandoc das richtige Format selbst zurechtschrauben.

@tuxflo @TeXhackse Markdown find ich auch sehr interessant. Für Kinder auch einfach zu lernen. Und Export als PDF mit CodiMD oder HackMD möglich.

@necrosis
Ich lasse tatsächlich oft Markdown schreiben und werfe das für PDF Output einfach in TeX. Das schließt sich nicht aus.
@tuxflo

@tuxflo
Das ist tatsächlich egal. Was man schreibt. Es geht um die Idee hinter Markup.

Wenn Markdown reicht ist das voll okay.

Die Installation ist mittlerweile übrigens kein Problem mehr.
@necrosis

@TeXhackse @alsternerd @tuxflo @kuketzblog Sharelatex halt ich für Schulen geeignet.
Sowas könnte z.B durch das Belwue und durch den DFN für Schulen gehostet werden. Bin von Sharelatex ganz angetan. 🙂

sharelatex.com/

@necrosis
Hat einen Nachteil…
Es unterstützt aufgrund des Interfaces die Angewohnheit Fehler zu ignorieren.

Dementsprechend ist das gerade für die ersten Schritte oft hinderlich, weil sich dadurch fehlerhafte Strukturen verfestigen, aber ja die Grundidee ist gut.

@TeXhackse ja. Wobei manche Fehler derart schwerwiegend sind, dass man net mal mehr kompilieren kann. Dann geht ignorieren au nemme 😂

@necrosis
Die anderen sind aber meistens die fataleren, weil sie später durch Wechselwirkungen Probleme machen können.

@TeXhackse @alsternerd @tuxflo @kuketzblog wie bist du da vor gegangen? Sind die Schulen auf dich zugekommen oder hast du dich an die Schulen gewandt?

@tuxflo @kuketzblog LibreOffice ist OpenSource.

Wenn man all das verschwendete Geld, welches durch Bund, Länder und Kommunen an MS gelaufen ist, in die Entwicklung von OpenSource gesteckt hätte, wär unsere Welt in mehrfachem Sinne ein Stückchen freier!

@dac524
@kuketzblog
Ja das mag wohl sein, nur ist das aber zum aktuellen Zeitpunkt nicht der Fall. Mein Punkt war nicht was man alles hätte besser machen können, sondern das es momentan einfach falsch ist die Sachen als "funktionsgleich" zu betrachten.

@kuketzblog
Die Cloud ist nicht nur in Sachen Datensicherheit unsicher, sondern auch in Sachen Betriebssicherheit.

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