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Zählerstand melden: "Mit der initialen Nutzung des WhatsApp-Kanals stimmen Sie der Verarbeitung Ihres Zählerstandes durch WhatsApp zu."

LOL! :-)

@kuketzblog
Das ist IMHO ein Problem: #Whatsapp wird mehr und mehr zum service Kanal.

So wie manche Restaurants keine eigene Webseite mehr haben, sondern nur noch auf #facebook sind, kann man vielleicht irgendwann nur noch über Whatsapp Informationen einreichen...

@kuketzblog
Und es gibt leider keine geeignete #freie #OpenSource Lösung dafür.

Hoffe ja das #signal das werden könnte, aber hoffentlich dann auch mit einer offenen serverstruktur.

@jedie
Signal ist und bleibt ein walled, centralized garden. Daraus wurde auch nie ein Heel gemacht und sollte allen klar sein die es nutzen.
@kuketzblog

@wolf
Ja, aktuell ist das so. Aber heißt ja nicht das es so bleiben muss.
Frage mich auch, warum niemand eine fork macht und das ändert. Klar, muss dann anders heißen und eine Kommunikation zwischen den forks funktioniert auch nicht.
@kuketzblog

@michi
Bei #session muss man erstmal klären was dieses #LokiNet genau macht. Durch dieses Tor ähnliche Netzwerk soll der gesamte traffic durchgehen...
@wolf @kuketzblog

@kuketzblog
Du und viele andere werden nicht müde, über diese Datenschutzs*****e zu informieren.
Wer so blöd ist, dem gehört es nicht besser....

@kuketzblog
Seit wann kann man einseitig so etwas bestimmen bzw. den Kunden vorlegen?

@kuketzblog

Mancher Energieversorger ist wenigstens so weise, eine eigene App anzubieten, die neben der Vertragsverwaltung z.B. per Bilderkennung den fotografierten Zählerstand übermittelt. Allerdings muss man auch da vertrauen oder prüfen, inwieweit ein überflüssiges Tracking stattfindet. WhatsApp hat hier jedenfalls nix verloren, ist aber immer wieder erschreckend, welche Daten zugunsten der Bequemlichkeit geopfert werden ...

@leChris @kuketzblog warum muss es denn immer eine App sein? Den Zählerstand von Strom und Wasser melde ich *einmal* im Jahr an.ubterschiedliche Stellen. Dafür brauche ich die App an 364 Tagen im Jahr nicht.

@aslmx @leChris @kuketzblog

Das stimmt natürlich, wenn es nur um Zählerstände gehen würde. Im mir bekannten Beispiel wickelt der Anbieter die gesamte Vertragsverwaltung digital per App ab.

@leChris @aslmx @kuketzblog die einzigen Usecases die ich sonst mit dem Stromanbieter habe sind Abschlag ändern oder kündigen... ¯\_(ツ)_/¯

Ersteres geht innerhalb von 2 min. per IVR an der Hotline. Zweiteres übernimmt der neue Anbieter.

Was kann die App denn sonst noch so? Also was man regelmässig bräuchte?

@aslmx @leChris @kuketzblog

Man bekommt alles via App: Auftragsbestätigung, Vertragsanpassungen, Preisinformationen, Abrechnungen und reagiert selbst per App: Abschlagsänderungen, Zählerstandsübermittlung und Kündigungen. Alles, was bisher Post / E-Mail erforderlich machte. Wenn das datenschutzgerecht und sparsam bei Datenerfassung und ~übermittlung sowie ohne Tracker ginge, wäre ich dem aufgeschlossen. Ideal wäre eine OpenSource-App, universell für verschiedene Anbieter und Energieträger.

@leChris @aslmx @kuketzblog ja okay... für die einen mag das schön sein. Aber für mich sind das alles Dinge die ich so selten mache, dass ich statt einer App lieber das Kundenportal im Browser am PC dafür nutze...

@kuketzblog
Ist das echt?

Dazu würde ich zu gern den Verzeichniseintrag und die Datenschutzinfo lesen. Es wird doch nicht endlich jemand eine zulässige Lösung gefunden haben...

Evtl. lit. b (Art. 6 Abs. 1 S. 1 DSGVO), dann bräuchte man aber keine "Zustimmung". Und für lit. a würden wesentliche Elemente fehlen. Also weder Vertragserfüllung noch Einwilligung.

@kuketzblog Neulich verschickt mein Versicherungsvetreter eine Rundmail um kundzutun, daß er wg. Corona Homeoffice macht, aber über Whatsapp erreichbar ist: “Machen Sie regen Gebrauch davon!” 🤯

@vondralbra @kuketzblog

Standard-Antwort in dem Fall:

“Ich brauch kein WhatsApp. Für so etwas habe ich etwas, das ‘E-Mail-Adresse’ genannt wird.”

@kuketzblog Ähm, wenn ich ne Mail verschicke, geht die ja womöglich nicht direkt zum Empfänger. Muss man da auch darauf hinweisen, dass da noch andere beteiligt und womöglich mitlesen können?

@erik
Ja ist leider so: #WhatsApp ist quasi sicherer als E-Mail. Liegt aber nicht daran das whatsapp so toll ist, sondern E-Mail so alt und sich Verschlüsselung dort nie durchgesetzt hat.
@kuketzblog

@jedie @kuketzblog Hier regen sich die Leute über die Möglichkeit auf, Whatsapp nutzen zu können. E-Mail scheint auch nicht unbedingt unproblematisch zu sein, davon spricht aber keiner. Früher hat man den Zählerstand auf einer Postkarte verschickt, also auch offen.

@erik
Was den Zählerstand anbelangt: am einfachsten ist es diesen auf der Anbieter Webseite einzutragen.

Ich befürchte das die Leute immer weniger wissen was dieses web ist und wie es funktioniert. Denn sie nutzten nur noch apps, wobei der Browser als APP nicht mehr verstanden wird.

@kuketzblog

@erik @kuketzblog
Sicherlich ist "E-Mail" (eMail) nicht ganz unproblematisch. Aber darüber muss sich niemand wundern, denn schließlich ist dieses elektronische Kommunikationswerkzeug im Verlauf einer Zeit entstanden und gewachsen, wo die heutigen Gegebenheiten keineswegs absehbar waren. Den großen Knackpunkt sehe ich im Hinblick darauf im Frühsommer 2013, sprich: den Snowden-Enthüllungen.

@erik @kuketzblog
Drei einfache Regeln, die es im Umgang mit "E-Mail" zu beachten gilt:
Punkt (1) => Anständigen Provider auswählen
Punkt (2) => Angriffsfläche verkleinern, sprich: keine aktiven Inhalte (HTML, Scripting) zulassen
Punkt (3) => Zum Zwecke der E2E-Verschlüsselung OpenPGP (Open Pretty Good Privacy) / GPG (GNU Privacy Guard) verwenden

de.wikipedia.org/wiki/Pretty_G

de.wikipedia.org/wiki/GNU_Priv

keys.openpgp.org

@kuketzblog
Ist halt EnBW 😂 Mehrheitseigner ist aber Baden-Württemberg, da sollte doch der Datenschutzbeauftragte desselben Landes Einfluss nehmen können

@kuketzblog

Bin noch sehr gespannt auf dein #briar fazit der Messanger test reihe

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